Kapitel 36

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Roman

Als ich Maxie zu ihrer Mutter bringe, höre ich Deris telefonieren. „Ja Mama, ja Singapur ist nicht ausgeschlossen." Ab da bleibt mein Herz stehen. Singapur nicht ausgeschlossen? Wollen die etwa nach Singapur ziehen?! Nein! Das lasse ich nicht zu! Ich lasse mir mein Kind nicht wegnehmen! Auf keinen Fall!

Nachdem ich Maxie abgesetzt habe, fahre ich schnell nachhause und plane, wie ich meine Tochter auf keinen Fall verliere.

Lian

„Na Schatz? War es schön beim Papa?", frage ich Maxie. „Marle Baby.", murmelt sie nur und läuft zu ihren Spielsachen. „Ja ich weiß. Du wirst eine große Schwester!", sage ich, worauf sie nur nickt. „Was hat sie denn?", fragt nun Deris, der gerade sein Telefonat beendet hat. „Ich habe keine Ahnung, aber ich dachte auf jeden Fall, dass sie anders reagiert als so.", murmle ich und Deris nickt zustimmend. „Willst du mal mit ihr reden? Ich kann solange für uns was kochen.", schlägt er vor. „Gute Idee. Ich habe echt Hunger.", sage ich, küsse Deris kurz und gehe zu Maxie. „Schatz? Ist bei dir alles ok?", frage ich sie und setze mich zu ihr. „Will nicht Baby.", murmelt sie leise und lehnt sich an mich. „Oh Schatz. Freust du dich nicht über dein Geschwisterchen?". Maxie schüttelt ihren Kopf, was mich gleich seufzen lässt. „Hast du das dem Papa gesagt?" und wieder schüttelt sie mit ihrem Kopf. „Wieso willst du kein Geschwisterchen? Hast Angst, dass Papa dich nicht mehr lieb hat?"

Als Maxie nickt und anfängt zu schniefen, setze ich sie auf meinen Schoß und drücke sie fest an mich. „Maxie, dein Papa würde niemals aufhören dich zu lieben ok? Er wird dich genauso sehr lieben, wie er es jetzt tut und das für immer. Du bist genauso sein Baby, wie er jetzt noch ein Baby bekommt. Komm, wir rufen den Papa an ok?", schlage ich vor und sie nickt schniefend.

„Deris, kannst du mir bitte das Telefon bringen?", frage ich und schaue in seine Richtung. Ohne ein Wort zu sagen nimmt er mein Handy, läuft zu uns und reicht es mir, ehe er zurückgeht in die Küche.

Ich wähle die Nummer von Roman, der schnell abhebt.

Roman: „Was ist los?"

Lian: „Dir auch einen guten Abend. Würdest du bitte deiner Tochter sagen, dass du sie trotz dem neuen Baby lieben wirst?"

Roman: „Was? Natürlich werde ich sie weiterhin lieben! Maxie ist mit mein ein und alles! Hört sie zu?"

Lian: „Moment, ich stelle auf laut...jetzt hört sie."

Roman: „Bärchen, ich werde dich immer immer immer lieben! Niemals werde ich dich vernachlässigen, weil du jetzt große Schwester wirst. Hörst du?"

Maxie schnieft nur und drückt ihren Kopf in meine Brust, dabei nickt sie.

Lian: „Sie nickt."

Roman: „Ok gut. Ich würde sie morgen gerne holen wollen, wenn dir das passt."

Lian: „Gute Idee, dann kannst du ihr gleich mal deine Worte in Taten umsetzen."

Roman: „Ja klar auf jeden Fall. Also Bärchen, morgen komme ich dich holen und wir beide machen einen richtig coolen Ausflug."

Maxie: „Ok."

Roman: „Super! Dann bis morgen mein Schatz! Schön schlafen, sonst bist du morgen müde. Ich liebe dich!"

Lian: „Bis dann Roman."

Roman: „Ja, bis dann"

Ich lege auf und stecke das Handy weg, dann streichle ich Maxie über ihre Haare. „Siehst du mein Schatz. Der Papa liebt dich und wird niemals damit aufhören und jetzt wird gegessen! Wollen wir mal schauen, was Deris gekocht hat?"

Nickend steht sie auf, nimmt meine Hand und läuft voraus. „Na wenn das nicht Maxie ist!", sagt Deris schmunzelnd und geht in die Hocke, damit er auf Augenhöhe ist wie sie. „Essen?", fragt sie leise und langsam gehen ihre Mundwinkel hoch. „Essen willst du? Wollen wir beide mal schauen was es gibt?". Als sie nickt, streckt sie ihre Arme aus und er hebt sie hoch. „Sieht ganz schön nach Nudeln mit Tomatensoße aus oder Sherlock?" Maxie ihre Augen fangen an zu strahlen, dabei nickt sie wie eine wilde und ihre Haare fliegen dabei ganz wild herum. „Na dann ab in deinen Hochstuhl!", erwidert er darauf, hebt sie über ihren Kopf als würde sie fliegen, worauf sie laut lacht und setzt sie hin.

In der Zwischenzeit hole ich Geschirr und Besteck heraus, stelle alles hin und gieße die Nudeln ab. „Setz du dich ruhig hin. Ich mache schon.", sagt auf einmal Deris, der hinter mir steht, seine Arme um meine Taille gelegt hat und mir einen Kuss an den Hals haucht.

„Nun gut, wenn du unbedingt willst.", murmle ich, stelle alles hin und drehe mich in seinen Armen. Seine hellbraunen Augen strahlen wegen dem Licht der Lampe, seine schwarzen Haare hat er heute total zerzaust gelassen, was ihm unheimlich gutsteht.

„Ich liebe dich Lian.", haucht er nah an meinen Lippen. „Und ich liebe dich Deris.", erwidere ich darauf, ehe ich unsere Lippen miteinander verbinde.

Eine Freundschaft mit etwas mehr? (Roman Bürki FF) Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt