Aufgabe 21

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Aaliyahs Worte hallten in meinem Kopf nach. Ich schluckte einmal heftig und wendete mich dann Aaliyah und Irina zu.

Beide schauten mich mit leeren Augen an. Ich konnte quasi hören was sie dachten.

Das ich ein verdammter Glückspilz war wieder zu überleben. Das es ungerecht war, das einer von ihnen nicht mal die Wahl hatte.

Ich konnte es verstehn, wirklich, aber ich konnte nichts dafür oder? Ich hatte es mir nicht ausgesucht!

Aaliyah fing an zu reden:" Also ich würde sagen das Alessia schonmal nicht in Frage kommt. Sie ist eh schon geschwächt genug"

Mein Blick wanderte zu Alessia die an eine Wand gelehnt saß. Ihr sonst schön gebreuntes Gesicht war leichen blass und sie atmete sehr schwer.

Ich schaute wieder zu Aaliyah und nickte nur.

Irinas Blick wanderte unruhig zwischen uns hin und her, schließlich traf sie eine Entscheidung und trat vor:" Ich machs oke? Aaliyah musste schon die Aufgabe mit den Nähen über sich ergehen lasse, Alessia ist zu schwach um die Aufgabe zu überleben und Louisa darf es nicht" rief sie laut wurde am Ende jedoch immer leiser, "Das ist nur logisch", setzte sie noch nach.

"Sie hat Recht", sagte ich und Aaliyah nickte. "Okay, und wer schneidet???" fragte sie mit zittriger Stimme

"Ich machs", sagte bestimmt "in der Aufgabe steht ja nicht das ich nicht mit helfen darf oder? Aaliyah du kannst mit deinen Händen nichts halten und Alessia sowieso nicht, also bleib nur noch ich übrig!"

Ich blickte zu Boden und schloss für einen kurzen Moment die Augen, um zu realisieren was ich hier gerade gesagt hatte.

,,Ok", sagten alle im Chor und ich nahm das Messer zur Hand.

,,Irina?", stotterte ich leise, ,,Du musst jetzt stark sein. Ich werde dich geschickt zerschneiden, sodass du noch eine Chance hast zu überleben"

,,Louisa! Als ob ich überlebe! Ich will das nicht!"

Den letzten Satz schrie sie schon fast. Ihre Tränen rollten ihre Wange hinunter, und auch mir stiegen Tränen in die Augen.

Mit zitternden Händen ging ich, mit dem Messer in der Hand, auf Irina zu, und umarmte sie noch einmal kurz.

,,Es tut mir so leid", meine Stimme zitterte und ich holte aus. Ich schloss die Augen und rammte ihr das Messer durch ihr Bein.

Sie schrie bitterlich und erstickte fast an ihren Tränen. Das Blut floss ihr Bein hinunter und auf dem Boden bildete sich bereits eine Fütze.

Ohne zu zögern Schnitt ich ihr Bein ab, was sehr aufwendig war, denn ihr Knochen war sehr dick.

Sie schrie.

Ihre Tränen hatten kein Ende.

Und ich?

Statt ihr zu helfen musste ich sie zerschneiden.

Wenn ich noch länger warten würde, wäre es nur noch schmerzhafter für sie geworden.

Ich holte also erneut aus, und trennte ebenfalls ihr anderes Bein von ihr.

Die anderen schauten zu Boden, und weinten bitterlich.

Das hier, war das schlimmste was uns jemals passiert ist.

Wer macht sowas?

Wer ist so krank und will Menschen leiden sehen?!

Glühende Tränen rannten über meine Wangen, aber ich konnte mir Irina nicht mehr länger so ansehen.

Test 24 - Das MädcheninternatGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt