,,Kookie?", flüstere ich ihm leise zu und versuche seine Aufmerksamkeit wieder zu mir zu lenken.
Er wendet den Blick von ihr ab und grinst mich an.
,,Süß, wenn du mich so nennst", sagt er leise zurück.
Puuuuh.
Ich atme einmal tief durch.
Kein Grund ständig gleich eifersüchtig zu werden.
,,Hast du gewusst, dass Manager Choi eine Tochter hat?", frage ich ihn.
,,Das hat glaub ich keiner von uns gewusst. Wir sehen sie heute alle zum ersten Mal", gibt er leise zurück und zieht mich plötzlich von der Lehne hinunter auf seinen Schoß.
,,Jungkook, was...die anderen?", sehe ich ihn überrascht an und blicke schnell zu Anna, Manager Choi und den Jungs.
,,Ach, alles gut", raunt er mir ins Ohr. ,,Die sind grad alle abgelenkt und kriegen doch eh nichts mit."
Er hat Recht. Die anderen hängen wie gebannt an Danbi's Lippen, die sich gerade vorzustellen scheint.
Ich kann ihr nicht wirklich folgen, denn Jungkook fährt vorsichtig mit seinen Finger unter meine Pullover und kitzelt mich leicht am Bauch. Ich ziehe scharf die Luft ein und muss alle Kraft zusammennehmen nicht lachend auf seinem Schoß los zu zappeln.
,,Nicht..Nein...hehehe..Stop...lass das jetzt", haue ich schließlich auf seine Hand und drehe mich zu ihm um, um ihn böse anzublicken.
Er lacht vergnügt über beide Ohren und scheint die kleine Heimlichtuerei sichtlich zu genießen.
,,Jungkook, Julia? Stellt ihr euch auch noch schnell vor?", reißt uns Manager Choi unsanft aus unserem Rummgefummel. ,,Und wieso sitzt Julia eigentlich auf deinem Schoß? Es gibt genug freie Sessel hier."
Er sieht uns ermahnend an und ich springe urplötzlich auf.
,,Verzeihung", verbeuge ich mich und stelle mich Danbi höflich vor.
Jungkook tut es mir gleich und lässt sich daraufhin gleich wieder in den Sessel plumpsen.
Erwartungsvoll klopft er sich auf den Schoß, als er mich so verloren neben sich rumstehen sieht.
,,Nein", forme ich nur mit meinen Lippen und versuche ihm zu verstehen zu geben Manager Choi's Aufmerksamkeit nicht noch einmal auf uns zu lenken.
,,Spielverderberin", murmelt er leise und zieht einen Schmollmund.
Wir unterhalten uns noch einen Moment mit Danbi, nachdem ihr Vater sich von uns verabschiedet hat.
Sie ist wirklich nett und hat ein paar gute Witze auf Lager. Vor allem mit Jin scheint sie gleich eine gute Ebene gefunden zu haben und sie hauen sich einen Flachwitz nach dem anderen um die Ohren.
Mir fällt jedoch gleich auf, dass sie vor allem Jungkook immer wieder neugierig ansieht und ihn versucht in ein Gespräch zu verwickeln.
Mir versetzt es schon wieder einen kleinen Stich, aber es beruhigt mich, dass Jungkook nicht wirklich auf ihre Gesprächsversuche einzugehen scheint.
Er steht die ganze Zeit hinter mir und versucht mir zum gefühlt hundertsten Mal einen Zopf zu flechten.
,,Ich bin müde", höre ich plötzlich ein lautes Gähnen hinter mir. ,,Ich geh ins Bett, Leute. Wir sehen uns morgen", verabschiedet sich Jungkook von uns und wirft mir nochmal einen vielsagenden Blick zu.
Natürlich verstehe ich sofort und warte noch einen kleinen Moment ab, um ihm 15 Minuten später zu folgen.
,,Gute Nacht, ich geh auch", verabschiede ich mich also und erhebe mich langsam und mit müden Knochen von dem Sessel.
,,Ich komm mit", Yoongi steht ebenfalls auf und kommt zu mir herüber.
,,Gute Nacht", winken uns die anderen zu.
Wir schlendern beide schweigend nebeneinander durch die Gänge.
,,Julia?", fragt mich Yoongi leise.
,,Hmm?", sehe ich fragend zu ihm hinüber.
,,Hier", er legt mir etwas in die Hand.
Als ich realisiere was er mir da gerade zugesteckt hat, sehe ich ihn erschrocken an.
,,Yoooongiii."
,,Ich mag Kinder, aber ich hab echt noch keine Lust auf kleine Miniversionen von Jungkook. Einer reicht schon", er grinst mich an und zwinkert mir noch einmal zu, bevor er sich in sein Stockwerk verabschiedet.
