72. Kapitel - Inniges Verlangen

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-Natsu's Sicht-

"Was ist das denn für ein Auftrag?" fragte ich Meister Makarov der an seinem Bart herum stoppelte. Wir standen in seinem Arbeitszimmer, die Türe verschlossen und Meister Makarov's Blicke ernst zu mir gerichtet.

"Die Formel Natsu .. die Formel für eine gigantische alles zerstörende Waffe wurde gestohlen. Die Waffe, das sich Death nennt. So mächtig, dass es sogar eine ganze Stadt zerstören könnte." Was? Meine Augen weiteten sich. "Es ist total gefährlich, wenn es in die Hände von falschen Leuten fällt und das ist leider der Fall. Ich brauche die stärksten Magier und einer davon bist du. Du wirst gleich übermorgen mit Erza, Gray und Laxus losziehen, Erza weiß schon bescheid und den anderen zweien werde ich es auch noch sagen. Gildarts ist leider noch nicht zurück, sonst hätte ich ihn auch mitgeschickt."

"Es scheint ziemlich schwer zu sein, wenn du schon Gildarts mitgeschickt hättest, wenn er hier wäre." Er nickte und lief dann um den Tisch, um an seinem Arbeitsplatz Platz zu nehmen. Nachdenklich und verzweifelt sah er mich an und stützte seine Arme an den Tisch.

"Ja das ist es auch Natsu. Es ist nicht wie die bisherigen Aufträge, die ihr immer erledigt habt. Aber, ich vertraue dir. Ich vertraue euch! Diese Gilde verfügt über mächtige Magie und ist sehr stark. Die Regierung hat uns diesen Auftrag zugeteilt, da wir einer der stärksten Gilden in ganz Fiore sind. Vielleicht werden auch noch paar Mitglieder aus Blue Pegasus auf dem Weg zu euch stoßen."

"Wer hat das gestohlen?" fragte ich gereizt und bei dem Namen, die Makarov erwähnte, rissen sich meine Augen weit auf.

"Die Gilde die es gestohlen hat ist .. Blackevil." Mein Kiefer spannte sich bei dem Namen an.

"B-Blackevil??" knurrte ich und ballte meine Faust zusammen. Die Gilde die Schuld dran war, das Yuki im Koma lag und ich sie beinahe verloren hätte! Unverzeihlich! "Gut wir übernehmen das Opa!!"

[...]

"Was hat Opa Makarov gesagt?" fragte mich Yuki am nächsten Morgen und bereitete dabei das Frühstück vor.

Ich strich mir durch die Haare, stützte mich an den Tisch und murmelte: "Ich muss morgen zu einem Auftrag, nichts weiter." Sie würde sich bloß unnötig Sorgen machen, wenn sie wüsste worum es genau ginge und mit welcher Gilde wir es zutun hatten, sollte sie lieber auch nicht wissen.

"Was für ein Auftrag ist das?" fragte sie neugierig weiter und nahm Platz am Esstisch gegenüber von mir, als sie die letzten Sachen auf den Tisch gelegt hatte.

"Ein ganz normaler nicht all zu schwerer Auftrag Yuki", seufzte ich.

"Du verbirgst etwas vor mir. Ich seh's doch. Außerdem, wieso sollte dich Meister Makarov so spät am Abend herrufen und sagen es seie sehr wichtig, obwohl so ein 'nicht all zu schwerer Auftrag' auch bis morgen hätte warten könnte?" meinte sie mit hochgezogenen Augenbrauen und machte es mir nur noch schwerer.

"Yuki bitte", stammelte ich seufzend und schmierte mir dabei ein Brot mit Marmelade zu.

"Lass mich mitkommen. Ich langweile mich hier sowieso nur und habe die Woche auch frei", schlug sie lächelnd vor und nippte an ihrem Orangensaft.

Meine Gesichtszüge änderten sich sofort. "D-Das geht nicht Yuki!" erwiderte ich direkt.

"Wieso nicht?"

"Yuki stell keine Fragen. Es geht einfach nicht! I-ich will dich nicht in..", ich brach ab und seufzte verzweifelt. Sie sah etwas enttäuscht den Tisch an. "Können wir jetzt einfach mal in Ruhe frühstücken", meinte ich schließlich sanfter.

"Du willst was nicht?" murmelte sie und ihre Neugier stellte sich einfach nicht ab.

"..dich in Gefahr bringen verdammt!" antwortete ich etwas lauter als gewollt, dabei knallte ich meine Hand gegen den Tisch und sie zuckte etwas zusammen. Sie sah mich mit großen fragenden Augen an.

"Was ist das für ein Auftrag Natsu? Sag es mir!! Du machtest dir sonst nie so große Sorgen", sprach sie diesmal gereizt und ich gab ein erschöpftes Seufzer von mir. So anstrengend. "Natsu!" sagte sie lauter und nachdem ich sie eine Weile überlegt ansah, gab ich schließlich nach und erzählte ihr vom Auftrag und alles drum und dran.

