//Tao//
Ich hatte lange geweint, aus Angst er könnte mir etwas antun, nur weil ich Heim zu meinen Geschwistern und Freunden wollte. Aus dem Grund hatte ich auch gar nicht bemerkt gehabt, das mir nach einer gewissen Zeit die Augen zugefallen waren, als ich halb auf seinem schoß lag und er mir, während er irgend einer reportage angesehen hatte, andauernd durch meine Haare gefahren war, warscheinlich um mich damit zu beruhigen. Letztendlich hatte es wohl bezweckt, das ich tatsächlich ruhiger geworden und dazu auch noch halb ein geschlafen war. Und dennoch hatte ich nebenbei noch mitbekommen, wie mich der Mensch irgendwann von sich gehoben hatte und mich auf der Coach hatte liegen lassen, nicht ohne mich vorher zu zudecken, was mir nur bestätigte, das die Menschen sicher nicht komplett böse waren. Immerhin war Kris ja teilweise nett zu mir gewesen, bis auf das er mich hatte nicht nachhause gehen lassen.
Und trotz, das er mir nicht weh getan hatte, schreckte ich heute morgen erschrocken hoch, nur um mich daran zu erinnern was passiert war.
Aus dem Grund dauerte es nicht lange, bis ich leise anfing zu fiepen und mir einzelne Tränen über die Wangen liefen, da ich zu den Anderen wollte. Einfach nachhause wollte, gerade da ich den Gedanken nicht ertrug, das mich der Mensch womöglich bei sich behalten wollte, trotz das er ja auch ganz nett sein konnte. Aber die anderen waren nun mal meine Familie und würde ich bei dem Menschen bleiben, dann wäre das wie als würde ich sie hintergehen, und das wollte ich nicht.
Und da es mir nicht's brachte, wenn ich hier einfach nur saß und weiter vor mich hin weinte, wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht und schlug die Decke langsam zurück, nur um darauf meine Füße auf den weichen Teppich zu stellen, auf dem die Coach stand. Kurz überlegte ich, ob ich nicht doch einfach ein Telefon oder das Handy des Menschens suchen sollte, um zu versuchen, einen von den anderen anrufen zu können, jedoch schätze ich nicht das dies eine Gute Idee war, da ich nicht wusste wie der Mensch drauf reagieren würde. Wenn ich's mir so überlege, wollte ich dem Menschen lieber erst garnicht begegnen, was glaub schwer umzusetzen wird, wenn man bedenkt das ich in seiner Wohnung war und die Tür dazu noch am anderen Ende von dieser. Ob er diese wohl abgeschlossen hatte?
Okay Tao, du schaffst das schon, die anderen glauben an dich. Du bist Garantiert nicht der Schwächste der Gruppe. Der Rang ist gerade egal, Xiumin hat es immerhin schonmal geschafft zu entkommen, dann schaffst du das auch. Mal davon abgesehen das er ein Alpha ist und ich nur ein Gamma, das ist nicht wichtig. Genauso wie das er es warscheinlich mit einem verrückten aufnehmen musste, ... und er dazu noch unter Drogen stand, die der Mensch ihn anscheinend hatte verabreicht, ... und trotzdem hat er es nachhause geschafft ... d-dann konnte ich das sicher auch ... ähm, i-irgendwie, m-mal davon abgesehen das es bei ihm deutlich schwieriger gewesen war, wenn man bedenkt wie fertig er aussah, als er bei uns wieder aufgetaucht war.
Aus dem Grund stand ich solangsam und dazu so leise auf wie ich konnte und schlich mich genauso langsam zum Ende des kleinen Wohnzimmers, in dem er mich alleine gelassen hatte, blieb jedoch an dem Tür Balken ohne dazugehörige Tür stehen, sah mich unsicher um und versuchte gleichzeitig herauszufinden, wo sich der Mensche wohl gerade aufhielt? Und trotz das das ruhige Atmen von diesem, aus einem der Zimmer, mir verriet das dieser noch schlief, verkniffen ich mir ein erleichterten seufzen und konzentrierte mich viel mehr darauf, mich an desen Zimmer vorbei zu schleichen und gleichzeitig die Eingangs Tür zu finden, was sich trotz der kleinen Wohnung, für mich meiner meinung nach als schwieriger erwiesen als ich dachte. Hätte ich doch gestern besser aufgepasst.
Okay, gut solange hatte ich dann doch nicht suchen müssen. Mein einziges Problem war jedoch, das ich die richtige Tür zwar gefunden hatte, diese zu meinem Pech jedoch abgesperrt gewesen war, aber was anderes hatte ich auch nicht wircklich erwartet gehabt. Das ich durch die Suche nach dem Schlüssel jedoch nur zeit verlor, ärgerte mich zwar, jedoch konnte ich es nicht ändern. Mein Problem war es eher, das ich solangsam anfing Panik zu schieben, da ich Angst hatte, das ich hier womöglich nicht mehr weg kam. Und das, warscheinlich erst recht, wenn der Mensch aufwachte und bemerkte, was ich hier tat. Vielleicht sollte ich deswegen am besten wieder zurück zu dem Wohnzimmer des Menschen gehen und mich einfach wieder hinlegen und versuchen zu schlafen, bis der Mensch auch wach war?
"Suchst du was bestimmtes?"
Ihr wisst nicht wie schnell ich herum wirbelte, hinter stolperte und mich panisch, zitternd gegen die Haustür der kleinen Wohnung drückte, während mich der Mensch einfach nur müde ansah.
"Du möchtest raus, hab ich recht ?"
Trotz das er ganz normal fragte, brachte ich keinen Ton raus und bewegte mich dazu kaum, aus Angst er würde mir jetzt weh tun oder böse sein, würde ich mit ja antworten. Aus dem Grund fing ich leise an zu fiepen und drückte mich mehr gegen die Tür, als es eh schon ging, während mich der Mensch einfach nur nachdenklich zu mussten schien, worauf er sich wenig später in Bewegung setzte um zu einem kleinen schränckchen in der Nähe der haustüre zu gehen, bei dem er eine Schublade öffnete und aus dieser wenig später einen Schlüssel hervor zog.
Ein leises gähnen brachte ihn kurz dazu stehen zu bleiben, wodurch ich schnell von ihm und der Tür zurück wich und ihn ängstlich beobachtete, wie dieser sie, noch immer müde aufsperrte, bevor er anschließend sich zu mir wendete und erschreckender weise auf mich zu ging wodurch ich sofort hektisch zurück wich, bis ich mit dem Rücken gegen die nächste Wand stieß. Anschließend bedeutete mir der Mensch dort stehen zu bleiben, während er irgendetwas anderes aus der Schublade hervor hohlte und anschließend wieder auf mich zu ging, wodurch ich panisch meine Augen zukniff und anfing hektischer zu atmen. Er wird mich garantiert doch umbringen, ich hab's gewusst, ... nur weil ich das Wohnzimmer von ihm verlassen hatte, weil ich Heim wollte.
"Shhh, ganz ruhig, ... ich sorg nur dafür, das deine Freunde denken, ich hätte dich versucht nicht gehen zu lassen, ... damit dir nicht's passiert, ..."
Ich fiepte erschrocken auf, als der größere mir, mit irgendetwas, ein paar kleine schnittwunden an der Wange verpasste, während er seine andere Hand unter mein Kinn gelegt hatte, als würde er dieses stützen wollen, weil ich das nicht konnte. Und trotz das es bei mir eh nicht lange dauerte, bis das wieder verheilt war, schien der Mensch dennoch sehr vorsichtig zu sein, in dem was er tat.
Und trotz das ich angenommen hatte, das er doch böse sein könnte, verstand ich nicht so ganz, wieso er mir ein knappes Lächeln schenkte, bevor er mir vergewisserte das er wieder schlafen ginge und ich einfach nur die Tür zu ziehen sollte, wenn ich so weit wäre zu gehen.
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Into My World //EXO-ff//
FanfictionGeprägt durch verschiedene Vergangenheiten, fanden sich sechs verschiedene Wesen, jeder eine Art für sich, zusammen. Alle mit der Meinung, zusammen ihr vorheriges Leben hinter sich zulassen, um endlich frei sein zu können. Frei und unaufhaltsam, um...
