Kapitel 15

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Lian

Pünktlich gegen Mittag stehen Roman und die Sozialarbeiterin wieder vor der Tür.

„Sie sehen erholter aus Frau Schütz!", sagt Frau Holl.

„Ja das stimmt. Ich habe etwas länger geschlafen."

„Ist ja auch ein Vorteil, wenn das Kind dann mal beim Papa ist nicht? Dann hat der Körper auch mal Zeit sich zu erholen, was völlig in Ordnung ist.", sagt sie und Roman nickt.

„Ja die Kleine ist sehr aktiv nachts.", stimmt Roman zu und ein leichtes Lächeln ist zu sehen. Ich schaue in den Maxi Cosi, wo Maxie mit leicht verstrubbelten Haaren schläft.

„Hat sie wieder Koliken gehabt?", frage ich, aber er schüttelt den Kopf.

„Überhaupt nicht. Wann kann ich sie wiedersehen?", fragt er.

„Wie wäre es, wenn du sie Dienstag morgen holst? Ich habe dort ein wichtiges Meeting in der Firma, da könnte ich hingehen und du hättest Zeit mit ihr.", biete ich ihn an.

„Das klingt doch sehr gut! Oder Herr Bürki? Von Morgens bis Abends dann oder?", fragt nun Frau Holl, worauf ich nicke.

„Dienstag habe ich kein Training. Also ist das perfekt! Dann komme ich am Dienstag sie holen.", antwortet Roman und reicht mir den Maxi Cosi.

Anschließend nehme ich noch die Tasche, dann verabschiede ich mich, schließe die Tür und widme meine ganze Aufmerksamkeit mein kleinen Schatz.

„Und? Hast du Spaß gehabt mit deinem Papa?", frage ich sie grinsend, hebe sie hoch und bedecke ihr ganzes Gesicht mit Küssen, worauf sie kreischend lacht und anfängt zu strampeln.

„Wir beide gehen jetzt noch spazieren.", sage ich und ziehe sie warm an, lege sie in ihren Kinderwagen und verlasse die Wohnung.

Am Phönixsee treffe ich auf Konstantin, der gerade joggen ist.

„Lief alles gut mit Roman und ihr?", fragt er mich, während er in den Kinderwagen schaut und sie angrinst, dabei ihre Wange streichelt und wieder süße Töne von ihr kommen.

„Ja es ist alles gut gelaufen. Er ist immer mit der Sozialarbeiterin gekommen und hat sie pünktlich geholt und gebracht.", antworte ich und schaue ebenfalls zu meiner Tochter.

„Hoffen wir mal, dass es so bleibt, denn ich habe irgendwie da noch ein komisches Gefühl.", meint er.

„Ja, ich bin auch noch nicht so entspannt. Man weiß nie, was Roman als Nächstes tun wird. Jetzt gerade macht er wieder einen voll nett und Traumvater, aber was ist, wenn er wieder abdreht und irgendwas macht?", frage ich und Konstantin nickt seufzend.

„Ich weiß was du meinst Lian. Bitte halte dich an das, was Mike dir gesagt hat. Du weißt nicht, ob Roman nur darauf wartet, dass du einen Fehler machst.", sagt er ernst und ich nicke seufzend.

„Ich habe mit ihm nur Kontakt gehabt der letzten Zeit, wegen Maxie und so soll es sein. Wir werden keine Geburtstage oder Weihnachten zusammen feiern.", meine ich.

„Ja klar! Das kann man dann immer klären, wer sie wann und wo hat. Das alles ist jetzt etwas schwierig bei euch Lian. Jedoch weißt du auch, dass du niemals allein sein wirst.", beruhigt Konstantin mich, der seinen Arm kurz um mich legt.

„Natürlich Konstantin. Und dafür bin ich euch allen sehr dankbar.", murmle ich.

Wir beide verabschieden uns und jeder geht seinen eigenen Weg.

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Vielen Dank für euer Feedback und euer Verständnis zu meinen Plänen.

Meine Geschichten werden weiterhin hier verfügbar sein, aber evtl werde ich diesen Account hier dann einstellen, aber das ist noch nicht Safe.

Schönen Montag euch

Eine Freundschaft mit etwas mehr? (Roman Bürki FF) Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt