3. Kapitel - In der Hoffnung dass du aufwachst..

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-Natsu's Sicht-

Mir ist grad so schlecht. Jeder saß nur rum und machte irgendwie nichts mehr. Ohne unsere Kameradin war die Gilde halt nicht mehr das, was sie mal war. Wir brauchten sie hier. Wir brauchten jeden einzelnen von uns hier! Denn nur wir alle gemeinsam waren Fairy Tail! Nur gemeinsam waren wir eine große Familie!

Ich spazierte aus der Gilde heraus an die frische Luft und setzte mich auf die Treppe. Jemand fasste mich an der Schulter und setzte sich dann zu mir. "Natsu?" Ich blickte nur auf den Boden und erkannte von der Stimme, dass es Erza war. Wir schwiegen für eine Zeit und lauschten nur dem leichten Sommerwind der gegen uns prahlte. "Ich will nichts anderes als das sie aufwacht", sprach ich leise und ballte meine Hände zur Faust. "Das wollen wir alle, hör auf dich fertig zu machen.. So würde sie dich nicht sehen wollen Natsu." Sie hatte recht, aber Lächeln konnte ich auch nicht, mein Herz .. es schmerzte.

Eine Woche und paar Tage vergingen und sie wachte immer noch nicht auf. Ich ging sie fast jeden Tag besuchen. Gray und Rei versuchten es genau so oft. Happy (ein kleines blaues, sprechendes und fliegendes Wesen, das immer bei Natsu ist) war die ganze Zeit bei ihr. Ich streichelte sanft über ihr blasses süßes Gesicht. Ihre kastanienbraunen Haare hatten allmählich den Glanz verloren und sie hatte sehr abgenommen. Sie lag da wie eine zerbrechliche Puppe, die nicht aufwachen würde. Ich weiß nicht wieso, doch ich konnte meine Tränen nicht mehr aufhalten und sie liefen über mein Gesicht. "Verlass mich nicht.. Wach auf! bitte! Yuki..", schnulzte ich leise und dabei drückte ich ihre Hand ganz fest an mich.

[...]

Der Tag an dem das Gerät abgeschaltet werden sollte kam. Sie hatte sich immer noch nicht ein Stück bewegt. Als ich die Türe etwas knarren hörte, wachte ich auf und sah wie Rei und Gray ins Zimmer kamen. Anscheinend war ich hier gestern Nacht eingeschlafen. "Natsu?" sagte Rei traurig. "Nein, kein Anzeichen", wisperte ich gedankenverloren.

Mittlerweile hatten sich viele im Raum versammelt. Was ein Anblick. Wir warteten hier bis eine Freundin, ein Mitglied, ein Familienmitglied, die uns viel bedeutet aufwacht.. Doch es konnte auch sein, dass sie es nicht schafte und wir sie für immer verlieren würden. Viele fingen an zu weinen und das Schluchzen der anderen war nicht zu überhören. Die meisten betrachteten den Bildschirm. Ich ging langsam zu ihr und kniete mich vor dem Bett nieder. Wir wollten doch noch so vieles machen? So viel erleben gemeinsam mit Gray, Rei, Pata (ein Lichtdämon, das ebenfalls sprechen und fliegen kann und Rei gehört) und Happy. Uns stehen noch so viele Abenteuer bevor. "Yuki öffne die Augen, ich flehe dich an", flüsterte ich ihr zu. "Yuki.... Yuki ich glaub ich.." Was war los mit mir, ich konnte mir kein Leben mehr ohne sie vorstellen. Hatte ich Gefühle für sie entwickelt? Hatte ich das? Schon der Gedanke.. Ich betrachtete ihr wunderschönes Gesicht. Sie war immer so nett, wollte das beste für alle. Ich faste mein Gesicht und bemerkte das es nass von all den Tränen war das ich garnicht bemerkt hatte. "Yuki.."

-Yuki's Sicht-

Ich hörte meinen Namen rufen.. Wer ist das? Natsu bist du es? Leute wo seit ihr alle bloß? Ich halt's hier nicht mehr aus. Ich begann meine Kraft zu benutzen und schleuderte es irgendwo hin, doch es brachte einfach nichts. Mir kullerten Tränen übers Gesicht, die ich nicht länger aufhalten konnte. "Yuki du kannst das.. Du hast eine mächtige Kraft, diese Magie habe ich dir weitergeerbt. Die Magie, das sich Seelen nennt, die nur du erwecken und kontrollieren musst. Du kannst damit Geister sehen und die meisten geben dir die benötigte Kraft die du brauchst", hörte ich eine weibliche Stimme sagen. "Wer ist das? Wer bist du?" Ich sah niemanden. "Ich bin es mein Engel. Deine Mutter." Mir stockte der Atem. "Meine Mu-Mutter?" ...

(Oben / Rechts Bild von Yuki)

Fairy Tail  -  Another StoryGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt