Nach jahrelangem Krieg, überlebte nur eine winzige Anzahl an Menschen in der Stadt Chicago. Sie beschlossen die Stadt in fünf Kategorien, auch Fraktionen genannt, einzuteilen:
Ken, die Gelehrten
Amite, die Friedfertigen
Altruan, die Selbstlosen
Cand...
Die ganze Zeit muss ich über Toris Worte nachdenken. Aus Fehlern lernt man. Aber was, wenn ich diesen Fehler erst gar nicht eingehen will? Wenn ich mich gar nicht auf Eric einlassen will. Denn tue ich es, wird es nicht lange dauern, bis er mir mein Herz bricht. Wie Uriah und Jai schon sagten, Eric ist nicht der Beziehungstyp. Ich eigentlich auch nicht. Ich meine ich hatte noch nie einen Freund oder war geschweige denn verliebt. Und natürlich muss der erste Eric sein. Will ich überhaupt mit ihm zusammen sein? Noch viel wichtiger, würde er mit mir zusammen sein wollen? Ganz bestimmt nicht. Eric kann viele Mädchen haben, also warum sollte ausgerechnet ich die jenige sein, die ihn "ändern" könnte, von der er sich ändern lassen würde.
Ich gehe in den Schlafraum und steuere sofort auf mein Bett. Eigentlich wollte ich mich gerade darauf legen, jedoch wurde ich verhindert. Ein schwarzes Paket liegt darauf und ist mit einer roten Schleife umwickelt. Ich setze mich aufs Bett und nehme es in die Hand. Es ist eigentlich sehr leicht. An der Schleife ist ein kleines Kärtchen.
Ich würde mich freuen, wenn du es heute trägst! Ich nehme den Deckel und zum Vorschein kommt ein schwarzer Stoff. Ein Kleid, für mich? Oben drauf liegt auch noch eine Kette, mit einer schwarze Rose, als Anhänger(Ihr wisst schon, weil sie Rose heißt). Mein Hand fährt über den Stoff und mir entflieht ein kleines Lächeln. ,, Warum grinst du so?", fragt auf einmal jemand hinter mir. Ich lasse einen kleinen Schrei ertönen. Als ich mich umdrehe steht Ely mit Uriah vor mir. Ich werfe sie mit meinem Kissen ab. ,, Macht das nicht nochmal! Ihr habt mich zu Tode erschrocken!", maule ich. ,, Wir mussten, du warst so vertieft in... was auch immer. Zeig mal!", sagt Uriah und schnappt sich die Schachtel. ,, Hey, schon mal as von privatsphäre gehört?", protestiere ich und verschränke meine Arme. Doch Uriah inspiziert weiter den Inhalt. Genau das selbe tut auch Ely. ,, Da hat wohl jemand einen heimlichen Verehrer!" Sehr lustig Uriah, ganz lustig. Als er auch noch das Kärtchen sieht, tut er so, als würde er dahin schmelzen. ,, Auch noch mit Kärtchen! Wie romantisch!" Jetzt nehme ich mir das Kissen von Peter und werfe es Uriah ins Gesicht, wodurch er fast die Schachtel auf den Boden fallen lässt. Wieder einmal macht er diese Kussgeräusche. Idiot!
Ely schnappt sich die Schachtel und setzt sich zu mir aufs Bett. ,, Zwei Fragen. Irgendwelche Vermutungen, wer es sein könnte und ziehst du es an? Immerhin hast du ja schon ein Kleid." Stimmt. Das Kleid was ich mir gekauft hatte ist schön, sogar sehr schön. Aber wenn ich das Kleid und die Kette anziehe finde ich vielleicht heraus, wer es mir dort hingelegt hat. ,, Vielleicht war es ja Eric.", scherzt Uriah. Sofort starren Ely und ich uns geschockt an. Eric... soll das eine Art Entschuldigung sein? Oh Gott, Eric ist ja voll der Softi geworden.... das spielt ja nicht zur Sache. Glaubt er ehrlich er kann seine Art durch ein Kleid und eine Kette entschuldigen. Ely starrt mich immer noch fassungslos an. ,, Regt euch ab. Das war ein Scherz. Wir reden hier von Eric. Sowas würde er niemals machen." Genau und es würde auch keiner von Eric denken, dass er freundlich, verständnisvoll und leidenschaftlich ist. Also, warum sollte er auch nicht in der Lage sein mir ein Geschenk zu machen? Aber es kann ja auch von jemand anderen kommen oder es kommt von Eric. Ich mach mir schon wieder viel zu viele Gedanken.
Ich lege wieder den Deckel drauf. Immer hin sind es ja noch zwei Stunden, bis die Party beginnt. Obwohl, eigentlich tendiere ich mehr dazu, das mysteriöse Kleid anzuziehen. Vielleicht stellt es sich ja raus, ob es von Eric oder einer anderen, mysteriösen Person ist. Das andere Kleid kann ich ja auf einer anderen Party anziehen. Selten sind diese hier ja nicht gerade. Also warum nicht? ,, Na gut, ich werde es tragen." Ely lässt einen komischen Freudenslaut aus, worüber ich nur schmunzeln muss.
