† Versuchung

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Ich konnte ihr darauf nicht antworten, weil ich nicht wusste was ich sagen sollte.

"Soll ich dich nach Hause fahren?", fragte ich stattdessen. Mir schien als wollte sie nicht mehr zurück und ich verließ mich auf den Rest meiner Würde und meiner Intuition was das fahren anging. Die Kleine überlegte nicht lange, lief um den Wagen herum und öffnete die Tür.

"Zuerst was essen? Du siehst so aus als hättest du Hunger.", gab sie zurück.

Essen war durchaus eine gute Idee. Vielleicht konnte ich dadurch etwas Alkohol absorbieren und etwas nüchterner werden. Ich öffnete meine Tür, ließ mich auf den Sitz fallen und schloß die Augen. Ich versprach sie danach nach Hause zu fahren.

"Wie heißt du eigentlich?", fragte ich die Kleine die neben mir saß.

"Katelyn. Wie heißt du?"

Ihr Lächeln, als ich zu ihr herüber blickte, war ansteckend und ich schüttelte den Kopf. Vermutlich war heute nicht alles scheiße gelaufen.
Ich ließ den Motor an und folgte ihrer Beschreibung zu einem kleinen Diner, das einige Kilometer weg war, in dem wir uns schließlich mit Pommes und Burgern voll stopften.

Ich wusste, ich war in der Nähe von zuhause, versuchte aber dem Drang zu widerstehen, Izzy aufzusuchen.

Es war vergebens.

"Wo willst du hin?", fragte Katelyn und musterte mich. "Ich komme mit."

Ich wollte sie abhalten, wollte ihr ein Taxi bestellen mit dem sie nach Hause fahren konnte, aber ich hatte zuvor etwas versprochen und sah keinen Grund mein Versprechen zu brechen.

Als ich zuhause vor fuhr, entdeckte ich einen Wagen den ich nicht kannte. Ein mulmiges Gefühl beschlich mich. Langsam näherte ich mich dem Haus, ließ Katelyn im Wagen warten und sah durchs Fenster. Izzy saß direkt neben einem Typen und ihrem Vater. Ihr Kleid war viel zu kurz, doch dem Fremden gefiel es. Er hatte eine Hand auf ihrem nackten Knie abgelegt und rückte dichter an sie heran. Calare beobachtete das treiben, erzählte irgendwas was ihm die Lacher der anderen einbrachte und schwenkte das Glas Rotwein in seiner Hand.

Meine Fantasie ging mit mir durch und ich wusste, wenn ich das Haus nun betreten würde, würde es mindestens 2 Tote geben.
Ich wollte keine Erklärungen, keine Rechtfertigungen, nein. Ich wollte Calare und diesen Schleimer tot sehen. Um ihr Leben bettelnd und winselnd auf den Knien, kurz bevor ich sie umbringen würde.

Ich rannte zurück zum Wagen bevor ich diese Dummheit meiner Fantasie in die Tat umsetzen konnte. Die Reifen quietschten und qualmten als ich davon schoss und Katelyn krallte sich in den Sitz. Sie sagte nichts, merkte jedoch deutlich das mich etwas derart aufgeregt hatte, daß ich vor Zorn fast nur noch rot sah.

Ich fuhr und fuhr, ließ alle Abfahrten hinter mir, bis ich zu einem Waldstück kam. Der Parkplatz war verlassen, keine Menschenseele war hier. Es war perfekt um meiner Wut freien Lauf zu lassen. Ich schnallte mich eilig ab, doch Katelyn hielt mich auf.

"Hey ganz ruhig. Was ist passiert? Du musst runter kommen, okay?", murmelte sie.

Mein Brustkorb hob und senkte sich schnell.

Ich wollte Izzy verletzen so wie sie mich verletzt hatte.

Meine Hand griff in Katelyn's Nacken, noch bevor ich sie richtig ansah. Kurz erschrocken von meiner Handlung, ließ sie es aber schließlich zu. Ich zog sie auf meinen Schoß, schob meine Zunge in ihren Mund und fummelte an ihrem Oberteil herum. Keine Ahnung was mich da gerade ritt, aber ich wollte nicht aufhören.

"Zieh dich aus... Ich will dich sehen.", murmelte ich an Katelyn's Lippen und eilig tat sie, was ich von ihr verlangte. Ihr üppigen Titten wippten bei jeder Bewegung, ihre Nippel waren bereits hart. Ich knöpfte meine Hose auf, ließ meinen Schwanz an die Oberfläche kommen, der bereits hart und bereit war und fuhr dann mit einem Finger die enge, nasse Muschi von Katelyn entlang.

"Wurdest du schon mal gef*ckt?", fragte ich sie. Ihr leichtes nicken kam zaghaft, aber es war mir egal... Ich zog sie auf mich, spießte sie auf meinen Schwanz und ließ ihr kaum Zeit sich an mich zu gewöhnen, schob mich von unten immer tiefer in sie hinein. Ihr stöhnen spornte mich an, doch ich wollte das sie mich ritt, das sie sich an mir rieb, auf mir kam, alles. Ich schloss meine Augen, sah nicht Katelyn sondern Izzy auf mir und behielt das Gefühl bei, bis Katelyn's Schrei mich aus meiner Fantasie riss.

Auf einmal wurde mir bewusst was ich hier tat ;
Ich hatte eines der höchsten Gebote der Ehe gebrochen. Mit einem kräftigen Stoß schob ich Katelyn von meinem Schoß, stieß die Tür auf und stieg aus. In wenigen Sekunden richtete ich meine Hose, versteckte meinen verräterischen Schwanz in meiner Hose, schimpfte mich selbst... Ich war froh das ich es beendet hatte, bevor ich überhaupt zum Orgasmus kam.

Ich krachte auf die Knie, atmete schwer. Tausend Dinge gingen mir gleichzeitig durch den Kopf, allesamt unnütz und wirr, konnte den Verrat den ich begangen hatte mit keiner Silbe rechtfertigen. Ich war wütend auf mich selbst, wütend auf Izzy und besonders auf Calare.

Katelyn kam kurz nach mir aus dem Wagen und hatte noch Mühe sich zurecht zu machen. Ich konnte sie nicht ansehen, also wich ich ihrem Blick aus.

"Ich fahre dich nach Hause."

Das war das einzige was ich noch zu ihr sagte. Egal was sie fragte, ich antwortete nicht mehr. Ich war gefangen in meinem eigenen Kopf, stand neben mir, war unter Schock.

Ich hatte alles zerstört.

K I N G × Geliebter Feind Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt