Als ich aufwachte, war Taehyung nicht mehr da. Schmollend stehe ich aus dem Bett auf, welches unglaublich stark und gut nach Taehyung riecht, und beginne ihn zu suchen.
Ich gehe aus dem Zimmer und höre Wasser rauschen weswegen ich dem Geräusch folge. Diese bringt mich zum Badezimmer, welches ich öffne und schließlich in ein sehr warmes Bad trete und Taehyung unter der Dusche sehe. Ohne viel nachzudenken da ich kuscheln will, gehe ich zu Taehyung unter die dusche und schlinge meine Arme von hinten um ihn.
"Yoongi? Mensch hast du mich erschreckt", meinte er und dreht sich zu mir um. Das er nackt vor mir ist und ich und auch Taehyungs sachen nass mache ist mir sehr egal. Ich will in der nähe von Taehyung sein, wissen, dass er für mich da ist und mich krault wenn ich es möchte.
Ich fühle mich das erste mal, seid meiner Mutter, bei einem anderen Menschen geborgen.
"Tut mir leid", nuschel ich an seine Schulter, lasse ihn los, da ich doch Angst habe, er möchte mich nicht in seiner nähe haben. "Ist doch alles gut. Nächstes Mal klopf einfach an der Tür, ja?", sagt er und lächelt mich an. Nickend lächel ich zurück und schlinge meine Arme wieder um ihn.
Auch er schlingt seine Arme und mich, streicht mir über meine nun nassen Haare. "Magst du die Klamotten nicht noch ausziehen? Die kleben doch jetzt total an dir", meint er, weswegen ich an mir selbst runter schaue, "Komm zieh dir die sachen aus. Dann kannst du dich ja auch direkt waschen, nicht?"
Wie Taehyung vorschlug, zog ich die Klamotten aus und schmiss diese allerdings einfach vor die Dusche.
So stehen nun Tae und ich zusammen in der Dusche und duschen in aller ruhe.
Und während ich noch unter dem angenehmen warmen Wasser stehe, geht Taehyung bereits aus der Dusche als er fertig ist und wickelt sich ein Handtuch um die Hüften und trocknet mit einem anderen seine Haare fürs erste.
"Yoongi? Kommst du auch noch aus der Dusche raus?", fragt er nach einiger Zeit in der ich wohlig schnurrend einfach rumstehe. Es ist so schön warmes Wasser auf der Haut zu spüren wenn man 20 Jahre nur kaltes Wasser verwenden konnte. Weil mein Vater ein Arsch war und immer wenn ich geduscht habe, das heiße wasser abgestellt hat.
"Noch ein bisschen", erwieder ich dem anderen, welcher nur auflacht. "Komm schon, Kätzchen, ich hab ihr auch ein großes, flauschiges und warmes Handtuch in das du dich kuscheln kannst während ich dir deine Haare föhne? Na wie klingt das?"
Direkt werde ich hellhörig und schaue dem braunhaarigen an, welcher wirklich ein großes, weißes und weich aussehendes Handtuch offen, in welches ich mich direkt kuscheln kann wenn ich aus der dusche gehe. Was ist auch tue, nachdem ich das Wasser ausgestellt habe, und mich in das weiche Handtuch kuschelt.
Taehyung legt darauf das Handtuch um mich, legt dabei aber auch seine Arme um mich umarmt mich damit, weswegen ich mich auch an ihn kuschel.
Als er seine Arme allerdings wieder von mir lösen will, schaue ich ihn schmollend an. "Och Kätzchen, wir können gleich kuscheln, ja?", schlägt er vor, worauf ich dann nicke, "Gut. Dann setzt dich mal, dann föhne ich dir deine Haare."
Wie er sagte, setze ich mich auf den Hocker, welcher immernoch von letzem Mal hier steht, und schlinge das Handtuch mir enger um mich, weil mir etwas kalt wird.
Es dauert auch nicht lange, da höre ich schon wie Taehyung den Föhn anmacht und kurz darauf, fühle ich bereits die erhitze Luft, die aus dem Gerät kommt und auch die Finger des jüngeren die durch meine nassen Haare fahren.
Zufrieden schnurrend schließe ich meine Augen und genieße es wie Taehyung mir meine Haare trocknet. "Yoongi? Namjoon hat eben angerufen und hat gefragt, ob das Essen auf heute Abend verschoben werden kann. Er hat morgen einen Arzttermin, den er vergessen hat und nicht verschieben kann", erzählt er und trocknet meine Haare fertig, "Ich hoffe das ist für dich in Ordnung."
"Ja. Ich freue mich darauf. Wann ist es denn?", frage ich und schaue den braunhaarigen an. "Um 17 Uhr müssen wir los damit wir pünktlich um 18 Uhr da sind. Das heißt wir können den ganzen Tag entspannen und nachher schauen wir dann was du anziehen kannst", erklärt er, worauf ich nicke.
Als ich vom Hocker aufstehe, wickel ich mich etwas mehr in das Handtuch ein und schaue Taehyung an. "Können wir win Buch lesen?", frage ich ihn, "Ich möchte dir zeigen, wie schnell ich lernen kann." "Natürlich, aber zuerst zieh dir was an, ja?", erwiedert Taehyung, worauf ich nicke und mit ihm das Bad verlasse.
Der jüngere geht zu seinem Zimmer, während ich in meins gehe um mir was zum anziehen raussuche. Ich beschließe mir einfach eine Jogginghose und ein T-Shirt anzuziehen, da ich mich jetzt noch nicht zwingend für das Essen anziehen muss. Als ich fertig bin, gehe ich aus meinem Zimmer und gehe runter un das Wohnzimmer um mich vor das Regal zu stellen.
Langsam lese ich die Titel der Bücher, um mich für eins zu entscheiden.
Als Taehyung dann zu mir kommt, habe ich mich für ein dünnes Buch entschieden und mich auf das Sofa gesessen.
"Willst du das lesen?", fragt Taehyung als er sich zu mir setzt. Ich nicke und schlage das Buch auf der ersten Seite auf.
Zufrieden kuschel ich mich etwas an Taehyung um mit ihm das Buch zu lesen.
Ich bin ihm so dankbar, für alles was er bisher für mich getan hat. Bringt mir lesen und schreiben bei, rechnen und zählen, gibt mir ein Dach über dem Kopf und Mahlzeiten.
"Danke Taehyung. Danke dass du mich aufgenommen hast und mir ein richtiges Leben ermöglicht hast."
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Katzenliebe //Taegi//
FanficIn einer dunklen, recht ruhigen Nacht fährt der Firmenchef Kim Taehyung nachhause. Vollkommen übermüdet und gestresst achtet er nicht 100%tig auf die Straße und fährt jemanden an. Oder doch etwas anders? Verängstigt und am ganzen Leib zitternd sitzt...
