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Ein Jahr später
Kian hatte seine Königin wieder zurück und hatte ihr den größten Teil der Herrschaft übergeben.
Adennes war eine gute Herrscherin, zwar nicht die gnädigste aber dafür strukturiert und mit einem klaren Ziel. Das Wohl ihres Landes.
Sie untersagte jegliche Diskriminierung gegen rothaarige, die Todesstrafe am Scheiterhaufen eben so. Auch senkte sie die Erntesteuer und war gerade dabei mit einem anderen Land neue Verträge zu schließen.
Kian unterstützte sie, wo er konnte und tat seine Aufgaben als König. Das Erste, was er nach den Scheiterhaufen Vorfall getan hatte, war sich bei Victoria, Dustin, Finnian und Godfrey zu entschuldigen.
Die vier nahmen diese an, nachdem ihn Kian ein lebenslanges Wohnrecht im Schloss gegeben hatte, Adennes das Gesetz durchgesetzt hatte und die besten Ärzte für Dustin und Finnian ins Land gerufen wurden.
Doch das waren nicht die einzigen Dinge, die das Königspaar für sie tat. Sie organisierten ein Fest. Eine Hochzeit um genau zu sein. Nach dem Victoria in Village Fou war und Finnian Victorias Mutter kennengelernt hatte, waren sie sich sicher. Sie wollten heiraten.
Victoria fand den Brauch aus Village Fou, im Wald zu heiraten, wunderschön, deswegen hatten sie sich dafür entschieden, ihre Hochzeit in einer kleinen Kapelle im Wald zu zelebrieren.
Und jetzt stand Finnian am Altar, sein Herz raste in seiner Brust den bald würde seine Braut einmarschieren.
Seine Augen vielen auf Dustin und Godfrey, die in der ersten Reihe saßen, beide in weißen Anzügen. Er richtete etwas seine Schleife, selbst gemacht wie die auf dem Schiff, nur mit einem dunkelblauen Diamanten in der Mitte.
Dustin gab ihn einen Daumen nach oben, während Godfrey nur anerkennend nickte. Sein Blick richtete sich nach oben, auf die Loge in der das Königspaar ihren Platz gefunden hatte. Adennes hatte ein simples gold-rosa Kleid angezogen, ganz gleich ihrer Mutter auch Penelope.
Kian trug in derselben Farbe einen Anzug. Beide hatten selbst verständlich ihre silbernen Kronen auf. Penelope saß auf Kians Schoß, das Spektakel von oben neugierig beobachtend. Klavier setzte ein, die großen weißen Doppeltüren öffneten sich.
Die Gäste erhoben sich, alle Augen auf Victoria die an der Hand ihres Vaters hereingeführt wurde. Sie sah wunderschön aus. Ihr Hochzeitskleid strahlte unter dem Sonnenlicht, das durch die großen Fenster schien, in verschiedenen weiß Tönen.
Die Korsage, klar weiß, war Schulter frei mit kurzen Ärmeln, die Ränder geschmückt mit Spitzen. Der Rockteil, der bis zum Boden reichte, war Elfenbein farbig und ebenfalls mit Spitzen und weißen Blumen Stickereien.
Finnian hatte diese extra für sie eingenäht, darauf hatte er bestanden. Victorias Arme steckten in transparenten Spitzhandschuhen, was sie noch ein bisschen eleganter machte. Und dann waren da ihre Haare, das was Finnian äußerlich an meisten an ihr liebte.
Ihre Gold-kupfernen Locken wurden von einer Schleife hinten gehalten. Es war eine Schleife aus Schleier Material, bestickt mit etwas lebendigeren Blumen.
Wie eine Prinzessin sah sie aus und je näher sie kam, desto glücklicher wurde Finnian, das er diese Schönheit seine Seelenverwandte nennen durfte. Victorias Vater übergab ihn seine Tochter mit einer festen Miene, ehe er sich in die erste Reihe zurückzog.
„Du siehst der Natur ähnlich", flüsterte Finnian ihr zu, seine Hand strich zärtlich über ihre Wange. „Du auch", erwiderte sie, sich in die Hand ihres Freundes-bald Ehemanns lehnend.
Der Zeremonienmeister, ein älterer Mann mit einer tiefen Stimme, trat vor. „Wir haben uns heute hier versammelt, um die Liebe zwischen diesen zwei Seelen zu feiern." Er sprach weiter über die Bedeutung der Ehe, während Finnian und Victoria sich gegenseitig anlächelten, die Welt um sie herum schien zu verschwimmen.
„Finnian Homewood", sagte der Zeremonienmeister schließlich, „wirst du Victoria zu deiner Frau nehmen? Wirst du sie lieben, ehren und in allen Zeiten zu ihr stehen, in guten wie in schlechten Tagen?". Finnian nickte ohne Zögern.
„Ja, das werde ich", sagte er mit fester Stimme, und seine Worte hallten in der kleinen Kapelle wieder. Der Zeremonienmeister wandte sich an Victoria. „Und du, Victoria Homes, wirst du Finnian Homewood zu deinem Mann nehmen? Wirst du ihn lieben, ehren und in allen Zeiten zu ihm stehen, in guten wie in schlechten Tagen?".
Sie nickte kräftig „Ja, das werde ich" ihre Stimme war gelassen aber dennoch voller Entschlossenheit. „Dann dürft ihr nun die Ringe austauschen" der Mann öffnete eine kleine Glasschatulle in der zwei goldene Ringe auf Mos gebettet lagen.
Finnian steckte Victoria einen dünnen, goldenen Ring an den vierten Finger, der rosa Edelstein glitzerte in der Sonne. Seine Hand strich dabei über die Narbe, die sich über ihren Handballen zog.
Victoria bewunderte den Ring ehe sie das Gleiche bei Finnian tat. Auch ihre Finger berührten die Narbe federleicht. Sein Ring war etwas dicker und anstatt des Edelsteins waren Rosen in seinen Ring eingraviert.
Sie passten perfekt zusammen, so wie sie. Leises Gemurmel brach unter den Gästen aus, nicht störend, sondern eher angenehm. Dann kam das worauf alle gewatet hatten. Der Zeremonienmeister räusperte sich bevor er die Worte: „Ich erkläre euch hiermit zu Frau und Mann. Sie dürfen die Braut nun küssen" aussprach.
Finnian zog Victoria sanft an sich, legte seine Hände auf ihre Taille und legte seine Lippen auf die seiner Frau. "Ah god, zum glück hob i des damals net gsehn" lachte Dustin, seine Augen verdeckend. Godfrey rollte nur die Augen, sein Klatschen schallte wie das gejubelt der anderen an den Wänden wieder.
Sogar das Königspaar gab ihnen Applaus. Victoria legte ihre Arme um Finnians Hals, ein großes Lächeln auf beiden Gesichtern als sie sich wieder voneinander lösten.
Was ein schönes Ende, fürs erste.
The End
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Wörter: 890
Mein Danke kommt im Schlusswort 😌
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Gingers
Fantasy// "Die Legende besagt, dass rotes Haar das Symbol des Bösen ist. Es vereint Feuer, Wut und Warnung zugleich. Diejenigen, die diese Haarfarbe tragen, werden als Nachkommen jenes Wesen angesehen, die einst aus dem Himmel verbannt wurde - den Teufel...
