Narben bringen Glück

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Hicks war gerade auf dem Weg zu Gothi um sich ein Heilmittel zu besorgen. Gestern  war er wieder einmal den Verbannten entkommen, die ihn und seine Fahigkeit wolten um Berk anzugreifen. Alvin sperte ihn in eine Zelle und verlangte, dass Hicks seine Drachen zähmte, doch der junge Häuplingssohn weigerte sich und hatte mal wieder seinen frechen Mund zu weit aufgerissen. Nun hatte einen Dolchschnitt über ganzen Bauch und den Rücken. Er hatte es bisher noch niemandem gesagt, da er nicht wolte, dass andere sich um ihn sorgten. Dies war immerhin seine Aufgabe. Hicks kam zu Gothi. Er erklärte ihr seine Problem und die alte Frau zeigte auf das Bett, Hicks setzte sich auf das Bett wärend er zögerlich sein Hemd aus. Er beugte sich etwas vor, im Versuch sich kleiner zu machen und errötete. Die Frau schlug ihm auf den Kopf bevor sie ihren Stab unter sein Kinn drückte seinen Kopf hoch und ihn an zu lächelte. Sie versorgte und verband seine Wunden, dann gab Gothi ihm eine Salbe die er täglich verwenden solte. Als sie fertig war bedankte er sich und machte sich auf den Weg nach Hause. 

Am nächsten Tag war wie üblich Training in der Akademie, doch Hicks Wunden machten ihm immer noch Probleme, daher beschloss er heute etwas ruhiges zu machen. ,,Also Leute Drachenquiss, er weiß am meisten?'' Es waren wie immer die Teams "Astrid" mit Astrid und Fischbein und das Team "Rotzbacke"  mit den Zwillingen und Rotzbacke. Der Gewinner war schon im Voraus klar und als Hicks das Spiel beendete stand es 200 zu 20. ,,Also ihr habt heute wirklich gute Arbeit geleistet" meinte Hicks als er begann auf zu räumen, doch durch die Belastung schmerzten seine Wunden. Seine Freunde jedoch waren alle so mit sich beschäftigt, dass sie es nicht bemerkten, oder fast alle. ,,Hicks ist alles in Ortnung?'' fragte eine weibliche Stimme, die Hicks überall erkännen würde. ,,Oh hey Astrid, ja es ist alles gut'' erwiederte er in dem Versuch sie zu beruhigen. ,,Hicks höre auf zu lügen, ich kenne dich viel zu gut, was ist los?'' sie ging auf ihn zu und schubste ihn spielerisch an, dabei solberte er rückwärts an eine Wand. ,,Ahss'' zischte er als sein verwundeter Körper auf die Steinmauer schlug. ,,Oh Gott Hicks was ist?'' fragte Astrid geschockt und stützte ihn, doch als sie seinen Rücken und Brust berührte bemerte sie die Bandaschen. Hicks sah sie an und bemerkte die Sorgen und den Schock in ihrem Gesicht ,,Ach lass mal, es geht mir gut'', er ging um sie herum und zu Ohnezahn ,,Aber ich muss noch viel erledigen''. Kaum hatte er dies gesagt, war er auch schon weg. Astrid stand noch einen Moment lang da und sah ihm nach ,,Da stimmt doch was nicht'', murmelte sie nachdenklich, ,,Na schön Hicks wenn du es mir nicht sagen willst werde ich es eben selbst heraud finden''.

Astrid hatte den ganzen Tag überlegt, was sie jetzt tun solte und hatte sich entschlossen Grobian zu fragen, also ging sie in der Abenddemmerung zur Schmiede. ,,Hey Grobian weißt du was mit Hicks los ist?'' fragte sie, ,,Nein warum was ist denn los?'' wolte der Schmied wissen. Astrid wolte ihm gerade antworten, doch dann fiel ihr ein, dass Hicks wahrscheinlich nicht wolte das es andere erfahren als winke sie an: ,,Ach nur so, es ist nicht so wichtig''. Das junge Mädchen verlies die Schmiede wieder und spazierte umher. Sie konnte also niemanden fragen, da es niemand wissen würde und sie konnte auch niemanden um Hilfe bitten, da Hicks das nicht wollen würde. In diesem Moment kam ihr eine Idee, sie würde einfach zu ihm gehen, vielleicht würde sie ja etwas heraus finden! Mit diesem Gedanken ging sie zu dem Haus ihres besten Freundes. Sie öffnete die Tür und machte einen Schritt hinein, Haudrauf saß auf seinem Stuhl am Feuer und bemerkte sie erst als sie sich reusberte. Der Mann sah auf: ,,Oh hallo Astrid, was fürt dich denn um diese Uhrzeit hier her?'' Astrid sah sich verlegen um und stotterte: ,,I-ich wollte zu Hic-hicks, ich wolte ihn no-noch etwas fragen'' ,,Natürlich er ist ober'' erwiederte das Stammes und wendete sich wieder dem Feuer zu. Die junge Hofferson ging die Treppe hinau zu Hicks' Zimmer, dort angekommen öffnete sie es einen Spalt breit und späte hinein. In dem Raum saß Hicks mit dem Rücken zu ihr gewannt auf seinem Bett und zog gerade sein Hemd aus. Astrid schob die Tür noch ein Stück weiter auf, drückte sich hinein, schloss die Tür wieder und versteckte sich hinter einem Balken. Sie luckte hervor und beobachtet wie der Junge eine blutgetrengte Bandage ab nahm, dabei legte er einen frischen Schnitt frei. Astrid keuchte schockiert, war es das was er verheimlichte? Hatte man ihm das auf der Insel der Verbannten angetan? Warum hatte er denn nichts gesagt?

Hicks rieb seinen Bauch mit der Salbe ein, doch so sehr er es versuchte, an seinen Rücken kam er nicht heran. Entnervt stönte er und beugte sich nach vorn. In jenem Moment jedoch spürte er wie eine fremde Hand sanft über seinen Rücken strich. Erschrocken gab er ein kleines Quwicken von sich und wolte aufstehen, doch jemand hielt ihn fest und drückte ihn wieder in seine sitzende Position. ,,Sshhh, ganz ruhig ich will dir nur helfen'' seuselte eine weiche, weibliche Stimme ,,Astrid! was machst du denn hier?'' fragte er schockiert, wärend er feuer rot wurde, glücklicherweis konnte Astrid es nicht sehen. ,,Wie ist das passiert?'' fragte sie, ,,Ach du weißt ja wie das ist'', mumelte Hicks mit schelmischer Stimme ,,Ein paar wütende Verbannte hier, eine freche Bemerkung da und schon wird man gefolter''. ,,Warum hast du nichts gesagt, du kannst soetwas doch nicht einfach geheim halten!'' ,,Ich wolte nicht das ihr euch um mich sorgt, es geht schon. Shshhh'' Hicks zischte als sie den Verband auf die Wunde legte. ,,Entschuldigung, halt mal kurz still'' Astrid lehnte sich vor und umwickelte seinen Oberkörper mit dem Stoff. Als sie fertig war, drehte er sich zu ihr um und die beiden sahen sich einige Zeit lang schweigend an. Bis das Mädchen die Stille brache: ,,Na du weist ja wie das ist machmal hat man einfach Pech'' Hicks lächelte sie an streichelte ihre Wange und murmelte: ,,Ich weiß ja nicht immerhin sitze ich hier mit dir, das ist schon eine ziemliches Glück.'' Astrid errötete und nahm seine Hände in ihre ,,Anscheinend bringen deine Narben dir Glück.''

1060 Wörter

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