Nacheinander trudeln auch die anderen ein und erzählen mir, worüber sie mit ihren Eltern geredet haben. Helen erzählte mir, dass ihre Schwester schwanger ist, Peter berichtete, dass seine Eltern erzählten, wie stolz sie auf ihn sein. Das macht mich sehr glücklich, denn Peter hatte solche Zweifel, ob überhaupt jemand kommt. Es muss eine Erleichterung gewesen, als seine Eltern aufkreuzten. Aus Elys Familie war nur ihr Bruder da. Schade, ich hätte ihn gerne mal wieder gesehen. Sie sagt er würde mittlerweile an der Seite meiner Mutter arbeiten, auf Grund seiner erfolgreichen Forschungen. Fragt sich nur, welche Forschungen...
Wir reden die ganze Zeit über den Elternbesuch. Naja, eher reden die anderen darüber, während ich nur zuhöre und mich für sie freue. Doch wir reden auch über die Abschlussprüfung und über die, die uns heute verlassen mussten. Plötzlich steht Kyra ruckartig auf und klatscht in die Hände. ,, Ok, schluss mit gequatsche. In einer Stunde ist die erste Initiationsparty! Lasst uns fertig machen!", quickt sie, woraufhin die Jungs anfangen genervt zu stöhnen. ,, Gut, wenigstens wir Mädels. Ihr seht ja schon so gut aus." Sie rollt mit den Augen und zieht mich zu den Spiegeln und Helen zieht Ely mit sich. Beide stellen noch jeweils ein Stuhl vor einen Spiegel und drücken Ely und mich dann auf diese. Etwas überfordert gucken Ely und ich uns an, denn es ging alles sehr schnell. Helen und Kyra stehen hinter uns und betrachten uns nachdenklich.
,, Bitte verunstaltet sie nicht!", ruft Peter von hinten, woraufhin er von Helen den Mittelfinger gezeigt bekommt. ,, Also, was fangen wir mit euren Haaren und eurem Make-up an..." ,, Roses Haare bleiben auf jedenfall so. Sie hat schöne, lange, wellige Haare.", erklärt Kyra und fährt durch meine Haare. ,, SIE sitzt direkt vor dir!", schmunzel ich. Kyra streckt mir die Zunge raus und wuschelt mir erneut durch die Haare. Ohne noch uns noch zu fragen, fangen Kyra und Helen schon an. Keine Ahnung, was sie da, tun aber es scheint so, als würden sie sich auskennen. Also vertraue ich ihnen einfach mal.
Nach langem Warten sind sie auch mal fertig. Sie halten und mir die Hände vor die Augen. ,, Seid ihr bereit?", quickt Helen total aufgeregt. Auch wenn sie es nicht sehen können, rolle ich mit den Augen. ,, Ja!" Sie nehmen ihr Hände von unseren Augeb, sodass wir in den Spiegel schauen können. Ich bin total geflasht, denn es ist glaube ich das erste mal, dass ich geschminkt bin. Nein ehrlich, ich hab mich nicht einmal hier geschminkt. Nützt beim Training auch nicht viel. Wie Kyra schon sagte, sind meine Haare so geblieben, bis auf das sie natürlich durch gekämmt wurden. Kyra hat mir meine Augenbrauen nachgezogen und meine Wimper getuscht oder so. Außerdem hat sie einen Eyelinerstrich gezogen und meine Lippen in einem dunklem lila geschminkt. Es sieht echt cool aus. Auch Ely ist total glücklich, wie sie aussieht, zu Recht.
Nachdem wir uns noch bedanken und sagen, wie cool es aussieht, werden wir zum umziehen gescheucht, damit sich die beiden auch noch fertig machen können. ,, Du wirst Eric umhauen.", flüstert mir Ely zu. Ich boxe ihr spielerisch gegen die Schulter. ,, Ich werde nicht gut aussehen für irgendeinen Typen." ,, Wenn du das sagst... das geheimnissvolle Kleid sagt was anderes." Pff. Selbst wenn es von Eric ist, soll er sich nichts einbilden. Ich hole das Geschenk, sowie meine ausgewählten Schuhe hervor und tue alles aufs Bett. Fertig angezogen stelle ich mich vor die mittlerweile fertige Gruppe. Ich atme tief aus und streiche mir über den Rock. Als mich meine Freunde sehen, klappen ihnen die Münder auf. Ich kann spühren wie die röte in meinen Wangen austeigt. ,, Du siehst HAMMER aus!", schwärmt Kyra und alle nicken zustimmend. ,, Danke, aber sind wir nicht ein bisschen overdressed. Ich meine wir sind hier bei den Ferox..." Ich bin halt ein Mensch, der sehr viel nachdenkt. Das es etwas gutes ist, hab ich nicht gesagt. Helen sieht mich etwas ungläubig an. ,, Partys und Hochzeiten sind die einzigen Events, bei denen man die Chance hat sich hier so anzuziehen. Also denk erst gar nicht daran in Hose und T-shirt dort aufzutauchen." Okay, gut zu wissen. Ach scheiß drauf! Heute Abend werde ich alle negativen Gedanken bei Seite schieben und es einfach nur genießen.
,, Dann lasst uns gehen!", sage ich total begeistert und zerre meine Freunde von den Betten hoch. Let's do this Baby!
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