Hi😊 Es tut mir leid, dass ich letzte Woche kein Kapitel hochladen konnte. Wie versprochen kommen daher heute zwei.
Zudem wünsche ich allen frohe Weihnachten, die es feiern und euch allen viel Spaß beim Lesen.😊
POV. Amara
„Ahem. Störe ich bei etwas?" mein Blick schnellt augenblicklich von Lucianos Gesicht zur Tür, welche offen steht und in deren Rahmen eine halbnackte Brünette steht. Ihre Kleidung besteht lediglich aus knapper Unterwäsche und ich wende meinen Blick mit großen Augen wieder zu Luciano.
Was zum...
Während es mir die Sprache verschlagen hat, sieht er nicht mal ansatzweise überrascht aus. Er dreht sich nicht einmal zu der Frau um, sondern beobachtet mich, während er sich von den Lehnen meines Sessels abstößt und sich langsam aufrichtet.
„Tust du nicht. Amara wollte gerade gehen." Er betont meinen Namen mit einen abfälligen Unterton und wäre ich nicht noch in einem Stadium der Verwirrung gefangen, dann würde ich ihm mindestens mit einem grauenvollen Tod drohen.
„Ich bin wohl nicht die einzige, der etwas Verstand ins Gehirn gefickt werden muss was?" Frage ich trocken und erhebe mich nun auch, während ich die Frau nun diesmal etwas genauer mustere.
Ihr Lächeln ist falsch und überlegen, was bei mir besonders gut ankommt. Nicht....
„Nur muss ich mir dafür keine Huren bestellen. Der Sex muss ja wirklich scheiße sein, wenn es nicht einmal Freiwillige gibt."
Ein Knurren kommt von Luciano, doch ich beachte ihn nicht. Das verrutschte Gesicht der Frau ist Genugtuung genug.
„Du machst es mir nicht leicht, dich nicht auf der Stelle umzulegen, also gebe ich dir einen guten Rat." er macht einen Schritt auf mich zu und dann noch einen, bis er mir wieder so nah ist, dass nur eine Handbreite zwischen unseren Gesichtern ist.
„Und der wäre?"
Trotzig verenge ich meine Augen zu Schlitzen und hebe mein Kinn etwas, um den Größenunterschied zwischen uns etwas zu kompensieren und meine stolze Haltung zu bewahren.
„Renn. Renn so weit du kannst und bete dafür, dass ich hier nicht eher fertig bin, bis du ein geeignetes Versteck gefunden hast, indem ich dich nicht so schnell finde."
Seine Stimme ist leise und bedrohlich, was bei mir normalerweise einen bissigen Kommentar auslöst, doch ich erinnere mich gerade rechtzeitig daran, dass meine nicht vorhandene Waffe ein zu großer Nachteil in dieser Geschichte wäre.
Ich schnaube also nur und gehe ohne ein weiteres Wort.
Als ich an der Tür ankomme schaue ich noch einmal zu der Frau. Sie sieht mich feindselig an und ich setze ein falsches Lächeln auf, das so übertrieben ist, dass selbst ein Blinder wissen würde, was ich eigentlich von ihr halte.
„Viel Spaß euch beiden."
Verabschiede ich mich und lasse die Tür hinter mir ins Schloss fallen.
Sobald ich mir sicher bin, dass ich mich etwas beruhigt habe, gehe ich zurück zu den tanzenden und feiernden Leuten, wobei ich Grace und Cloe engumschlungen und mit den Hüften aneinanderreibend auf der Tanzfläche sehe. Ihre Flaschen schwenken sie dabei gefährlich durch die Luft.
Ich werde sie umbringen aber erst....
Zielstrebig gehe ich zur Bar, wo inzwischen ein anderer Barkeeper die Leute bedient. Als er zu mir kommt mustere ich ihn kritisch. Ganz offensichtlich trainiert er und ich könnte wetten, dass irgendwo auch noch eine Waffe versteckt ist.
„Was darf's sein?" er lächelt mich an, woraufhin ich mich etwas über die Bar lehne.
Mit großen Augen starrt er auf meinen Ausschnitt und sein Adamsapfel bewegt sich, als er heftig schluckt.
„Ts ts ts. Mein Gesicht ist hier." ich schiebe sein Kinn mit zwei Fingern nach oben, wobei ich die Verwirrung und die darauf folgende Erkenntnis in seinen Augen beobachte.
„Wo ist dein Freund, der eben hier war?"
„Er ist gerade gegangen. Du musst wohl mit mir vorlieb nehmen" ein entschuldigendes Lächeln tritt auf seine Lippen, woraufhin ich meine Augen verdrehe.
„Soll ich ihm etwas ausrichten?"
Offensichtlich hat er meine Unzufriedenheit bemerkt... gut.
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Born to kill you
RomanceAmara, die Tochter von einem Mafiaboss und spätere Erbin der drittgrößten Mafia, ist berüchtigt, gefürchtet und respektiert. Das wäre sie jedenfalls, wenn die Welt wüsste, wer sie ist... Seit ihrer Geburt und vor allem nach dem Tod ihrer Mutter wir...
