Kapitel 20

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Lian

„Deris ich...ich brauche da noch etwas Zeit. Ich habe erst einen Mann entlieben müssen, weil er eine neue Frau hat. Das würde mir alles zu schnell zu gehen.", sage ich ehrlich und blicke zu ihm. „Alles gut Lian. Ich weiß das ja und habe da auch vollstes Verständnis für. Es war ja auch alles nicht leicht für dich.", antwortet er locker und widmet sich wieder der Pfanne zu.

Erleichtert atme ich auf und lehne mich wieder etwas zurück in den Stuhl, bis mein Telefon klingelt. Als ich die Nummer vom Jugendamt erkenne, werde ich schon etwas panisch.

Lian: „Schütz?"

Holl: „Guten Abend Frau Schütz. Störe ich Sie gerade?"

Lian: „Nein nein Frau Holl! Was gibt es denn?"

Holl: „Sehr gut. Also der Herr Bürki hat mich angerufen. Sie wissen ja, dass er nur verwarnt wurde aufgrund seines Verhaltens. Jetzt hat er mich kontaktiert, dass er gerne die Maxie mit in die Schweiz nehmen will für zwei Wochen, damit er sie seiner Familie dort vorstellen kann. Wir sollten uns da alle drei mal am besten mal zusammen setzen oder?"

Lian: „Ja, wird wohl nichts anderes übrig bleiben. Wann soll denn das sein?",

Holl: „Morgen um 14 Uhr? Herr Bürki hatte diesen Tag vorgeschlagen, weil er nächste Wochen schon fahren möchte."

Lian: „Oh, ja das geht aber schnell. Ok gut, dann bei Ihnen im Büro?"

Holl: „Ja genau! Dann noch einen schönen Abend und bis morgen!"

Lian: „Danke, ebenso. Tschüss."

Ich lege auf und habe gleich den fragenden Blick von Deris auf mir. „Roman will Maxie mit in die Schweiz nehmen, da er jetzt Sommerpause hat und sie seiner Familie vorstellen möchte.", sage ich und stelle das Telefon wieder auf seine Station. „Ja gut, das ist auch verständlich. Morgen wollt ihr es dann klären oder?", fragt er worauf ich nicke. „Ich habe kein Problem, ihm Maxie mitzugeben Deris, aber was ist, wenn etwas passiert, sie ihre Mama braucht und ich bin nicht da?"

Ich hebe sie aus ihrem Bett, dann legt sie ihren Kopf gleich zufrieden quiekend auf meine Brust und krallt ihre Hände in mein Shirt. „Ja klar das verstehe ich Lian. Gibt es denn da nicht eine Möglichkeit, wie man das klären kann? Zum Beispiel du machst Urlaub in Zürich oder sowas und wenn was ist, du bist dann da?", schlägt er und schaltet den Herd aus.

„Keine Ahnung. Ich kann eigentlich auch gerade kein Urlaub nehmen Deris. Ich werde wohl Roman vertrauen müssen.", murmle ich.

Hätte ich gewusst, was passiert bevor ich diesen Satz ausgesprochen habe, würde ich niemals mehr Roman einfach so Maxie mitnehmen.

Eine Freundschaft mit etwas mehr? (Roman Bürki FF) Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt