Mein Superheld

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Astrid saß an ihrem Lieblingsplatz, am Rand einer Klippe, an der Drachenklippe. Sie drehte immer wieder den Ring an ihrer Hand den Hicks ihr vor ein paar Tagen geschenkt hat, als er ihr einen Heiratsantrag machte. Die junge Frau hatte nicht einen Moment darüber nachgedacht, hatte "JA" geschrieen und war ihm um den Hals gefallen. Und sie wusste, dass es die richtige Entscheidung war, die sie niemals bereuen würde, doch es war anders als alles was sie je dachte. Vor ihr lag ein Märchenhaft, das ihre Mutter ihr einmal geschenkt hatte. Die junge Wikingerin hatte sich in der Vergangenheit stehts geweigert, solche Märchen zu lesen, indem der starke Mann das schwache Mädchen rettet. Sie fand immer, eine Frau solte auch selbst für sich sorgen könnte. Als kleines Mädchen hatte sie immer gefragt: ,,Wofür brauche ich denn einen Mann?'' Doch nun saß sie hier, einen Verlobungsring am Finger und in den Sonnenuntergang starrend. Jedoch als sie älter wurde, bemerkte Astrid immer mehr, dass sie eine Schulte zum anlehnen brauchte, einen Fels in der Brandung, jemand der immer für sie da war, der für sie durchs Feuer ging, jemand der sie fest hielt und der sie fing, wenn sie fiel. Das junge Mädchen wusste auch, dass sie den Typ von Mann wollte, der sie zum nachdenken brachte und zum lachen. Sie hatte das Märchenbuch in den letzten Tagen öffter in der Hand gehabt als in den letzten zehn Jahren, und war zu einem Schluss gekommen. Hicks war ihr Superheld, er war ihr Fels in der Brandung. Er brachte sie zum lachen und hatte ihr so viel zum nachdenken gegeben. Er hatte ihr so oft das Leben gerettet, ihr so viel beigebracht und ihr eine völlig neue Welt gezeigt. Er war stets Respektvoll und respektierte ihren Wunsch zu kämpfen und sich nicht wegen ihres Geschlechtes einschränken zu lassen. Sie liebte absolut alles an ihm und fühlte sich in der Gegenwart des jungen Häuplingssohn sicher und geborgen wie bei keinem anderen, er hatte die Gabe sie mit seiner bloßen Anwesenheit in Sicherheit und Geborgenheit zu wiegen. Manchmal brauchte sie einfach jemanden, der sie beschützen konnte und Hicks konnte das wie kein anderer Mann der Welt. Das war schon seit Jahren so gewesen, doch mit der Zeit verstärkte sich dieses Gefühl immer mehr und um so älter sie wurden um so intiemer wurden die Gefühle. So in ihren Gedanken versunken bemerkte sie nicht wie sich ihre Verlobter an sie heran schlich. Erst als sich zwei starke Arme um sie legte, erkannte sie das er da war. ,,Hallo My Lady was macht den so eine Schönheit hier drausen so allein?'' fragte er mit süßlicher Stimme. ,,Wer weiß vielleicht wartet die Holde Maid ja auf ihren edlen Ritter der sie errettet'' antwortete die junge Frau lieblich ,,Na wenn das so ist'' mit diesen Worten nahm er sie in der Brautstellung hoch, trug sie zu seinem Drachen, stetzte sie auf seinen Schoss und ritt mit ihr los. Astrid, die starke, mutige, wilde Wikingerkriegerin hatte nun ihren Superhelden gefunden.

500 Wörter

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