"D-Das.. keine Frage Natsu! Ich komme auf jeden Fall mit, ist mir egal was du sagst!" Mir war klar das sie das sagen würde, deshalb wollte ich es ihr eigentlich auch nicht sagen, worum es ging.

"Nein Yuki, das geht nicht! Ich will das nicht riskieren, dass dir wieder etwas passieren könnte! Vergiss es", meinte ich fest entschlossen und ernst zugleich. Sie sah mich mit ausdrucksloser Miene an.

"Ist das dein ernst? Mir wird nichts passieren! Bitte Natsu.. ich könnte das hier nicht aushalten, mit dem Gewissen, das dir etwas zugestoßen sein konnte." Ich blickte in ihr verzweifeltes, besorgtes und trauriges Gesicht. Langsam langte sie mit ihren Händen an meine, die lose auf dem Esstisch lag. "Bitte", flehte sie, drückte meine Hand fester und sah mir direkt in die Augen, welches ich abbrach und auf unsere Hände sah. Ich tat meine andere Hand auf ihre.

"Yuki ich.. wieso verstehst du das nicht? Es geht einfach ni-"

"Nein Natsu! Es geht, du willst es nur nicht. Wir sind zusammen und sollten uns gegenseitig vertrauen, füreinander da sein, zusammen halten und egal was kommen mag, zusammen da durch. Bitte lass mich an deiner Seite sein Natsu..", flüsterte sie und ich erhob wieder meine Blicke.

"Yuki ich..", gab ich wispernd von mir und wusste einfach nicht was ich sagen sollte. Nach einer gewissen Zeit nickte ich schließlich und hoffte ich würde es später nicht bereuen. Sekundenspäter sprang die Person, die vor einigen Sekunden noch vor mir saß, mir um den Hals und erwürgte mich beinahe. "Y-Yuki freu dich nicht zu früh..du hast Meister Makarov vergessen." Sie ließ etwas von mir ab und setzte sich auf meinen Schoß.

"Stimmt! Ach ihn krieg ich schon rum", lächelte sie augenzwinkernd und ich lachte. Als wir dann nichts mehr sprachen und ich sie nur anblickte, merkte ich erst jetzt, wie nahe sie mir doch war. Als sie dies auch bemerkte, sah sie mir in die Augen und ihr Mund öffnete sich leicht. Es war still und keiner sagte etwas, wir sahen uns nur an. Ich schluckte schwer und sah verlegen auf die Seite, doch dies änderte sich, als sie plötzlich anfing mit ihren weichen zarten Händen mir über die Wange zu streichen, welches mein Herzschlagen verdreifachte.

"Natsu..", flüsterte sie und ehe ich mich versah, presste sie ihre Lippen leicht auf meine. Verblüfft von ihr und dem Kuss, blieb ich für kurze Zeit still und sah nur mit großen Augen in ihre geschlossenen. Wie sich ihre zarten weichen Lippen auf meinen bewegten, ließ mein Herz nur noch schneller schlagen, als es ohnehin schon war. Ich strich mit meiner Hand sanft an ihrem Arm entlang nach oben, hielt ihren Nacken fest und erwiderte den Kuss. Ich biss an ihre Unterlippe und zog voller Verlangen dran.

"Ich liebe dich", hauchte ich in den Kuss hinein. "Ich liebe dich so sehr Yuki." Sie lächelte in den Kuss und mit meiner anderen Hand, die auf ihren Oberschenkeln lag, fuhr ich langsam nach oben an den Saum ihres Morgenshirts, um meine Hand dann ein Stück in sie rein zufahren. Yuki.. dieses Mädchen hatte es mir angetan. Ich sehnte mich ständig nach ihr, sodass es schon gar verrückt war. Nur schwer hielt ich mich zurück, nicht nachts aus meinem Bett zuspringen und zu ihr rüber zu gehen. Ich wollte sie jeden Tag, jede verdammte Stunde, gar Minute einfach nur bei mir haben. Meine Arme fest um sie schlingen. Ich würde sie nie verlassen, denn ich könnte ohne sie nicht mehr leben. Ein Leben ohne sie wäre nämlich unvorstellbar für mich.

Sie fuhr mir durch die Haare und zog leicht dran. Dabei bewegte sie ihre Hüften ein Stück vor und wieder zurück. Der Kuss wurde immer inniger und leidenschaftlicher und plötzlich spürte ich, dass sich unten etwas regte.

Ich wurde hart.

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Leute? Findet ihr das es etwas in die länge gezogen wird oder passt das so? Die Story meine ich. Das ist nämlich lange nicht das Ende, ich hoffe das ihr alle noch dran bleibt<3 & ich freue mich immer wieder richtig über Kommis, also kommentiert doch bitte:*

& übrigens, wer würde das nächste Kapitel gerne gewidmet bekommen?:)

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