"Nein." Sagte er knapp und sein Ausdruck war eiskalt. Ich verdrehte die Augen. Mittlerweile müsste er doch wissen, dass er eine Diskussion mit mir nicht gewann. Ich stand auf und wollte ins Bad doch er hielt mich auf. "Du wirst nicht mitkommen. Mir egal ob du das Haus abfackelst aber ich lass dich nicht in seine Nähe" ich befreite mich aus seinem Griff und verschränkte die Arme vor meiner Brust. "Warum nicht? Ich bekomm das hin. Außerdem, bist du doch da um mich zu beschützen oder nicht?" Fragte ich und gab ihm einen prüfenden Blick.
Er fuhr sich seufzend mit seiner einen Hand übers Gesicht und legt den Kopf in Nacken. "Okaaay aber beeil dich" sagte er schließlich und ich grinste.
Schnell lief ich ins Bad und machte mich fertig. Jedoch bei dem Gedanken Ethan heute wieder zu sehen, verging mir mein Lächeln und mir wurde schlecht.
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Wir fuhren zu Leonardos Base und auf der gesammten Fahrt hatte ich ein komisches Bauchgefühl. Jedoch beachtete ich dieses kaum und Leonardo beruhigte mich unbewusst, da er die ganze Fahrt über seine Hand auf meinem Oberschenkel hatte. Er parkte den Wagen und stieg aus. Er lief ums Auto und machte mir die Tür auf. Ich nahm seine Hand die er mir hinhielt und stieg aus. Von außen sah es aus wie eine normale Lagerhalle aber was drinnen passierte war alles aber nicht normal. Wir gingen auf ein großen Tor zu, die Wachen dort grüßten mit einem Nicken, was Leonardo und ich erwiderten. Wirklich ÜBERALL standen Sicherheitsleute mit Waffen oder auch Hunden, alles wurde mit Kameras überwacht, das Gelände war eingezäunt und kein einziger Fleck blieb ungesehen.
Wir gingen durch das Tor und standen in einem großen hohen Raum, Leonardo hielt meine Hand und ließ sie nicht los. Ich war zum ersten mal hier, jedoch hatte ich keine Zeit mich umzusehen. Er ging mit mir die Flure entlang zu einer dicken Eisentür. Diese führt wahrscheinlich in Keller. Normalerweise wurden Gefangene im Erdgeschoss in einem der Räume gefoltert und befragt, doch da Ethan schon eine Weile länger hier war, war er im Keller in einem extra Teil. Als wir vor der Tür stehen bleiben, atmete ich einmal tief ein und wieder aus. Ich schloss die Augen und verfestigte meinen Griff um Leo's Hand. Ich öffnete die Augen und sah zu Leo der etwas besorgt zu mir schaute. Doch ich nickte nur und sah grade aus um zu zeigen, dass ich bereit war. Leonardo öffnete die Tür und wir gingen eine Treppe hinunter. Unten war erneut ein Flur und am ende war eine weitere Tür. Wir gingen darauf zu und ich ging selbstbewusst und sicher, ich verdrängte meine Angst, er konnte mir nichts tun, er würde für alles bezahlen und ich würde das letzte Gesicht sein, was er sehen wird.
Die Tür ging auf und als wir reingingen nahm mein Selbstbewusstsein den vollen Raum ein. Es war ein kahler Raum aus Beton und Stein. Es leuchtete ein grelles LED Licht und auf einem Tisch waren ein paar Werkzeuge. Mitten im Raum stand ein Stuhl mit einem gefesselten Ethan drauf. Er sah schlimm aus. Er hatte ein blaues Auge, seine Haare waren zerzaust, sein Hemd kaputt, seine Hose voller Löcher. Seine Lippe war angeschwollen, es sah aus, als hätte er wenig bis gar nichts gegessen und nur selten getrunken. Leonardos Männer hatten ihn ordentlich zugerichtet, aber das hatte er auch verdient. Als ich ihn sah, hätte ich ihn am liebsten direkt erschossen, aber alles zu seiner Zeit. Die Tür wurde von einem von Leos Männern geschlossen und alles war still. Ethan schaute mich an und ich sah ihn an. Der Hass in meinen Augen war klar zu erkennen und die verachtung in meiner Haltung ebenso. Ich wollte ihn nur noch leiden sehen. So wie er mich hat leiden lassen.
"Hat er geredet?" Fragte Leonardo einen seiner Männer im Raum. Seine Haltung war sehr selbstbewusst. Er wusste genau wie stark er war. Sein Auftreten erinnerte mich an einen Löwen. "Nicht ein Wort" Das wird sich ändern. Im Auto hat Leo mir erzählt, dass sie von Ethan mario's Pläne erfahren wollen und wo dieser sich zur Zeit aufhält. Doch wie es scheint, waren leo's Männer zu sanft gewesen. Ich kannte jedoch in seinem Fall das Wort ,,Gnade" nicht. Ich würde ihn quälen bis er auspacken würde.
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Arranged or true love?
RomansaNOCH NICHT ÜBERARBEITET! Olivia Romano: Halb-Italienerin, 23 Jahre, Tochter eines mächtigen Mafiabosses, hat gerade ihr College abgeschlossen und arbeitet übergangsweise als Barkeeper in Rom. Leonardo Rossi: Italiener, 25 Jahre, skrupelloser- und m...
