kapitel 17 • break up

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Luca POV

"Wo ist Maddie?", wütend kam ich nachhause und knallte den Haustürschlüssel auf die Arbeitsfläche in der Küche. Max schien gerade Mittagessen für die Kids zu machen, doch ich konnte nur Josu und Zoey abholen. "Sie stand nicht am Schultor", keifte ich meinen Mann an. "Ich hab sie ja auch abgeholt", er verdrehte genervt die Augen. Zoey und Josu setzten sich bereits hin und hörten unserem Gespräch angespannt zu. "Und wo ist sie? Ich sehe sie nirgends", ich ließ meinen Blick über den Raum schweifen. "Sie ist im Krankenhaus, wie ich es dir heute morgen bereits gesagt habe."

"Okay, weißt du was? Is' schon gut. Ich zieh aus", beendete ich ein für alle mal die Diskussion mit meinem Mann. "Was?", rief Josu geschockt. "Dann geh doch", murmelte Max nur leise. "Ja, mach ich auch", ich rannte die Treppen nach oben in unser Schlafzimmer. Ich schloss die Tür und holte eine Reisetasche aus dem Schrank. Innerhalb weniger Minuten hatte ich das meiste meiner Sachen eingepackt und war bereit zu gehen. Natürlich fiel es mir schwer einfach meine Familie zurück zu lassen. Aber was sollte ich machen? Max war der Meinung ich erziehe unsere Kinder falsch. Dabei durfte ich doch eh nie sagen was hier zutun war, alles ging in diesem Haushalt nach ihm.

Mit der Reisetasche über den Schultern stolperte ich die Treppen runter, holte nur noch mein Handy was auf der Arbeitsplatte lag und warf mir die Jacke über. Zoey saß auf der Arbeitsplatte in der Küche und weinte sich die Augen aus, während Josu versuchte sie zu trösten. Maddie war mal wieder im Krankenhaus und wusste von all dem hier nichts. Ich lief zu meinen Kindern und umarmte sie fest. "Papa du sollst da bleiben", weinte Zoey nur noch lauter. "Ich hab euch lieb, passt auf euch auf", nuschelte ich. "Machs gut, Papa", Josu sah mich traurig an. Ich seufzte und sah zu Max. Er starrte auf den Boden und war an der Wand angelehnt. Ohne längeres zögern verließ ich dann das Haus. Die Haustür wurde aufgerissen und Zoey rannte mir hinter her. "Ich will mitkommen", weinte sie. Ich seufzte. "Aber heute Abend fahre ich dich nachhause", sagte ich. Ich hob sie hoch und setzte sie neben mich auf den Beifahrersitz. Ich schnallte sie an und setzte mich dann ans Lenkrad.

Ich hatte mich gerade von Max getrennt.

Und wie auf Knopfdruck bei diesem Gedanken fing ich an die ersten Tränen zu verlieren. Ich hatte vor mit diesem Jungen mein restliches Leben zu verbringen. Ich hoffe nur dass wir uns wieder vertragen. Doch jetzt ist gerade die Wut einfach zu groß. Ich werde nie verstehen wie man innerhalb weniger Wochen sich ständig streiten und wieder vertragen kann.

Ich merkte dass es keinen Sinn machte, wenn ich jetzt zu Maddie fuhr. An der Kreuzung entschied ich mich also lieber für zuhause. Zuhause, im Sinne von meiner Mutter und meiner Schwester. Dort würde ich direkt mit einer warmen Umarmung meiner Mutter seits begrüßt. "Luca, was ist denn los?", fragte sie verwundert und strich mir sanft über den Rücken. "Ich hab mich von Max getrennt", weinte ich. Ich kam mir wie eine dumme Memme vor. Natürlich liebte ich Max, aber ich liebte auch unsere Kinder. Ach man, wieso ist nur alles so kompliziert? "Komm, wir gehen rein und bei einer Tasse Kaffee erzählst du mir alles", schlug meine Mutter vor. Ich half meiner Tochter aus dem Auto und nahm sie an die Hand. Meine Schwester sah mich verwirrt an als ich mit meiner großen Sporttasche und Zoey reinkam. "Was macht ihr denn hier?" sie stand auf und humpelte zu uns. "Wieso humpelst du?", stellte ich eine Gegenfrage. Sie umarmte mich und danach Zoey. "Mein Knöchel ist irgendwie verletzt. Keine Ahnung", murmelte sie. "Aber das ist auch unwichtig. Was macht ihr hier?" fragte sie. "Ich hab Streit mit Max", nuschelte ich. "Ich schlafe hier nur ein paar Tage, denke ich. Zoey bringe ich heute Abend wieder nachhause", ich tätschelte ihr sanft den Kopf, während sie sich an meinen Arm klammerte.

Meine Mutter lief in die Küche um den Kaffee zu machen. Uns fiel auf dass wir immer noch in der Garderobe standen, also zogen wir unsere Jacken aus und hängten sie auf. Zoey und ich gingen dann langsam zum Wohnzimmer, wo mich eine böse Überraschung erwartete. "Was machst du denn hier?"
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mauz || cancerGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt