Normalität?

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Yeyyy, noch ein Kapitel! Zugegeben klopfe ich mir gerade innerlich selbst auf die Schulter, dass ich so viel geschrieben habe in den letzten Tagen. Wer von euch erkennt Louis' Look? Für mich ist das der hotteste Louis-Roter-Teppich-Look aller Zeiten gewesen. Iconic Interview!

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Am nächsten Morgen werde ich wach, als Louis aufstehen will. Blind greife ich nach seinem Arm und halte ihn fest. "Nicht aufstehen", nuschle ich verschlafen. "Ich wollte dir aber Frühstück machen", lacht er und streicht über meinen Kopf. "Brauch ich nicht", grummle ich und ziehe ihn zurück auf die Matratze. Mir ist schon klar, dass er keinerlei Widerstand leistet, sonst hätte ich keine Chance. "Wie hast du geschlafen?", fragt er, als er sich an mich gekuschelt hat. "Wie ein Murmeltier", grinse ich und bin schon viel wacher. "Hä?", fragt Louis und sieht aus, als hätte ich ihm gerade verklickern wollen, dass ich Prinzessin von Spanien bin. "Das sagen wir so in Deutschland, ich habe richtig gut geschlafen", lache ich. Als ich auf mein Handy schaue, springe ich schlagartig aus dem Bett. Louis schaut mich erschrocken an. "Wieso hast du mir nicht gesagt, dass es schon zwölf Uhr ist? Ich muss aufstehen und mich fertig machen, der Stylist kommt in einer Stunde!", fluche ich und schaue wie ein gehetztes Tier hin und her. "Du hast mich zu Tode erschreckt", schnauft Louis und fasst sich ans Herz. Ich ignoriere ihn einfach und laufe ins Bad. In Rekordgeschwindigkeit mache ich mich fertig und flitze dann in die Küche. "Machst du mir Frühstück?", frage ich und arme Louis von hinten, der am Herd steht und Spiegeleier brät. "Jupp, das hatte ich ja gesagt", grinst er. Wenig später sitzen wir gemütlich am Küchentisch und frühstücken. Das ist einer der wenigen Tage, wo wir einfach ein ganz normales Paar sind und ich genieße es wirklich. Sobald wir vor die Tür gehen, ist es vorbei mit der Normalität und die ganze Welt scheint uns anzuschauen. Die eine Hälfte wartet nur auf einen Streit und die Trennung, die andere Hälfte reißt sich um Bilder von uns beiden. Durch die Bekanntgabe unserer Beziehung stehen wir seit Wochen in der Mitte der Medien und es scheint niemals nachzulassen. Natürlich hat das auch etwas Gutes, es gab viel negative Presse über mich, doch jetzt endlich bin ich nicht mehr die blöde Kuh, die mit Harry, Niall und Louis gleichzeitig was hatte. Die Aufmerksamkeit hat dafür gesorgt, dass ich mehr Jobs bekommen habe und der neue Song von One Direction absolut durch die Decke gegangen ist. "Über was denkst du nach?", unterbricht Louis meine Gedanken. "Über uns und Normalität", antworte ich ehrlich und trinke einen Schluck Kaffee. "Wir könnten ja bald mal Urlaub machen", schlägt er vor und ich nicke. "Aber im Moment muss ich verfügbar sein. Wenn ich schon so im Mittelpunkt stehe, muss ich auf Abruf sein für Jobs", nuschle ich mit vollem Mund und lege schließlich das Besteck zur Seite. Im selben Moment piepst mein Handy und ich stehe auf um Lola die Tür zu öffnen. Du hast geweint. "Wieso hast du geweint?", fragt sie ohne eine Begrüßung. "Ich habe Louis einiges erklärt letzte Nacht", sage ich und muss grinsen. Auch auf ihrem Gesicht erscheint ein Lächeln. "Ich bin so stolz auf dich", flüstert sie, ehe sie wieder ihr professionelles Gesicht aufsetzt. Oh je, jetzt geht es los. "Tomlinson, was ziehst du an?", ruft sie und macht sich auf den Weg in die Küche. "Woher wusstest du, dass ich hier bin?", fragt er und räumt weiter die Spülmaschine ein. Lola verdreht nur die Augen und trinkt meine Kaffeetasse aus. "Also, ihr zwei müsst perfekt aussehen! Anna, ich habe dein Kleid schon abgeholt und zum Stylisten gebracht. Der kommt in zwanzig Minuten und ich hoffe sehr für dich, dass du auch was Passendes hast, Louis!", sagt sie streng und starrt Louis an. Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wenn Lola erstmal in ihrem Rausch ist, kann sie echt eine Furie sein.

Es hat sich rausgestellt, dass sich auch Louis um eine Stylistin bemüht hat, denn etwa eine Stunde nachdem Antonio eingetroffen ist, hat es an der Tür geklingelt und Lou, die Stylistin von One Direction, ist eingetroffen. "Gute Arbeit Antonio", lobt Lola als sie das Zimmer betritt. Ich bin noch etwas skeptisch, für meinen Geschmack hat er etwas zu viel Makeup in mein Gesicht geschmiert, hoffentlich sehe ich nicht fake aus. Ich drehe mich zum Spiegel um und bin ehrlich erstaunt. Ich sehe aus wie ich selbst, er hat mich nicht zur Unkenntlichkeit zugeschmiert, ich sehe trotz des Makeups sehr natürlich aus. Ich fange an zu strahlen. "Das ist der Wahnsinn Antonio! Danke", freue ich mich und umarme ihn kurz. Auch das Kleid ist super bequem, obwohl es so ausladend ist. "Okay, wir müssen los. Louis ist schon fertig", holt mich Lola aus meinen und ich nicke. Als ich ins Wohnzimmer komme, beiße ich mir fest auf die Unterlippe. Wow, er sieht so gut aus! Louis trägt einen Anzug, der farblich zu meinem Kleid passt. Seine Haare sind leicht nach hinten gekämmt. Er sieht so heiß aus, wie soll ich den Abend überleben?! Er starrt mich nur mit offenem Mund an, bis Lola ihm den Ellenbogen in die Seite rammt. "Ich ruiniere deinen Moment der Erkenntnis, dass deine Freundin wunderschön ist ja nur ungern, aber wir müssen los". Ich muss lachen und schnappe mir seine Hand. "Ist das nicht ein bisschen übertrieben?", frage ich skeptisch, als ich die Limousine vor der Tür stehen sehe. "Nein ist es nicht", schlägt Lola meinen Einwand sofort nieder und steigt ein. Ich seufze kurz und folge ihr in das Auto. "Das wird ein besonderer Abend", flüstert Louis in mein Ohr, als er sich neben mich setzt. "Ich weiß", stimme ich ihm leise zu, "Übrigens siehst du echt heiß aus". Auf seinem Gesicht erscheint ein breites Grinsen und ich lehne mich gegen ihn. Um exakt 17:50 Uhr kommen wir an der Location an. "Überlegt bitte bevor ihr redet und behaltet im Hinterkopf, dass hier überall, wirklich überall Kameras sind", schärft Lola uns noch einmal ein. Louis verdreht nur die Augen, er hat den Vortrag ja nun schon einige Male mehr gehört, als ich. Ich nicke alles ab und mache mich bereit. "Das wird super, Babe", sagt Louis noch bevor die Tür geöffnet wird. Ich steige aus und bin überwältigt von dem Blitzlichtgewitter.

Boyband? Nein Danke!Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt