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Nachdem Yoongi gestern auf dem Sofa eingeschlafen ist, habe ich ihn in sein Zimmer getragen. Obwohl er im Krankenhaus wieder aufgepäppelt wurde, damit er genug wiegt, ist er immernoch verdammt leicht. Was sein Vater ihm angetan hat, ist einfach so unglaublich schrecklich. Wer tut das seinem eigenen Kind an? Auch wenn Yoongi zum Teil Katze ist, hat er es dennoch verdient geliebt zu werden.
Kopfschüttelnd gehe ich hoch zu meinem Zimmer und ziehe mich um. In weniger als einer Woche muss ich wieder arbeiten. Ich bin am überlegen ob ich meine Arbeit hauptsächlich zuhause erledige, damit ich für Yoongi da sein kann, aber bis ich arbeiten muss, habe ich ja zeit alles zu bedenken und zur not mit Yoongi zu bereden. Mich diesen Gedanken, lege ich mich ins Bett und schlafe ein.

Mitten in der Nacht, Wache ich allerdings auf. Irgendwas ist irgendwo runter gefallen. Ich stehe auf und gehe langsam zur Tür, nicht das ein Einbrecher mir alles mögliche klaut. Langsam öffne ich meine Zimmertür und spähe raus in den Flur. Es ist komplett leise im Flur. Schritt für Schritt gehe ich den Flur entlang, auf der Suche nach dem Ort wo der Lärm herkam. Diesen finde ich auch recht schnell, allerdings mit einem Katzenhybrid der Scherben aufhebt. Ich mache das Licht im Flur an und Knie mich zu Yoongi. “Tut mir leid...“, nuschelt er und macht sich kleiner, hält in seiner Bewegung inne. Ich hebe eine Scherbe nach der anderen auf, und erkenne an dem Muster, das es die hässliche Skulptur meiner Uroma war. “Ich... Ich wollte es nicht kaputt machen“, nuschelt er wieder. “Alles gut, du hast mir sogar einen gefallen getan“, erwieder ich, “Ich konnte diese Statur noch nie leiden.“ Yoongi schaut kurz zu mir, ehe er weiter Scherben aufhebt. Die aufgehobenen Scherben schmeißen wir in den Mülleimer in meinem Zimmer. Ich hole dann noch einen Besen und eine Schippe und kehre die übrigen Scherben auf die Schippe, die ich dann auch wegwerfe. Schließlich wende ich mich Yoongi zu. “Wieso bist du denn wach?“, frage ich ihn. “Ich hatte einen Alptraum und wollte zu dir, bin dann aber gegen den Tisch gelaufen...“, erklärt mir der schwarzhaarige. “Ist dir was passiert? Also hast du dich eben geschnitten oder zu doll gestoßen?“, frage ich, worauf Yoongi den Kopf schüttelt. Ich lächel leicht. “Dann ist ja alles gut. Möchtest du den rest der Nacht in deinem Zimmer schlafen?“, frage ich erneut. “Wenn es okey ist, würde ich gerne kuscheln...“, meint Yoongi und spielt einwenig mit seinen Fingern. Sein Blick wendet sich dem Boden zu. Wie der Katzenhybrid vor mir steht ist unglaublich süß. Ich kann einfach nicht Nein sagen. “Na dann komm“, antworte ich ihm und gehe zu meinem Zimmer. Mein neuer Mitbewohner tappst mir leise hinterher. In meinem Zimmer lege ich mich direkt wieder unter die Decke und schaue zu Yoongi. Er steht noch in der Tür und schaut sich mein Zimmer an. Ob er überhaupt viel erkennt, weiß ich nicht. “Ach, Yoongi? Kannst du neben der Tür den Lichtschalter betätigen und das Licht im Flur ausmachen?“, frage ich den Katzenhybrid, welcher nickt und nach dem Lichtschalter tastet. Gefunden betätigt Yoongi den Schalter und schließt dann die Tür. Leise hört man seine tapsenden Schritte über dem Holuboden, ehe sich meine Matratze etwas singt. Yoongi legt sich hin direkt ganz dicht zu mit, weswegen ich mich zu ihm drehe, ihn ebenfalls zudecke und ihn schließlich umarme. Yoongi kuschelt sich an mich und legt ebenfalls einen seiner Arme um meinen Oberkörper. Einwenig streiche ich Yoongi über den Kopf, was er mit leisem Schnurren quittiert. Ich streiche Yoongis Kopf solange, bis ich schließlich erneut in einen tiefen und angenehmen Schlaf falle. Ich hoffe doch, dass Yoongi dieses mal besser schlafen kann.

Katzenliebe //Taegi//Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt