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"Und? Was sagst du?", fragt er.

Staunend halte ich mich am Geländer fest, schaue auf diese Stadt die in hellen Lichtern erstrahlt. Über uns leuchten die Sterne und der Mond, welcher heute eine perfekte Sichel ist.

Der Moment und der Ort wirkt so romantisch und wunderschön. Taehyung, an meiner Seite, lächelt verträumt. Auch er lässt seinen Blick schweifen hält aber mich statt dem Geländer fest. Als hätte er Angst, das Geländer würde nachgeben, wenn ich mich vorlehne.

"Es ist so schön", hauche ich verzaubert. Ich weiß nicht wo ich eher hinschauen soll, auf die Stadt, in den Himmel oder zu Taehyung. Alles raupt mir den Atem.

"Du bist schöner", erwidert der jüngere flüsternd. Mein Blick landet bei ihm. Seine dunklen Augen wirken in der Nacht wie zwei schwarze Löcher so dunkel sehen sie aus. Und trotzdem sehe ich das liebevolle und fürsorgliche Funkeln in ihnen. Eine leichte Reflektion der Stadt finden sich in seinen Seelenspiegeln wieder, lassen das liebevolle Funkeln noch präsenter wirken.

"Findest du?", frage ich nach. Er nickt, lächelt mich an und zeigt mir sein breites Box Lächeln, wodurch ich ihm mein Gummy Smile schenke.

Taehyung hat mich den Abend zuerst in ein kleines Restaurant ausgeführt in dennen wir wirklich leckeres Essen hatten. Dannach sind wir durch die Stadt spaziert, er hat mir so viel gezeigt. In einem Stadtpark haben wir eine kleine Pause gemacht, haben und auf eine Bank gesetzt und die Zeit genossen.

Und schließlich hat er mich zum Eifelturm gebracht, auf welchem wir nun stehen.

Wir stehen auf der höchsten Plattform auf welche wir konnten und genießen den Moment. Diese Loslösung des Alltags, seiner täglichen Meetings und dem Stress, welcher damit verbunden ist.

Wir sehen uns einfach an, lächeln und genießen.

"Es gab nie was schöneres in meinem Leben als dich. Weder eine Person, noch ein Augenblick", antwortet er, legt eine Hand an meine Wange und streichelt meine Haut mit seinem Daumen.

Seine Finger sind kalt, schließlich stehen wir im Winter auf dem Eifelturm. Immerwieder kommt ein kalter Luftzug, lässt mich etwas frösteln.
So auch jetzt.

Vor Kälte schüttel ich mich, beginne zu zittern und mit den Zähnen zu klappern.

Taehyung legt seine Arme um mich, versucht mich warm zu halten. Mein Kopf lehnt an seiner Schulter, ich vergrabe meine Nase an seinem Schal.

"Es war vielleicht nicht die beste Idee zu dieser Jahreszeit gier hoch zu gehen, aber es ist dennoch wunderschön", meint er, streicht mir über den Rücken.

"Egal. Im Hotel können wir uns unter der Decke wieder aufwärmen und ganz viel Kuscheln", meine ich, "Ich will jetzt diesen Moment genießen."

Ich höre Taehyung leise lachen, ehe er mich enger an sich drückt. Sanft küsst er meine Schläfe, vergräbt daraufhin seine Nase in meinen Haaren und atmet tief ein.
Kichernd kuschel ich mich so eng es geht an ihn. Es ist so schön immer in seinen Armen zu sein und warmgehalten zu werden. Zwar merke ich seine Körperwärme gerade nicht, aber dennoch ist mir durch diese Nähe etwas wärmer.

Mein Herz schlägt wieder schneller, mein Bauch kribbelt angenehm und ich will das dieser Moment nie wieder endet.
Er hält mich so nah bei mir, hält mich warm und lässt mich mich geborgen fühlen.

"Ich bin so gerne bei dir", meine ich und löse mich etwas aus der Umarmung und schaue den jüngeren lächelnd an. "Ich bin auch gerne bei dir", erwidert er, legt eine Hand wieder an meine Wange und lächelt mich sanft an.

"Heute sollen Sternschnuppen fallen", meint er, schaut darauf auch schon im den Himmel. Ich mache es ihm nach und sehe zuerst nur die vielen Sterne, welche ja eigentlich auch nur Sonnen sind, nur so weit weg, das wir sie so winzig und teilweise als kom erkenntlich Wahrnehmen.

Katzenliebe //Taegi//Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt