Jede junge Frau hat ab und zu Probleme mit ihrem Aussehen. Die Figur, die Haut, die Augen, die Haare... eben das typische, doch niemand würde sich vorstellen können, dass die wunderschöne, starke, selbstbewusste Kriegerin Astrid Hofferson solche Selbstzweifel hat. Doch auch eine Frau wie Astrid hatte manchmal Probleme mit ihrem Aussehen.
In diesem Moment stand die Frau in ihrer Unterwäsche vor einem großen Spiegel und betrachtete sich nachdenklich. Seit sie mit dem Häuplingssohn Hicks zusammen und auch verlobt war, fühlte sie sich mit ihrer äußeren Erscheinung immer häufiger unwohl. Astrid starrte sich selbst nur an und dachte nach. Hicks war wirklich ihre große Liebe. Er war kreativ, klug, mutig, liebevoll, selbstlos, ein fantastischer Anführer und Stratege und unverschämt attraktiv. Seine Augen waren ungewöhnlich grün und strahlten wenn er aufgeregt war, seine Haare waren kastanienbraun und so weich, er hatte so ein süße Lächeln, breite Schultern und war in den letzten Jahren auch muskulöser geworden. Außerdem war er ordentlich, reinlich und ein toller Koch.
Und sie? Kämpfen ja das konnte sie, das war es dann aber auch schon wieder. Sie war grob, eine furchtbare Köchin (Ja sie hatte es gemerkt) nicht sonderlich ordentlich, nicht unordentlich aber naja eben nur mittelmäßig, sie war in vielem mittelmäßig. Sie war kein bisschen kreativ und auch ihre strategischen Fähigkeiten waren nicht annähernd so gut wie Hicks' und nunja manchmal sagte Hicks etwas und sie wusste nicht wovon er sprach. Sie nickte immer nur, lächelte und hoffte er würde nichts bemerken. Auch über ihr Aussehen machte sie sich immer öfter Gedanken. Ihre Haar waren zu strohig, sie war zu blass, ihre Lippen zu dünn und so weiter, Astrid machte sich allgemein Sorgen um ihre äußere Erscheinung. Was wenn sie nicht gut genug für ihn wäre?
In diesem Moment öffnete sich die Tür und aus dem Erdgeschoss kam die Stimme von Astrids bester Freundin Heidrun. ,,Astrid, wo bist du? Wollen wir zusammen Axt werfen gehen?'' kam die Stimme der junge Berserkerin von unten. Astrid erwachte schlagartig aus der Trance, packte ihre Leggins, ihr Top, den Rock und die Stiefel und zog sich schnell an. Heidrun kam oben an als Astrid gerade fertig war, die schwarzhaarige Frau zog fragend die Augenbraun hoch, ,,Was machst du denn da?'' wollte sie wissen. ,,Ach nichts'' erwiderte Astrid, Heidrun schien die Ausrede nicht zu glauben, beließ es jedoch vorerst dabei.
Beide Frauen gingen zum Axtwurfplatz und begannen zu trainieren. Heidrun hatte bemerkt, dass etwas mit ihrer Freundin nicht stimmte, also hackte sie erneut nach: ,,Also Astrid, bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?'' ,,Ja klar'' antwortete Astrid steif. Heidrun glaubte ihre erneut nicht und diesmal gab sie nicht nach, ,,Ok Astrid was ist los?'' Die Angesprochene sah auf und fragte leise: ,,Bin ich hübsch?'' Heidrun drehte sich um und sah sie geschockt an, bevor sie antwortete: ,,Wie meinst du das, klar bist du hübsch'' ,,Ach es ist nur so, ich hab mir nie Gedanken um mein Aussehen gemacht, jetzt wo ich mit Hicks zusammen bin, weiß ich nicht ob ich naja ob ich hübsch genug bin'' erklärte Astrid. Heidruns Mund stand offen, sie konnte darüber nur den Kopf schütteln, bevor sie murmelte: ,,Sag mal Astrid, bist du auf den Kopf gefallen oder was?'' Ihre Freundin warf ihr einen unsicheren Blick zu und erst jetzt merkte Heidrun wie ernst die Sache war. Sie packte Astrid vorsichtig an beiden Armen und meinte: ,,Jetzt hör mir mal zu Astrid, du bist einen der stärksten, schönsten und mutigsten Frauen die ich kenne. Natürlich bist du hübsch genug. Hicks liebt dich. Also mache dir bitte keine Sorgen.'' Dann setzte Heidrun ein freches Lächeln auf und ergänzte: ,,Abgesehen davon, Hicks vergöttert dich ja förmlich, du könntest aussehen wie du willst, er würde dich immer noch für die schönste Frau auf Erden halten.'' Die blonde Frau glaubte den Worten war sich denn noch unsicher, sie ließ es jedoch auf sich beruhen, entspannte sich etwas und die beiden trainierten weiter.
Als Astrid sich nach dem Training in ihre Hütter zurück gezogen hatte, machte sich Heidrun auf den Weg zu einem gewissen Drachenreiter. Sie klopfte an die Tür und wenige Augenblicke später, erklang Hicks' stehts freundliche Stimme, mit der Erlaubnis einzutreten. Die Frau öffnete die Tür, trat ein und schloss sie wieder, dies war nichts für neugierige Ohren. Hicks saß wie so oft an seinem Schreibtisch, hatte sich nun jedoch zu ihr umgedreht und lächelte sie an ,,Hallo Heidrun, kann ich dir irgendwie helfen?'' fragte er. Sie nickte, setzte sich neben ihn und begann zu erklären: ,,Ok Hicks vollendest, es geht um Astrid, sie-'' doch der junge Mann unterbrach sie besorgt ,,Ist ihr was passiert? Geht es ihr gut?'' Die Berserkerin lächelte und redete weiter: ,,Ihr geht es gut, keine Sorge. Es ist nur so, dass sie auf die total bescheuerte Idee kam, sie könnte für dich nicht hübsch genug sein und ich hoffte du könntest sie beruhigen, du weißt schon, ihr diesen Schwachsinn ausreden.'' Hicks sah aus als hätte er gerade einen Schlaganfall bekommen, ,,Astrid denkt sie wäre nicht hübsch genug für mich?'' fragte er verdattert. Astrid dachte sie wäre nicht gut genug für IHN?! Das war der einzige Gedanke der ihm durch den Kopf ging. Heidrun sah ihn nur erwartungsvoll an, Hicks schaffte es nicht zu antworten, deswegen nickte er nur.
Nachdem Heidrun die Hütte verlassen hatte, blieb er noch einen Moment sitzen. Wie kam Astrid denn auf so eine Idee? Astrid war seiner Meinung nach die schönste Frau aller Zeiten. Er stand auf und machte sich auf den Weg zu Hütte seiner Verlobten. Er klopfte an und trat ein. ,,Astrid?'' rief Hicks. ,,Ich bin hier'' kam Astrids Stimme aus dem Obergeschoss, der junge Mann ging nach oben und fand seine Verlobte auf dem Bett sitzend. ,,Guten Abend Hicks, kann ich dir helfen?'' wollte sie wissen, er fasste sich nervös an den Nacken. ,,Astrid hör zu'' begann er zu sprechen, Astrids Lächeln verschwand und sie sah ihn besorgt an, ,,keine Sorge'' beruhigte Hicks die junge Frau, bevor er vorfuhr, ,,Heidrun kam vorhin zu mir. Sie meinte du hättest Probleme mit deinem Selbstwertgefühl, stimmt das?'' Astrids Wangen begannen zu brennen, Heidrun konnte noch was erleben! Sie richtete ihre Augen wieder auf ihren Geliebten, dieser sah sie mit besorgten Augen an. Eigentlich wollte sie sich eine Ausrede einfallen lassen und das Ganze bestreiten, doch als die junge Frau in Hicks Augen sah, konnte sie nicht lügen. ,,Ja Hicks'' ,gab sie zu, ,,du-ich ach ich musste mir nie Gedanken um mein Aussehen oder meine Talente machen und jetzt, ich liebe dich Hicks aber ich weiß nicht ob du'' Astrid wusste nicht wie sie es erklären sollte, Hicks jedoch schien zu verstehen. Er nahm ihre Hände in die Seinen und sah ihr erneut fest in die Augen. ,,Astrid, hör auf bitte! Du bist perfekt, genau so wie du bist. Du bist perfekt für mich. '' Er führte sie vor den Spiegel und richtete ihren Kopf aus, so dass sie sich selbst ansah. Du bist die schönste und talentierteste Frau auf der Welt. Mach dir keine Sorgen, mein Herz.'' Sie hatte nach diesen Worten Tränen in den Augen und fiel ihm um den Hals. ,,Ich liebe dich'' flüsterte Astrid, Hicks lächelte und erwiderte die Umarmung ,,Ich dich auch'' meinte er und gab ihr einen zärtlichen Kuss.
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Geschichten zu Httyd
Fiksi PenggemarHi ich schreibe einfach mal meine Ideen auf, wenn sie euch bekannt vorkommen ist es Zufall. Dies ist meine erste Geschichte und ich hab mit dem Internet noch nicht so viel Erfahrung also seid bitte nachsichtig. Mir gehört kein Httyd. Es sind größten...
