Am nächsten morgen wachte ich auf und drehte mich zu Leonardos Seite um. Wie erwartet schlief er noch tief und fest doch ich war hell wach und beschloss aufzustehen. Ich zog mir eine dünne Strickjacke über und ging nach unten in die Küche um mir einen Smoothie zu machen. Als ich das Obst aus dem Kühlschrank holen wollte, sah ich auf den Kalender und laß, dass ich heute ein Vorstellungsgespräch bei einer Marketingfirma hatte und in 2 Stunden da sein musste.
Mir fiel fast die Kinnlade runter. Scheiße! Das hatte ich voll vergessen! Egal. Dann muss ich mich eben beeilen. Das war DIE Gelegenheit ein bisschen Abstand zu dem was war zu schaffen und mich abzulenken. Außerdem wollte ich dort schon immer arbeiten.
Schnell schmiss ich das Obst in Mixer, trank meinen Smoothie und ging nach oben zurück in unser Zimmer. Als ich reinkam lag Leonardo noch immer im Bett, anscheinend hatte der Mixer ihn nicht geweckt. Wie sollte er mich mitten in der Nacht beschützen, wenn er nichtmal vom Mixer aufwacht. Kopfschüttelnd ging ich ins Ankleidezimmer und überlegte was ich anziehen sollte.
Ich entschied mich für einen eleganten, schwarzen Hosenanzug, dazu passende schwarze High-Heel-Stiefeletten und eine hellblaue Handtasche. Meine Haare steckte ich hoch, schminkte mich normal und legte noch silberschmuck und eine Uhr an.
Als ich aus dem Ankleidezimmer rausging, saß Leonardo im Bett, streckte sich und gähnte einmal. "Wohin gehst du so früh?" Fragte er mich und sah mich verwirrt an. "Ich hab gleich ein Vorstellungsgespräch." "Du weißt, dass du nicht arbeiten gehen musst oder? Ich verdiene genug" sagte er überzeugt. Doch ich schüttelte den Kopf. "Ich weiß, aber ich will ein wenig Abstand von dem allen und den Kopf ein wenig frei kriegen. Das ist die perfekte Gelegenheit"
Er nickte verstehend "Wenn es das ist, was du willst unterstütze ich dich und drücke dir die Daumen. Aber nimm Alex mit, er soll auf dich aufpassen. Ich will nicht das dir was passiert."
Du nickst und öffnest deine Arme um ihm zu verstehen zu geben, dass er aufstehen soll und dich umarmen soll. Er lächelte sanft und stand auf. Immernoch verschlafen ging er auf mich zu und schlang seine kräftigen Arme um mich. Ich legte meine Hände auf seinen nackten Rücken und atmete tief ein und aus. Ich konnte von Tag zu Tag wieder mehr von Leonardo an mich rannlassen und ich merkte wie stolz er darauf war.
Auch wenn ich noch nicht wieder bereit war mit ihm zu schlafen, war ich dennoch nicht mehr so schreckhaft und abgeschottet wie noch vor einer Woche. Ich besuchte keinen Therapeuten, da ich mich wie eine verrückte fühlen würde und ich es alleine schaffen wollte und das auch konnte. Leonardo half mir wo er kann und ich machte Fortschritte. Heute war das erste mal, wo ich wieder das Haus verlassen würde und mir einen neuen Job besorgen würde. Ich würde nicht zulassen, das Mario und Ethan mit mein Leben und gesammte Zukunft rauben würden. Da hatten sie sich die Falsche rausgesucht. Sie hatten es einmal geschafft mich zu brechen, aber das würden sie nicht nochmal schaffen. Ich werde mich wieder an die Spitze kämpfen und sie werden mich nicht noch einmal da runterschubsen.
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Unser Fahrer parkte vor einem großen Hochhaus mit sehr viel Glas. Leonardo bestand nämlich außerdem darauf, dass wir gefahren werden. Noch mehr Aufmerksamkeit ging wohl nicht. Wie mein erster Tag in der Highschool. Alex stieg aus und ich tat es ihm gleich. Ich strich einmal über meinen Hellblauen Trenchcoat den ich mir zu Hause noch übergeworfen hatte und ging zum Eingang. Alex folgte mir und bevor wir reingingen fragte ich "könntest du nicht doch draußen warten? Ich will nicht zuu viel Aufmerksamkeit bekommen, auch wenn das mit diesem Outfit schwer wird" lachte ich am Ende und auch Alex entwich ein leichtes Schmunzeln bevor er wieder ernst schaute und den Kopf schüttelte "tut mir leid Miss aber Leonardo bestand darauf Sie nicht einen Moment aus den Augen zu lassen"
Ich seufzte einmal und nickte verstehend, Leo musste sich echt Sorgen machen. Er war ja schon so overprotektive wie mein Vater, das kann süß sein aber Manchmal nervt es auch einfach nur. So ging ich also rein und Alex lief hinter mir. Ich ging zur Rezeption wo eine freundlich aussehende Frau mittleren Alters saß und mich anlächelte. "
Marketing and Sell, was kann ich für Sie tun?" Fragte sie mich. "Guten Tag, ich bin hier für ein Bewerbungsgespräch" sagte ich genauso freundlich, sie nickte und tippte auf ihrer Computertastatur rum. "Ihr Name Signora?" "Olivia Romano" Sie nickte und tippte das in ihren Computer. Da Leonardo und ich noch nicht verheiratet waren, sagte ich in diesem Fall auch noch nicht seinen Nachnamen. "Okay folgen Sie mir bitte" ich nickte und wir folgten der Dame zu den Augzügen. Wir traten ein und fuhren ins 14. Stockwerk.
Als wir im Aufzug hochfuhren fragte die Dame "was machen Sie eigentlich Signore, kenne ich Sie?" Alex antwortete nicht stattdessen sagte ich "Er ist mein Bodyguard" antwortete ich und sie nickte. Es pipte und die Türen gingen auf, wir gingen raus und liefen den Flur entlang. An jedem Büro an dem wir vorbeigingen, schaute man hoch und sah uns an. Auch auf dem Flur liefen Leute an uns vorbei und wir kassierten verwirrte und negative Blicke. Eine Frau schaute mich herablassend an und wollte mich anrempeln doch Alex schob seinen Arm dazwischen so das sie daran abprallte und sich fangen musste um nicht selbst hinzufallen "Pass doch auf!" Fuhr sie Alex an doch er zeigte keine Reaktion und ich musste mir ein schmunzeln verkneifen.
"Hier arbeiten ein paar höhergestellte Mitarbeiter" ich nickte verstehend "und ganz am Ende ist das Büro vom CEO" Wieder nickte ich und als wir vor der Tür am Ende ankamen, klopfte die Dame und wartete kurz bis von drinnen ein "Herein" kam und sie die Tür aufmachte. "Signore Martelli, hier ist Olivia Romano für die Managerstelle" sagte sie und schaute zu einem Mann anfang 60 vielleicht.
Die Dame verließ den Raum und Signore Martelli deutete mit einer Handbewegung auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch. Ich setzte mich und Martelli sah dann zu Alex "Er ist mein Bodyguard" meinte ich. "Würde es Ihnen was ausmachen, wenn er draußen warten würde?" Ich nickte und Alex verließ mit einem misstrauischem Blick den Raum.
"Also, Sie sind hier für die Stelle als Managerin?" Ich nickte und überschlug meine Beine. "Ja, ich freue mich, dass Sie Zeit für mich haben"
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Alsoooo sorry das die Woche nichts kam, ich mach grad ein Praktikum und hab deswegen wenig Zeit, sorry! Trotzdem versuche ich Mittwoch das nächste mal zu updaten.
Ansonsten, wie fandet ihr das Kapitel? Was glaubt ihr, bekommt Oly den Job? Oder kommts vielleicht zu Problemen? Ja Oly's Leben ist halt nicht einfach...
Gute Nacht <3
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Arranged or true love?
RomanceNOCH NICHT ÜBERARBEITET! Olivia Romano: Halb-Italienerin, 23 Jahre, Tochter eines mächtigen Mafiabosses, hat gerade ihr College abgeschlossen und arbeitet übergangsweise als Barkeeper in Rom. Leonardo Rossi: Italiener, 25 Jahre, skrupelloser- und m...
