52. Kapitel - Unbekanntes Gefühl

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"Hey, ich .. also ich habe ein Apfelkuchen für uns gebacken", flüsterte Yuki nervös, die vor meiner Türe stand und geklingelt hatte. Ich blickte sie überrascht an und ging zur Seite um sie reinzulassen. Verlegen tritt sie rein und stellte den Kuchen auf dem Esstisch im Wohnzimmer ab. Dann drehte sie sich zu mir und sah mich schwachlächelnd an. Sie senkte die Blicke und wollte anscheinend etwas sagen, nur wusste sie nicht wie. Es herrschte einige Augenblicke Stille. Schließlich hob sie wieder ihren Kopf und ich sah sie nur abwartend an.

"Also..", begann sie leise und malte dabei mit ihren Fingern Kreise auf den Tisch daneben. "Es tut mir nochmal leid wegen gestern. I-ich wollte das wirklich alles nicht sagen. Ich wusste selbst nicht was mit mir los war", nuschelte sie. "So war das alles garnicht gemeint Natsu. Bitte sei nicht enttäuscht oder sauer." Sie spielte mit ihren Fingern und richtete ihre Blicke wieder dem Holzboden unter uns zu. Wie süß sie doch ist, wenn sie so verlegen ist. Ich musste etwas grinsen.

"Was ist?" murmelte sie und spielte immer noch mit ihren Fingern. Ich ging mit langsam Schritten näher an sie ran, bis uns nur noch wenige Zentimeter voneinander trennten. Ich umfasste mit beiden Händen ihr Gesicht, sodass sie zu mir aufblicken musste und aufhörte mit ihren Fingern zu spielen. Ihre Augen. Ihre wunderschönen grünen funkelnden Augen faszinierten mich immer wieder aufs Neue. Ihr wunderschönes Gesicht.

Langsam strich ich mit der einen Hand sanft ihre Wange herunter und blieb an ihrem Kinn stehen um ihren Kopf etwas anzuheben.

"Natsu?" flüsterte sie irritiert. Ich gab ein Lächeln von mir.

"Das bin ich nicht Yuki", flüsterte ich. "Mach dir keinen Kopf mehr darüber, vielleicht hast du recht, dass ich es etwas mit meiner Besorgnis übertrieben habe. Entschuldige." Sie schüttelte leicht den Kopf.

"Du trägst überhaupt keine Schuld, deshalb entschuldige dich nicht..", murmelte sie und senkte die Blicke. Ich umfasste immer noch ihre Wange.

"Ich mache mir nur Sorgen Yuki. Pass das nächste mal einfach auf ja, irgendwann bin ich vielleicht nicht mehr da, um dich zu beschützen, was ist dann?" und schlagartig hob sie den Kopf.

"Nicht mehr da?" fragte sie panisch. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.

"Dein Panikgesicht ist echt zu süß. Ich meinte damit, man weiß ja nie was im Leben alles passiert. Keine Angst, einfach so würde ich nie von hier gehen!" Niemals würde ich mich von dir trennen Yuki. Sie atmete tief aus. "So Angst, dass ich mal verschwinde oder gar sterbe und nicht mehr da bin?" fragte ich und musste grinsen. Sie sah mich ernst an.

"Hör auf dich über so etwas lustig zu machen Natsu!" meinte sie stinkig und schlug mir gegen die Brust. Ich musste mehr lachen und sie schubste mich durch ihre Schläge mehr und mehr nach hinten, bis ich gegen die Wand stoß. "Hör auf Natsu!" nuschelte sie. Ich beruhigte mich und schaute in ihr trauriges Gesicht. Mit meinem Zeigefinger hob ich ihren Kinn, sodass sie mir in die Augen schauen musste. Ihre Augen waren feucht. War sie kurz davor zu weinen?

"Ey das- das war nur Spaß", flüsterte ich. Sie sah mir tief in die Augen. Sanft drückte ich sie gegen mich, sodass ihr Kopf an meiner Brust lag. "Niemals könnte ich dich verlassen Yuki. Niemals! Denn ich .. ich..", flüsterte ich und sie drückte mich schnell leicht von sich. Sie sah mich mit hochrotem Kopf an. "Also ich meinte..", flüsterte ich nervös und merkte erst jetzt was ich gesagt hatte und kurz davor war zu sagen. Was sie wohl dachte? Wir sahen uns für eine Zeit nur an und es wunderte mich, dass sie nicht ihre Blicke abwendete, da sie es sonst schon längst getan hätte. Ich sah zu ihren Lippen. Zu ihren perfekt geformten schönen weichen Lippen. Wie gerne ich ihre mit meinen berühren würde. Langsam, ganz langsam näherte ich mich an ihr Gesicht.

Fairy Tail  -  Another StoryGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt