Am nächsten morgen wachte ich immer noch müde auf. Ich hatte echt schlecht geschlafen und würde am liebsten liegen bleiben, doch ich musste ins Büro da Flora und ich heute Martelli fertig machen würden. Leonardo lag noch neben mir und war am schlafen. Ich beschloss noch ein paar Minuten liegen zu bleiben also drehte ich mich zu Leonardo. Er sah so friedlich aus wenn er schlief, kaum zu glauben, dass er der gefürchtetste Mafiaboss italiens war. Ich strich ihm vorsichtig eine Haarsträhne von der Stirn und im nächsten Moment umspielte ein schmunzeln seinen Mund. Ich verdrehte die Augen und setzte mich auf.
"War ja klar das du nicht schläfst." sagte ich genervt und hörte ihn leise und rau lachen. Gerade als ich aufstehen wollte, spürte ich zwei Arme um meine Taille die mich zurück zogen. "Warum so genervt mi amore?" Fragte er mit seiner tiefen rauen Morgenstimme und verteilte kleine Küsse an meinem Hals. Ich seufzte nur und schloss die Augen. Wie gern ich mit ihm im Bett bleiben würde aber ich musste nun wirklich aufstehen sonst würde ich zu spät kommen. "Tesoro ich muss aufstehen" sagte ich und er ließ mich sofort los. Verwirrt über seine abrupte Reaktion drehte ich mich an und er schaute mich mit großen Augen an "wie hast du mich genannt?" Fragte er und ich schaute ihn stirnrunzelnd an "Tesoro? Warum?" Fragte ich noch immer verwirrt.
"Sag das nochmal" forderte er mich auf "warum?" Lachte ich "sag es einfach" ich schüttelte den Kopf und stand auf. "Ich muss mich fertig machen. Du auch, ich brauch dich heute" sagte ich auffordernt und er verdrehte die Augen "komm schon du nennst mich nie anders als Leonardo oder Leo" "ach darum geht es? Willst du, dass ich dich öfter Tesoro nenne?" Fragte ich und er nickte. Ich lachte und ging dann ins Bad um erstmal zu Duschen.
Im Ankleidezimmer suchte ich mir eine Anzugshose und ein weißes Trägerloses Top raus. Dazu nahm ich mir einen schwarzen Blazer und weiße High-Heels. Zwischendurch als ich mich umzog, kam Leonardo rein um sich eine schwarze Anzugshose, ein weißes Hemd und seine goldene Armbanduhr anzuziehen.
Meine langen braunen Haare band ich mir zu einem hohen Zopf und ich legte noch etwas Goldschmuck an. Mein Makeup war wie jeden Tag, elegant aber dennoch nicht übertrieben.
Als ich das Zimmer verließ, war Leonardo nirgends zu sehen. Wahrscheinlich war er schon unten.
In der Küche saß er am Tresen und unterhielt sich mit Sarah. Ich hatte sie schon ewig nicht mehr gesehen also umarmte ich sie erstmal als sie mir freundlich einen guten Morgen wünschte. Ich setzte mich neben Leonardo und lehnte mich an seinen Arm. "Immer noch Müde?" Fragte dieser und ich hörte deutlich das er es aus irgendeinem Grund amüsant fand. Ich gähnte als Antwort und ohne etwas zu sagen, schob er mir seine Tasse Kaffe rüber. Ich nahm einen großen Schluck und lächelte. "Möchten Sie einen neuen Kaffee?" Fragte Sarah Leonardo doch dieser schüttelte den Kopf "Alles gut Sarah ich muss eh einen Anruf tätigen" antwortete er und stand auf. Ich verfolgte seine Bewegungen bis er draußen war und wandte mich dann wieder an Sarah die mir in dem Moment eine Obstbowl zuschob. Ich dankte ihr lächelnd und begann zu essen. "Es freut mich, dich mal wieder zu sehen. Schön das es dir wieder gut geht" lächelte sie, während sie die Küche aufräumte. "Ich freue mich ebenfalls dich zu sehen, ich habe deine Gesellschaft sehr vermisst" Heute war das erste mal, dass ich sie wieder sah. Nach meiner Befreiung hatte ich das Zimmer nicht verlassen und an den Tagen wo ich es doch tat, hatten wir uns immer verpasst oder sie war an dem Tag generell nicht da.
"Ich würde mich freuen, dir Heute Abend beim Kochen helfen zu dürfen" sagte ich vorsichtig und konnte deutlich das leuchten in ihren Augen erkennen. Sie nickte und stellte das Brett zurück auf die Küchenzeile an die Wand.
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"Leo?" Rief ich und im nächsten Moment hörte ich Schritte in Richtung Küche kommen "Wir müssen los, danke fürs Frühstück Sarah" ich lächelte ihr zu und ging dann mit Leo zum Eingang.
Er öffnete mir die Tür und draußen stand Alex vor drei Autos. "So viele Männer brauche ich nicht" sagte ich skeptisch. Ich wollte nicht zu viel Aufmerksamkeit eregen.
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Arranged or true love?
RomanceNOCH NICHT ÜBERARBEITET! Olivia Romano: Halb-Italienerin, 23 Jahre, Tochter eines mächtigen Mafiabosses, hat gerade ihr College abgeschlossen und arbeitet übergangsweise als Barkeeper in Rom. Leonardo Rossi: Italiener, 25 Jahre, skrupelloser- und m...
