Lian
*Spanien*
„So mein Schatz! Jetzt gehen wir beide ins Krankenhaus! Dein Kleider Bruder ist auf der Welt.", sage ich, während wir beide das Hotelzimmer verlassen.
„Ein Bruder? Ich wollte eine Schwester!", jammert sie und lässt sich hinterher ziehen.
„Das kann man nicht bestimmen was es wird Schatz. Dein Papa wird sich bestimmt freuen, wenn du ihn besuchst und dein Bruder kennenlernst.", äußere ich und wir laufen gerade zum Krankenhaus.
Der Abschied, als Roman nach Spanien gegangen ist, ist die reinste Katastrophe gewesen.
*Rückblick*
„Maxie, ich muss jetzt leider los.", sagt Roman, der die Kleine gerade noch an sich drückt.
Maxie schnieft los, dann löst sie sich von Roman. „Tschüss Papi...", murmelt sie und umklammert mein Bein.
„Mach's gut mein Schatz! Bald sehen wir uns wieder und ich rufe dich ganz oft an.", sagt er und macht ihr den Kleinenfinger Schwur.
Roman nimmt seinen Koffer, läuft langsam in Richtung Gate, dann wird das Schniefen von Maxie lauter.
„Ach Schatz. Du siehst den Papa bald wieder. Versprochen.", sage ich und hebe sie hoch, drücke sie an mich und versuche sie zu beruhigen.
„Versprochen?", fragt sie leise und schaut mich mit verweinten Augen an.
„Versprochen Schatz. Na komm, jetzt geht es in die Kita.", antworte ich und verlasse den Flughafen.
*Rückblick Ende*
Roman hat wirklich jeden zweiten Tag angerufen und dadurch ist es sehr gut gelaufen die letzten Monate.
Am Krankenhaus angekommen, steht Roman schon draußen, dann rennt Maxie gleich auf ihn zu.
„Papa!!!", schreit sie glücklich und er hebt sie gleich hoch.
„Hallo mein Schatz! Du bist ja wieder groß geworden. Bereit deinen kleinen Bruder kennenzulernen?", fragt er und sie nickt.
Roman schaut nun zu mir, dann winkt er mich zu sich.
„Na komm! Marlen freut sich, dich mal wiederzusehen.", sagt er und unsicher gehe ich ihm hinterher.
Im Zimmer angekommen, liegt Marlen im Bett, dabei hat sie einen kleinen Bündel auf ihrer Brust.
„Hallo Maxie! Schon, dass du da bist.", begrüßt Marlen sie.
„Hallo Marli.", sagt sie leise, dann setzt Roman sie auf dem Bett ab.
„Das ist dein Bruder Marvin.", stellt sie nun den kleinen vor.
Maxie schaut staunend das Baby an, solange ich abseits stehe und das beobachte.
„Wahnsinn oder?", murmelt Roman plötzlich neben mir.
„Er sieht aus wie du. Ich gratuliere dir Roman.", antworte ich leise und schaue kurz zu ihm.
„Ich danke dir Lian. Auch, dass du Urlaub nehmen konntest und mit ihr herkommen konntest.", bedankt er sich.
„Klar doch! Mir ist das wichtig, dass Maxie ihren Bruder kennenlernt.", antworte ich.
„Lian, ich möchte mich nochmal entschuldigen für mein Verhalten vor einem Jahr. Ich hätte nicht so reagieren dürfen und mit ihr abhauen. Ich hätte wirklich mit dir erst reden sollen. Ich hoffe, dass die ganzen Probleme zwischen Deris und dir geklärt werden konnten.", sagt er nochmal.
„Zwischen uns ist alles geklärt und alles gut Roman. Mach dir darüber keine Sorgen ok? Wir ziehen jetzt in ein Haus in Dortmund.", sage ich und er hebt verdutzt die Augenbraue.
„Echt? Ja krass! Ihr wollt auch einen Schritt bald weitergehen oder?", fragt er und ich schmunzle leicht.
„Er hat mich gefragt ob ich ihn heiraten will. Aber es ist noch nichts offizielles, weil wir es bei der Feier nächste Woche verkünden wollen.", sage ich leise.
„Tatsächlich? Herzlichen Glückwunsch Lian! Das freut mich sehr für dich!", antwortet Roman etwas zu laut, sodass Marlen zu uns schaut.
„Lian! Wie schön dich zu sehen! Du siehst toll aus!", sagt sie und ich setze mich zu ihr.
„Wie war die Geburt?", frage ich sie.
„Sie lief wunderbar. Die Fruchtblase ist geplatzt und drei Stunden später war er da.", antwortet sie, aber man sieht ihr an, dass sie total erschöpft ist.
„Das ist super. Dann geht es auch bald nachhause oder?", frage ich ihn.
„Ja übermorgen darf ich nachhause. Dann haben wir genügend Zeit uns kennenzulernen.", murmelt sie und streichelt die Wange von ihrem kleinen Sohn.
Maxie und ich bleiben noch etwas, bis wir beide uns verabschieden.
„War schön Papa gesehen zu haben oder?", frage ich sie und sie nickt gleich.
„Arvin ist suß...", murmelt sie und nimmt meine Hand.
„Ja, das ist er. Jetzt bist du stolze, große Schwester.", sage ich und wir beide laufen in Richtung Hotel.
„Ja! Kann ich ofter Arvin sehen?", fragt sie mich.
„So oft wie können Maxie. Das verspreche ich dir.", sage ich und sie nickt zufrieden.
Im Hotel holen wir unsere Badesachen, dann gehen wir an das Meer, denn wenn wir schon hier sind, dann können wir auch gleich ans Meer gehen und einen schönen Tochter, Mama Urlaub.
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Ich hoffe es gefällt euch. Ich werde jetzt noch ein Kapitel machen und dann die beiden Enden. 🤙🏽
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Eine Freundschaft mit etwas mehr? (Roman Bürki FF)
FanfictionRoman und Lian haben sich in Dortmund kennengelernt und seitdem sind sie beste Freunde. Beide können sich über alle möglichen Themen unterhalten, keiner schämt sich ein Thema anzusprechen. Aber eine Nacht, verändert alles. Eine Nacht verändert ihr L...
