Ich stand vorm Spiegel und schaute mein Spiegelbild skeptisch an.
Ich trug ein dunkelblaues Kleid aus Strick und schwarze Ovnerknee-Stiefeln .
Ich habe diesen Abend schon gefürchtet.
Die letzten Wochen von ich Patrick immer ausgewichen mit dem Treffen mit meinen Eltern, sich irgendwann konnte ich nicht mehr ausweichen.
Ich schnappte mir meinen Wintermantel und zog ihn über das Kleid, es war eiskalt draußen .
Ich ging den Hausflur runter und öffnete die Wohnungstür.
Draußen schaute ich mich um, es war bereits dunkel .
Doch dann sah ich ihn, am Ende der Straße stand ein großer schwarzer BMW.
Ich öffnete die Beifahrertür und stieg ins Auto ein.
Ich schnappte mich an und gab dem Fahrer einen Kuss auf die Wange.
,,Wo darf es hingehen, Madame ", fragte mich der Fahrer .
,,Hafenstraße 2 " , gab ich als Antwort.
Er startete den Wagen und fuhr los..
Ich versuchte durch das rum gealbere, meine Angespanntheit zu überbrücken.
Immer wieder bin ich die letzten Tage den Thema Treffen ausgewichen mit Ausreden und anderen Ideen, doch irgendwann viel mir nichts mehr ein.
Ich konnte Patrick, aber überzeugen das mein Vater leider nicht kommen kann und deshalb wir nur meine Mutter treffen.
Es stimmte ja indirekt auch, mein Vater kann nicht kommen, aber ich glaube Patrick denkt nicht daran dass er ..... dass er ..... Tot ist.
Ich konnte es ihn noch nicht erzählen, aber nicht weil ich ihn nicht traute, sondern weil ich nicht bereit bin.
Nach all den Jahren kann ich nicht darüber reden, es zerbricht mich innerlich immer wieder aufs Neue.
Plötzlich hielt Patrick an und ich schaute mich um .
Wir waren da, die ganze Fahrt war ich in Gedanken vertieft und habe nicht geredet.
Ich stieg aus und ging ums Auto rum.
Ich schaute mir das Lokal an, ein riesen Glasgebäude direkt am Rhein.
Meine Mutter hatte sich mal wieder einen noblen Schuppen ausgesucht.
Ich und Patrick gingen rein und wurden direkt vom Kellner zu einen Tisch geführt .
Meine Mutter, welche die Pünktlichkeit in Person war, saß bereits am Tisch und stand auf als sie uns kommen sah.
Sie begrüßte uns freundlich und wir setzten uns ihr gegenüber.
,,Endlich lerne ich dich auch mal kennen", sagte meine Mutter zu Patrick.
,,Ja, ich freue mich auch endlich Sie kennen zu lernen ", sagte er freundlich zu meiner Mutter.
,,Bitte dutz mich doch, sagte meine Mutter, ich bin Melinda".
,,Danke, schade dass ihr Mann nicht kommen konnte", sagte Patrick darauf hin .
Meine Herz begann zu rasen und alles schnürte mir die Luft weg.
Meine Mutter schaute Patrick geschockt an und ihr Blick wanderte zu mir.
Ich schüttelte leicht mit den Kopf und biss mir dabei auf meine Unterlippe.
Meine Mutter verstand sofort und spielte Gott sei Dank mit .
,,Ja, sehr schade", kam nur von ihr und sie wechselte das Thema und fing an über YouTube Patrick auszufragen.
Ich atmete einmal tief aus und versuchte meinen Puls zu regulieren.
Dass war viel zu knapp, fast wäre eine Bombe hoch gegangen und es gäbe ein riesen Drama.
Ich muss es ihn erzählen, so schnell wie möglich.
Wir bestellten uns was zu essen und warteten weiterhin.
,,Wie lang seit ihr eigentlich jetzt schon zusammen?", fragte und meine Mutter.
Wir guckten uns an und mussten lächeln.
,,Wir sind nächste Woche fast 3 Monate zusammen", antwortete ich meiner Mutter.
,,Aha, lachte sie, solang weiss ich davon aber noch nix ".
,,Beim nächsten Mal bist du die erste Mum, ich verspreche es dir ", witzelte ich.
Endlich kam das Essen und die Gesprächs Themen wendeten sich wieder Patrick, YouTube und der Tanzschule zu.
Wir verbrachten noch den ganzen Abend miteinander und genossen das großartige Essen.
Gegen 23 Uhr machten wir uns auf den Rückweg .
Wir verabschiedeten uns von meiner Mutter und stiegen ins Auto .
Wir fuhren zu mir zu mir nach Hause.
Als er das Auto vor meiner Haustür parkte, schaltete er den Motor erstmal aus.
Ich schnallte mich ab und drehte mich zu ihm.
,,So, war doch gar nicht so schlimm", meinte ich zu ihn .
,,Jetzt kennst du meine Eltern und ich deine Eltern und ich glaube die finden uns beide in Ordnung", ergänzte ich.
Patrick nickte und lächelte ,,Jetzt fehlt
nur noch dein Vater ", meinte Patrick.
Ich nickte nur und schaute auf den Boden ,,Mhm...natürlich ", lächelte ich ihn darauf an.
Wir redeten noch kurz und zu letzt beugte ich mich zu ihn über und gab ihn einen Kuss.
Er legte seine Hand auf meinen Oberschenkel und ich vergrub meine rechte Hand in seinen Haaren.
Irgendwann löste ich den Kuss und murmelte nur ,,Wir sehen uns " und stieg aus .
Ich schloss meine Haustür auf und drehte mich noch einmal um.
Patrick stand noch immer mit seinen Wagen da, er wartet anscheinend darauf bis ich sicher drin bin.
Ich ließ die Tür hinter mir zufallen und ging die Treppen hoch.
Ich schloss meine Wohnungstür auf und ging rein.
Ich ging direkt ins Bad und zog mich aus, danach sprang ich unter die Dusche und band meine Haare zu einen geflochtenen Zopf.
Ich zog mich nicht an, sondern sprang in mein Bett und kuschelte mich in meine Decken ein.
Ich wohn ja eh alleine, darum kann ich machen was ich will .
Ich kann nackt rum laufen und wenn ich will auch nackt ins Bett hüpfen.
Ich nahm mein Handy, checkte ein letztes Mal meine Nachrichten und legte mich dann hin.
Nächstes Wochenende werde ich alles aufklären, ich werde Palle die Wahrheit sagen und hoffen das ich nicht daran zerbrechen.
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Ich Liebe Dich (Paluten FF)
FanfictionSelina ist 23 Jahre alt und leitet ihre eigene Tanzschule. Durch viele Zufälle und kleine Missgeschicke trifft sie auf Patrick und seine YouTube- Clique. Dieser Mann stellt ihren Alltag und ihre Gefühle komplett auf den Kopf !? ! Von Beziehungsprob...
