chapter 18

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"We accept the love we think we deserve."
-Stephen Chbosky, The Perks of Being a Wallflower

Connor war sich nicht sicher was passiert war. Vor wenigen Tagen war sein Leben noch normal gewesen.
Er hatte Zeit mit seiner Tochter verbracht, seinen besten Freund geärgert und eine Firma geleitet und jetzt?

Jetzt war es anders. Was zur Hölle war mit dem Speedster passiert? Wieso war der Kerl in seiner Firma aufgetaucht?
Es gab so viele Fragen und viel zu wenige Antworten.
Aber dass war ja eigentlich immer der Fall. Connor war Wissenschaftler, dies gehörte zur Jobbeschreibung. 

Er beobachtete Barry, welcher in seiner Zelle auf und ab ging. Er wirkte noch immer nicht klar im Kopf und niemand der DEO konnte sich in den Raum begeben, da nicht sicher war wie der Braunhaarige reagieren würde.
Connor hatte noch einmal mit Iris gesprochen, hatte Informationen zu dem Mann gesammelt.

Scheinbar war er normaler weise ein recht ausgeglichener Typ. Intelligent und immer für seine Familie da. Was könnte also für eine so drastische Veränderung des Verhaltens verantwortlich sein?
Dafür müsste er den Anderen näher untersuchen und dies war im Moment wohl keine sonderlich gute Idee. Hinter ihm öffnete sich die Tür. Connor machte sich nicht die Mühe seinen Blick von der Scheibe abzuwenden. Die Person welche hereingekommen war, stellte sich genau neben ihn.

"Und? Ist dir irgend etwas interessantes aufgefallen?" Der junge Mann schüttelte den Kopf. "Nein. Er macht dass dort nun schon sein zwei Stunden.", Er deutete auf Barry, welcher noch immer auf und ab ging und flüsternd mit sich selbst zu sprechen schien. "Es ist wirklich seltsam." Connor dirigierte seinen Blick nun auf seinen neuen Gesprächspartner.
"Hast du vielleicht Neuigkeiten?" Lena biss sich auf die Lippe. "Ja." "Warum klingst du dann so unsicher?"
Die Dunkelhaarige begann mit dem Ärmel ihres Kleides zu spielen. "Sag mir was los ist!", Bat Connor.

Lena nickte. "Also, Alex hat mir gerade erzählt, dass Barry scheinbar irgendetwas zu Karas Tod herausgefunden hat!"
Connors Augenbrauen zuckten überrascht. "Alex Schwester?"

Lena nickte. "Ich dachte sie wäre Tod?" Die Luthor lächelte traurig. "Dass haben wir alle gedacht, aber laut Iris hat Barry etwas herausgefunden, was das Gegenteil bezeugen könnte."
Der Blonde sah die Andere neugierig an. Die Frau vor ihm schien sowohl glücklich über die Nachricht zu sein, zum selben Zeitpunkt aber auch abgrundtief verstört.

"Du scheinst gemischte Gefühle darüber zu haben.", Stellte Connor leise fest. Lena legte ihren Kopf in den Nacken. "Nein, sie war meine beste Freundin, natürlich will ich dass sie am Leben ist!"

Der Blonde nickte. "Aber du hast auch Angst davor."

Lena nickte kaum merklich.
Connor wollte sich gerade abwenden, da begann die junge Frau zu sprechen. Ihr Blick war auf die Glasscheibe gerichtet.

"Als ich Kara kennenlernte, war ich neu hier. Ich bin hier her gezogen den Namen meiner Familie zu reinigen und hey, es gab einen neuen Kryptonier. Lex hatte Superman beinahe umgebracht, was wäre wenn ein anderer Luthor ein Bündnisse schließen könnte?"
Connor nickte, er konnte diese Gefühle nachvollziehen.

"Ich hatte nicht den Plan mich mit irgendjemanden anzufreunden. Doch dann traf ich Kara. Sie hatte dieses unglaubliche Lächeln und diese unbeschreibliche Freude. Ich habe noch nie jemanden wie sie getroffen."

Connor lächelte. "Sie klingt wie ein besonderer Mensch." Lena sah den Mann mit ihren großen Augen an. "Das war sie. Sie hatte diese unglaubliche Lust auf das Leben. Wie hätte ich ihr wiederstehen können. Wir wurden schnell Freunde. Beste Freunde.", Ergänzte Lena.

"Sie sah etwas in mir, was bis dahin noch niemand gesehen hatte. Sie glaubte an mich, selbst als ich nicht an mich geglaubt habe. Durch sie habe ich erst gelernt wie es ist glücklich zu sein." Connor konnte sehen, dass die Luthor am Rande der Tränen war.

"Durch sie habe ich erst gelernt, wie es sich anfühlt zu lieben."

Connor stockte. "Liebe?"

Lena nickte und fuhr sich mit den Händen fahrig über das durch das Tränen rot-fleckige Gesicht. "Ich dachte du bist mit Olsen zusammen?" Lena nickte erneut. "Dass bin ich, aber damals? Gott, wie hätte ich mich nicht in Kara verlieben können." Selbstkritisch presste sie die Lippen zusammen.
"Ich habe es ihr nie erzählt. Ehrlich gesagt weiß es heute noch niemand. Ich fing damals an mit James auszugehen, weil es einfach war."

"Was meinst du?", Fragte Connor. "Nun, ich könnte niemals mit Kara Zusammen sein. Sie war zu gut für mich und James? Er war da. Er war nett und er war zu haben."
Connor wirkte kritisch. "Bist du nur deswegen mit ihm zusammen? Weil es einfach ist?"

Lena hob abwehrend die Hände. "Damals? Ja. Aber später? Nach Karas Tod half er mir wieder auf die Beine zu kommen. Er wurde zu meiner Stütze und ich verliebte mich wahrhaftig in ihn." Connor lächelte. "Das klingt doch gut. Trotzdem wirkst du verstört." "Weil ich nicht weiß was ich tun werde, falls Kara wirklich noch am Leben ist. James ist toll und ich liebe ihn aber-" Sie brach ab.

"Kara war deine große Liebe.", Beendete er den Satz.
Lena nickte.

Connor streckte seine Hand aus. Seine Finger schlossen sich um die Lenas und für einen Moment, ließ Lena die Wärme des Mannes zu. Den Komfort den er ihr in diesen Moment brachte.

"Ich hoffe dass du herausfindest wie du dich fühlst. Ich hoffe dass du am Ende dieser Geschichte glücklich sein wirst und ich hoffe, dass egal welche Entscheidung du triffst, es die Richtige sein wird."
Connor lächelte sanft. "Du bist stark, Lena Luthor. Du wirst es schaffen." "Wie kannst du dir da so sicher sein?" "Ich habe eine exzellente Menschenkenntnis. Und ich weiß dass du für das kämpfst was richtig ist."
Er zwinkerte verschwörerisch und Lena?
Lena erwiderte sein Lächeln.



So.... Hi.... It's been a while....

Broken SoulWo Geschichten leben. Entdecke jetzt