"Du kannst Eomma ja mal anrufen, hast ja jetzt ihre Nummer", meint Jungkook, lächelt Yoongi fröhlich an , "Sie wird sich sicher richtig darüber freuen mit dir zu reden."
"Das werde ich! Ich danke dir so sehr, Kookie", bedankt sich der Katzen Hybrid bei seinem Halbbruder noch mit einer Umarmung und geht dann mit mir gemeinsam zu meinem Auto, während Namjoon und Jungkook zu ihrem gehen.
Das Essen war auf vielen Ebenen ein purer Erfolg. Namjoon und ich schließen unsere Firmen zusammen und lassen eine Tochterfirma entstehen die Jungkook leiten wird, ein Hybrid, wahrscheinlich sogar der erste Hybrid der in eine solche Position tritt.
Yoongi hat seinen Halbbruder gefunden und kann seine Mutter jetzt anrufen. Die ganze Zeit in der wir bereits auf dem weg heim waren nuschelt er die Zahlen der Nummer vor sich her, hat dabei sanftes Lächeln auf seinen Lippen.
"Yoongi? Ich kauf dir morgen ein Handy, okey?", spreche ich nach einiger Zeit der Stille, "Dann kannst du deine Mutter darüber anrufen und auch Jungkook, oder? Und mir dem Handy muss ich dir nicht immerwieder Arbeitsblätter ausdrucken, stattdessen kannst du am Handy per Apps lernen. Klingt das gut?"
Als ich kurz zu meinem Beifahrer schaue, schaut er mich mit großen Augen und neugierig aufgestellten Ohren an. "Meinst du das wirklich?", fragt er, worauf ich und einen Freudeslaut aus Yoongi höre.
"Aber Taehyung? Warum machst du das alles für mich? Ich bin doch keine Last, oder?", fragt er aufeinmal, nur kurze Zeit später. Ich höre wie er sich etwas frustriert in den Sitz fallen lässt. Sicherlich schiebt er jetzt auch traurig seine Unterlippe vor.
"Quatsch, denk nicht so, Yoongi. Das letzte was du bist ist eine Last. Ich bin froh, dich bei mir wohnen zu haben, so bin ich nicht so einsam in meinem Haus. Und ich bringe dir gerne alles bei, was man fürs Leben braucht. Und ich verwöhne dich gerne mit solchen Geschenken, Yoongi. Nachdem was du so lange erlebt hast, hast du es verdient auf Händen getragen zu werden und von Kopf bis Fuß verwöhnt zu werden", erkläre ich ihm, greife vorsichtig nach seiner Hand und umschließe seine, im Gegensatz zu meiner, kleine Hand und fahre mit dem Daumen sanft über seinen Handrücken.
"Danke Taehyung", nuschelt Yoongi kaum hörbar und verschränkt seine Finger mit meinen. Dazu beginnt er einwenig mit meinen Fingern zu spielen, hält aber hauptsächlich nur meine Hand und genießt unsere Zweisamkeit.
Yoongi ist wirklich unglaublich süß und hat das alles in seiner Kindheit, Jugend und seinen ersten Jahren als Erwachsener nicht verdient was sein Erzeuger mit ihm gemacht hat. Er verdient die Welt und so viel mehr.
Als wir schließlich nach einer langen und ruhigen Fahrt wieder an meinem, nein an unserem Haus ankommen, bemerke ich, dass Yoongi eingeschlafen ist. Meine Hand in beiden von seinen, seinen Kopf gegen die Scheibe gelehnt und ein leichtes Lächeln auf den Lippen.
Schmunzelnd löse ich vorsichtig meine Hand aus seinen um auszusteigen, um das Auto zu gehen und Yoongi aus diesem zu heben. Vorsichtig lege ich meine Arme um seine Schultern und unter seine Kniebeugen und hebe ihn Brautstil mäßig aus dem Auto, nachdem ich ihn angeschnallt habe.
Leise Murrend öffnet Yoongi seine Augen, blickt mich kurz an, ehe er seine Augen wieder schließt und seinen Kopf gegen meine Schulter lehnt. Leise beginnt er zu schnurren, nachdem ich mir ihm auf dem Arm zu der Haustür gehe und diese etwas umständlich aufschließe. "Kann ich die Nacht bei dir schlafen?", fragt Yoongi mehr am schlafen als wach zu sein.
"Natürlich. Ich trage dich kurz in sein Zimmer, damit du dir noch was zum schlafen anziehen kannst okey?", meine ich, worauf ich ein Nicken als Antwort bekomme.
Mit dem Hybrid auf dem Arm gehe ich in sein sein Zimmer hoch, setze ihn auf dem Bett ab und hole aus seinem Schrank bequeme Sachen. Umständlich versucht Yoongi sich umzuziehen, verhädert sich mehr, weswegen ich etwas schmunzelnd mich zu ihm setze.
"Soll ich dir helfen?", frage ich deswegen, worauf er nickt und mich ihn umziehen lässt.
Zwar habe ich ihn bereits entblößt gesehen, einmal als er Baden war und heute morgen als er sich zu mir in die Küche gesellt hat, dennoch hat er sich beide male selbst ausgezogen, weswegen es einwenig seltsam ist immer mal wieder seinen Oberkörper oder sein Bein zu streifen. Die kurzen Berührungen unserer Haut, lässt mich einwenig schuldig fühlen.
Ich habe ihn angefahren, diesem zarten Körper Verletzungen zugefügt, welche mittlerweile zum Glück alle ohne Probleme verheilt sind. Dennoch ist der Gedanke daran alles andere als schön.
"Yoongi? Was ist los?", fragt Yoongi aufeinmal, als ich aufhöre ihn wieder anzuziehen. Gerade mal nur eine bequeme kurze Hose trägt er gerade, ansonsten nichts.
"Nichts, es ist alles gut", versuche ich zu lügen, schaue ihm nicht ins Gesicht, zu schuldig fühle ich mich gerade. "Taehyung, bitte lüg mich nicht an. Ich merke, dass du traurig bist", erwidert er und legt eine Hand an meine Wange.
Dafür, dass er gerade eben noch kurz vorm einschlafen war, scheint er jetzt hellwach, und das nur, weil ich mich schlecht fühle.
Sanft dreht er meinen Kopf zu sich, zwinge mich mehr oder weniger ihn anzusehen. "Es tut mir so leid...", hauche ich dann, will meinen Blick schuldbewusst senken, doch Yoongis Ausdruck in seinen Augen, lässt es nicht zu, dass ich meinen Blick abwende.
"Was tut dir leid?", fragt er, streicht meine Wange sanft und setzt sich näher an mich. "Dass ich dich angefahren habe, dass ich dich verletzt habe", antworte ich, wende meinen Blick doch ab.
"Das braucht dir nicht leid zu tun, Taehyung!", meint Yoongi, schlingt seine Arme um meinen Oberkörper und lehnt seinen Kopf an meine Schulter, "Mir geht es ja jetzt besser, wesentlich besser. Ich bin am Leben, also bitte lass dich nicht von deinen Schuldgefühlen auffressen."
Sanft, als wäre er eine dünne Glasskulptur, lege ich auch meine Arme um ihn, ziehe ihn näher an mich und lehne meinen Kopf gegen seinen.
So sitzen wir einige Zeit, die Müdigkeit die eben noch herrschte komplett vergessen.
Schließlich stehen wir auf und gehen gemeinsam in mein Zimmer, wo ich mich schnell umziehe und mich dann auch schon zu Yoongi unter die Decke geselle. Der schwarzhaarige schmiegt sich direkt an mich und schnurrt leise. "Schlaf gut Yoongi", nuschelt ich, ehe mich die Müdigkeit übermannt und ich langsam einschlafen.
Doch davor merke ich noch, wie Yoongi sich etwas auf stützt und seine Lippen für einen kurzen Moment auf meine Wange drückt, meine Wange kurz küsst ehe er sich noch mehr als davor an mich kuschelt.
Ein schönes Gefühl, dennoch ist das Kribbeln an meiner Wange wen nicht sogar noch schöner.
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Tadaa.
Also ich würde das alles ja auch einen guten großen Schritt auf eine Beziehung zählen, oder?
Aber sind wir ehrlich, wisst ihr noch genau alles ab dem Moment wo ihr einschlaft?
Hehe
Liebe Grüße
🐼
༼ つ ◕‿◕ ༽つ
Ihr könnt immernoch in die Gruppe (~^ω^)~
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Katzenliebe //Taegi//
Hayran KurguIn einer dunklen, recht ruhigen Nacht fährt der Firmenchef Kim Taehyung nachhause. Vollkommen übermüdet und gestresst achtet er nicht 100%tig auf die Straße und fährt jemanden an. Oder doch etwas anders? Verängstigt und am ganzen Leib zitternd sitzt...