Yoongi, unser größter Supporter. Ein stiller Dank geht an dich, mein Freund.
Ich gebe Yoongi einen kleinen Vorsprung und schleiche mich schließlich auf das Stockwerk der Jungs.
Wo ist Jungkook's Zimmer eigentlich? Verdammt, ich hätte ihn vielleicht noch fragen sollen.
Plötzlich legt sich von hinten eine Hand auf meinen Mund und mir entfährt ein erstickter Schrei.
Ich wirbel herum und stoße direkt gegen Jungkook's Brust.
,,Warum schreist du denn so?", fragt er belustigt und legt den Kopf ein wenig schief.
,,Ich dachte du bist sonst wer."
,,Keine Sorge, ich bin kein seltsamer Reporter. Komm mit, ich will dir was zeigen", er nimmt mich am Handgelenk und bedeutet mir ihm die Treppen weiter nach oben zu folgen.
Und noch weiter und noch weiter und noch weiter.
Gibts hier zufällig irgendwo ein Sauerstoffzelt?
Ich atme schwer und werde immer langsamer.
,,Ich kann nicht mehr", stöhne ich schließlich auf. ,,Wo willst du denn unbedingt hin?"
,,Wir haben's gleich", versichert er mir, zieht mich an das Ende der Treppe und öffnet mir die Tür zur Dachterasse.
,,Schon wieder ein Wirlpool?"
,,Nein", flüstert er leise.
Ich trete ins Freie und traue meinen Augen nicht.
,,Schön oder?", er sieht mich mit funkelnden Augen an.
Das Dach ist überzogen von einer glitzernden Schneedecke und dicke Flocken fallen vom Himmel und landen auf unseren Nasenspitzen.
,,Es schneeeeeeit", quietsche ich und klatsche vergnügt in die Hände.
Ich renne in die Mitte der Terasse und wirbel mich lachend im Kreis.
Jungkook lehnt grinsend an der Tür und sieht mir zu, wie ich einen Schneeengel nach dem anderen auf der unberührten Schneedecke mache.
Ich bleibe schließlich liegen und starre in den Himmel, von dem mir die Schneeflocken ins Gesicht fallen.
Das Leben ist gerade einfach nur perfekt und wunderschön.
Plötzlich steht Jungkook vor mir und reicht mir seine Hand.
Ich richte mich auf, gebe ihm vorsichtig meine Hand und mache mich darauf gefasst, dass ich gleich wieder einen Meter durch die Luft fliege.
Aber er zieht mich sanft nach oben und schlingt meine Arme um seinen Körper.
Er legt die Arme um mich und streicht mir langsam über den Rücken.
,,Sag, wenn dir kalt ist, dann gehen wir wieder rein", flüstert er leise, um die Stille nicht zu unterbrechen.
Ich nicke nur an seine Brust und vergrabe mein Gesicht in seinen warmen Pullover.
Er löst sich aus der Umarmung, legt einen Finger unter mein Kinn und drückt mir einen sanften Kuss auf die Lippen. Ich schlinge wieder meine Arme um ihn und drücke mich so nah an ihn heran, wie es nur geht.
Er lacht leise an meine Lippen und legt vorsichtig seine Hände an meine erhitzten Backen.
,,Kannst du nicht einfach für immer hierbleiben?", fragt er mich und ich spüre wie meine Knie weich werden.
Nichts würde ich lieber tun, als bei ihm bleiben zu können und tief im Inneren hoffe ich, dass es am Ende eine Chance für uns geben wird.
Eine kleine Träne rollt mir die Wange hinunter und hinterlässt eine brennende Spur auf meiner Haut.
Er wischt sie mit seinem Daumen vorsichtig weg und haucht mir einen leichten Kuss auf die Lippen.
,,Wenn du weinst, wenn ich dich küsse, dann kratzt das echt an meinem Ego", lacht er plötzlich leise auf.
Ich seufze und muss grinsen.
,,Jeon Jungkook, was machst du nur mit mir?"
***Helloooo...Achtung Kitschalarm 🥹🥹🥹Mir war heute echt danach....Ich hoffe es hat euch gefallen ☺️💜
Ich versuche morgen nochmal ein bisschen vorzuschreiben, bevor am Montag wieder der Ernst des Lebens losgeht 🥲☠️🙆♀️Ich hoffe es geht euch guuuuuuut ☺️💜💜*****
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BTS: Young Forever | Jungkook
Fanfic,,Ich schmiege meine Wange eng an seinen Hals und nehme seinen Duft tief in mich auf. Ich bekomme Gänsehaut als er seine Arme eng um mich legt und mit seinen Händen meinen Rücken hinab streicht..."
