Mit schmerzenden Knien laufe ich mit Peter zu einer kleinen Mauer, auf der der Ferox von der Zeremonie steht.
,,Ich bin Eric, einer eurer Anführer. Wenn ihr zu den Ferox dazu gehören wollt, dann ist das der weg rein.“ Damit blickt er hinter sich nach unten.
,,Und wenn ihr euch nicht traut, dann gehört ihr ganz und gar nicht hier her“, sagt Eric kalt und blickt durch die kleine Masse. Sein Name ist Eric also. Ok er ist zwar auf irgendeine Art und Weise heiß, aber sein kalter Blick ist echt tötend.
,,Gibts da unten Wasser oder so was?“ meldet sich Will. Ich mag Will, aber manchmal sollte man echt lieber die Fresse halten. Und das sage ich sogar ICH!
Der Ferox Anführer blickt ihn kalt an und zuckt nur mit den Schultern.
Das kann interessant werden.
,,Einer muss den Anfang machen. Also wer meldet sich freiwillig“, alles bleibt stumm. Alle gucken sich nur in der Gegend, in der Hoffnung es würde jeder aus man selber zu erst springen. Ist ja fast, wie in der Schule.
Feiglinge.
,,Nicht so viele auf einmal“, murmelt er komplett genervt.
Augen verdrehend hebe ich meine Hand und rufe ,,Ich“.
Sofort ruhen alle Blicke auf mir, auch Erics Blick. Ob ich diese Aufmerksamkeit genieße oder unangenehm finde ist diskutierbar.
Schnellen Schrittes laufe ich durch die Menschen Masse. Der Kerl springt von der kleinen Mauer runter um mir Platz zu verschaffen. Dabei ruht sein Blick intensiv auf mir.
Jaja, spar dir deinen Blick.
Ok, eigentlich will ich einfach nicht wieder rot anlaufen.
Ohne wirklich viel nachzudenken, steige ich auf die Mauer, blicke kurz nach unten und sehe das riesige Loch.
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir nicht leicht schwindlig wurde. Aber ich bin keine Candor also....
Mir ist nicht schwindlig geworden.
Durch das eingestürzte Dach, kann man nicht wirklich erkennen, was am Boden liegt. Doch ein Rückzug kommt nicht in Frage.
Also schließe ich einfach meine Augen, atme tief durch und springe.
Es hätte auch ein Spaß von Eric sein können und ich wäre auf dem Boden aufgeknallt. Vielleicht auch in ein Becken voller Krokodile. Wer weiß...
Zu meinem Glück aber lande ich in einem Netz, welcher meinen Fall abfedert und mich zunächst nochmal ein paar Meter in die Luft schleudert.
Außer Atem, dank des Adrenalin, wische ich mir über die Stirn.
Oben kann ich sehen, wie die meisten über die Mauer, zu mir runter blicken. Ich fange an zu lachen, einfach so. Es war ein tolles Gefühl, als würde ich schweben.
Allerdings werde ich aus dieser kurzen Trance geschleudert, da man das Netz ruckartig hinunter gezogen wird und ich fast auf den Boden falle.
,,Wurdest du geschubst?“, werde ich von einem ernst dreinblickenden Mann gefragt. Mit einem aufgesetztem Ist-Das-Dein-Ernst Blick sage ich nur schroff
,,Nein?“
Ziemlich grob packt er mich und zieht mich aus dem Netz. Nein kein Problem, wenn du mir meine Gelenke auskugeln möchtest, dann frag einfach.
,,Gut, wie heißt du?“
Darüber muss ich erst gar nicht lange nachdenken.
,,Ich heiße Rose“ Er nickt nur kurz und wendet sich dann einer Frau zu.
,,Erste Springerin: Rose.“,wieder dreht er sich zu mir, ,,Willkommen bei den Ferox!“ Wow, warte. War das gerade ein Lächeln? Menschen hier können auch Lächeln? Ich bin beeindruckt.
Ich stelle mich an die Seite und sehe dabei zu, wie alle anderen ebenfalls im Netz landen. Manche lachend, manche auch schreiend.
Peter ist einer der letzten. Danach folgen die gebürtigen Ferox und danach noch Eric und die anderen Vollwertigen.
Ich weiss auch nicht. Ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihm ablassen. Reiß dich zusammen!
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shattered souls// Eric FF//
FanfictionNach jahrelangem Krieg, überlebte nur eine winzige Anzahl an Menschen in der Stadt Chicago. Sie beschlossen die Stadt in fünf Kategorien, auch Fraktionen genannt, einzuteilen: Ken, die Gelehrten Amite, die Friedfertigen Altruan, die Selbstlosen Cand...
