Danbi's POV:
,,WIE, SIE IST WEG?", schreit Papa in sein Telefon.
,,WIE ZUR HÖLLE KANN DAS PASSIEREN?", legt er nach.
,,Ich bring euch um, wenn ich euch in die Finger kriege", er beendet das Gespräch und rauft sich wütend die Haare.
,,Was ist passiert, Papa?", frage ich vorsichtig nach.
,,Diese zwei Idioten haben mir gerade gesagt, dass Julia schon seit mehreren Tagen verschwunden ist", er ist außer sich und kann sich gerade noch davon abhalten mit der Faust gegen die Wand zu schlagen.
,,Waaaaaas?", ich sehe ihn entgeistert an. ,,Warum sagen sie das jetzt erst?"
,,Sie waren schon länger nicht mehr bei ihr. Aber sie vermuten, dass sie es schon vor ein paar Tagen geschafft haben muss zu entkommen", gibt er tonlos zurück.
,,Was machen wir jetzt?", hake ich nach.
,,Wir müssen sie finden, bevor sie uns finden", meint Papa ernst.
,,Wer soll uns denn finden?", frage ich verwundert.
,,Die Polizei natürlich. Ich bin mir sicher, dass Jungkook dahinter steckt. Du musst dich jetzt an seine Fersen klemmen. Am Montag sind wir zurück in Seoul und dann müssen wir sie kriegen."
,,Woher soll die Polizei denn wissen, dass wir das waren?", frage ich weiter.
,,Danbi, das ist die Polizei. Ich dachte sie hören auf nach ihr zu suchen, wenn wir die Spuren nur gut genug verwischen. Aber jetzt sieht es wieder ganz anders aus. Wir müssen alles daran setzen, dass sie nicht rauskriegen, dass wir es waren."
Ich blicke nervös umher. Wir sind für ein Wochenende in Busan und ich fühle mich jetzt schon von den Leuten ertappt...
Julia's POV:
,,Jungkook?"
,,Hmm?"
,,Ich kann nicht schlafen."
,,Warum nicht?"
,,Du atmest genau an mein Ooooooohr", fahre ich ihn an.
Jungkook lacht leise auf.
Er wollte eigentlich in seinem Bett schlafen und mir meine Ruhe lassen, aber ich habe ihn nicht losgelassen.
,,Soll ich die Luft anhalten?", fragt er belustigt und ich haue ihm in die Seite.
Er liegt neben mir und hält sich gespielt den Bauch.
,,Auaaaa, du Monster", lacht er leise auf und stützt sich auf die Seite auf seinen Ellenbogen.
Wir sehen uns einen Moment an, als er sich zu mir vorbeugt und mir so nahe kommt, dass sich unsere Nasenspitzen fast berühren.
,,Ich hatte so Angst um dich", flüstert er leise. ,,Ich dachte, ich seh dich vielleicht wirklich nie wieder."
In der Dunkelheit sehe ich seine Augen aufglitzern und ich schlucke schwer.
,,Wir müssen darüber reden", fügt er hinzu. ,,Ich wollte dich damals nicht verletzen, als du mir deine Gefühle gestanden hast. Ich habe falsch reagiert und gezögert und das tut mir leid. Und, dass du mich danach auch noch mit Danbi erwischt hast, hat die ganze Sache nicht besser gemacht. Sie hat mich geküsst und ich habe versucht sie abzuwehren."
Er lehnt sich wieder zurück und sieht mich abwartend an.
Ich weiß nicht, was ich sagen soll und starre an die Decke.
,,Bist du sauer?", fragt er leise.
,,Nein", gebe ich ehrlich zurück. ,,Es ist mir nur alles so furchtbar peinlich."
,,Wenn jemandem etwas peinlich sein muss, dann bin das wohl ich", flüstert Jungkook und beugt sich wieder zu mir herunter.
Er hält kurz inne bevor er den Abstand zwischen uns überwindet und mir einen leichten Kuss auf die Lippen legt.
Glück durchströmt meinen ganzen Körper und ein elektrisierendes Gefühl schießt durch meine Adern.
Er legt seine Hand an meinen Hals und streicht mir mit dem Daumen vorsichtig über die Wange, als er den Druck auf meinen Lippen verstärkt.
,,Jungkook", seufze ich leise, als er mich zu Atem kommen lässt und mich an der Hüfte auf seinen Schoß zieht.
Ich blicke zu ihm hinunter, streiche eine dunkle Haarsträhne, die ihm in die Stirn hängt, vorsichtig aus seinem Gesicht und senke meine Lippen wieder auf seine.
Er umfasst mit seinen Armen meine Taille und drückt mich näher zu sich heran. Meine Unterarme liegen auf seinen Schultern und meine Finger spielen mit seinen Haaren, als ihm ein leises Aufseufzen entfährt.
,,Ich hab dich vermisst", haucht er an meine Lippen und legt mich vorsichtig wieder auf den Rücken.
Er beugt sich über mich und drückt mich mit seinem Gewicht leicht in die Matratze, als mir ein Ächzen entfährt.
Erschrocken sieht er mich an und er richtet sich augenblicklich auf.
,,Hab ihr dir weh getan? Hast du noch Schmerzen?", seine Stimme überschlägt sich fast vor Sorge.
,,Ich hab nur noch Hüftschmerzen. Der Boden war so hart und ich hab noch ein paar blaue Flecke", gebe ich zurück.
,,Wenn ich dieses Arschloch, das dir das angetan hat, in die Finger kriege, dann...."
,,Jungkook, hör auf", unterbreche ich ihn und ziehe ihn an seinen Pullistrippen wieder zu mir nach unten, um ihn zu küssen.
Er erwidert meinen Kuss, wandert hinunter zu meinem Hals und weiter zu meinem Schlüsselbein. Ich ziehe ihn jedoch wieder zu mir nach oben und er legt seine Lippen wieder auf meine.
Ich kann seine Aufregung spüren, denn sein Herz schlägt schnell an meiner Brust und ich lege vorsichtig meine Hand darauf.
,,Aufgeregt?", flüstere ich und sehe in verschmitzt an, als er sich kurz von mir löst.
Er grinst nur und küsst mich energisch.
,,Aber wir können heute nicht", meine ich eine Spur enttäuscht.
,,Ich weiß. Ich tu nichts, was dir weh tun könnte", murmelt er an meine Lippen. ,,Wir haben noch jede Menge Zeit."
Er fährt mit der Hand vorsichtig über meine Seite zu meiner Hüfte und meinen Oberschenkel hinab, den er kurz und leicht kneift.
Ich seufze leise auf und schlinge meine Arme um seinen Hals und erhöhe den Druck meiner Lippen auf seinen....
Wir werden von einem Handyklingeln auseinandergerissen und sehen uns kurz verdattert um.
Wo sind wir eigentlich?
Oh ja, richtig. Im Gästezimmer natürlich.
,,Wieso ruft Yoongi mich an? Es ist knapp nach Mitternacht", Jungkook sieht verdutzt auf den Bildschirm und hebt ab.
,,Ja?", meldet er sich und hört Yoongi aufmerksam zu.
Er läuft plötzlich rot an und ich frage mich, um was es da am Telefon wohl geht.
Jungkook legt auf und ich sehe ihn neugierig an.
Er vergräbt beschämt das Gesicht in den Händen.
,,Was war?", fordere ich ihn auf zu erzählen, um was es ging.
,,Yoongi ist gerade in die Küche gegangen, um sich nen Snack zu holen und hat uns scheinbar bei irgendwas gehört. Er wollte uns nur daran erinnern, dass sein Zimmer genau nebenan ist."
,,Aber wir haben doch garnicht....Oh Gooooott", ich schlage die Hände vor die Augen.
Wir sehen uns an und können uns gerade so ein Lachen verkneifen.
Nicht, dass wir die anderen auch noch aufwecken....
***Da gestern nichts kam, gibt es heute 2 Kapitel :)*********
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BTS: Young Forever | Jungkook
Fanfiction,,Ich schmiege meine Wange eng an seinen Hals und nehme seinen Duft tief in mich auf. Ich bekomme Gänsehaut als er seine Arme eng um mich legt und mit seinen Händen meinen Rücken hinab streicht..."
