Plötzlich steigen mir Tränen in die Augen, als ich ins Licht blicke. Das hier ist also das, über das wir, Akneya und ich, gelästert haben.
Sie rollen stumm über meine Wange. Ich spüre, wie mir leicht schwindlig wird. Alte Erinnerungen.
Sie kommen aus der Ferne. Sie fangen mich ein. Und verschlingen die Realität.
"Schätzchen, es gibt Essen!"
Ich blicke von meiner Lektüre auf und strahle, als meine Mutter, eine Frau mit rotgefärbten Haaren, die ihr in alle Richtungen vom Kopf stehen, und einem Sommerkleid, das Zimmer betritt.
Sie schwingt leicht die Hüften und dreht sich im Takt der Musik, die aus dem Radio schallt. Es ist eine uralte CD von Kaoma. Man hat sie in Ruin gefunden, dass frühere Brasilien oder ist es Peru? Ich weiß es nicht.
Jedenfalls liebt sie diese Lied.
Sie lacht und zieht mich hoch. Wir tanzen durch das Zimmer. Ich lache und drehe mich um meine eigene Achsel.
Mutter hält inne und sieht nach draußen. Langsam bricht die Dämmerung ein und sie wird unruhig.
"Am besten gehen wir etwas essen", murmelt sie und zieht mich die Treppe runter. Sie hat Angst!
Seltsam, ich...
Die Erinnerung stoppt und ich falle in Schwärze. Ich höre noch Schreie, dann bin ich weg.
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City of Devil
Science FictionEine fremde Welt Eine seltsame Stadt Ein tödliches Spiel Alle gegen jemand Jien weiß nicht, dass sie gewählt worden ist, um an den Spielen in der fremden Welt Ikava teilzunehmen. Doch das erfährt sie genug früh, als die Präsidentin vor ihrer Tür ste...
