Valka stand auf Sturmschneider und flog zum Nest des Königs. Sie war völlig durcheinader Eigentlich wollte sie nur nach forschen, was und wie es sich auf Berk verändert hatte, doch dann begegnete sie ihrem Sohn und konnte sich nicht zurückhalten. Sie wollte Zeit mit ihm verbringen, mit ihm reden und sich an ihm satt sehen. Mir nichts dir nichts, hing der Junge nun in den Klauen einer ihrer Drachen, zappelte und schrie um Hilfe. Oh das würde noch was werden!
Hicks war in Panik. Verzweifelt strampelte der Junge in den Klauen des Drachens und rief ihnen und dem Reiter zu, doch er wurde gnadenlos ignoriert. Was würde nun mit ihm passieren? Würde er sterben? Was würde dieser Reiter mit ihm machen? Und wer zur Hölle war das? Was war mit Ohnezahn? Ging es ihm gut? Hatte jemand ihn gefunden? Nun hörte Hicks auf sich zu wehren, denn er wusste, es würde nichts bringen. Niedergeschlagen und erschöpft ließ der Häuptlingssohn seinen Kopf und seine Schultern hängen. Besorgt sah Hicks zum Horizont und erst jetzt wurde ihm klar, dass sie Richtung Norden flogen, es würde bald kälter werden.
Astrid stand in Mitten der Großen Halle und erklärte den anderen Drachenreitern, Grobian und dem Häuptling was geschehen war und dass sie fürchtete der fremde Reiter hatte Hicks entführt. Alle waren geschockt gewesen als Astrid sie mitten in der Nacht aus dem Bett geholt und panisch geschrien hatte. Nach einer hitzigen Diskussion beruhigte Grobian die Unterhaltung und meinte sie sollten schlafen und dann am Morgen, mit klarem Kopf loszufliegen um Hicks zu retten. Wiederwillig willigten alle ein und versuchten noch etwas zu schlafen, so dass sie am nächsten Morgen ihren besten Freund zu retten.
Als die Sonne aufging flogen die Drachen mit dem Reiter und Hicks immer noch. Der dünne Junge hatte wirklich versucht sich zu beruhigen und sogar aus zu ruhen oder zu schlafen, war jedoch kläglich. Nun war er völlig erschöpft und zitterte am ganzen Körper, denn inzwischen waren sie über einem Eismeer, die Luft war eisig und seine Kleider für diese Temperatur zu dünn. Auf Berk gab es zwar auch solche Temperaturen, jedoch trug Hicks dann logischerweise warme Kleidung, diese hatte er jetzt nicht. Verzweifelt sah sich der kleine Drachenreiter um, in der Hoffnung irgendwie festzustellen wo zur Höller er eigentlich war. In diesem Moment erstarrte er, vor ihnen war eine Insel aus Eis und sie flogen direkt darauf zu. ,,All mächtiger Thor'' hauchte er mit klappernten Zähnen. Der Drache der ihn trug, tauchte mit den Anderen ab und landete in einer steinernen Hölle, dort warf der Drache ihn auf den Boden. Seine Arme schmerzten und brannten wie Feuer, es fühlte sich an als währen seine Muskeln und Bänder gerissen. Er keuchte schwer und versuchte sich zu orientieren. Da war er, der fremde Reiter, sein Entführer. ,,Nein'' keuchte er und versuchte sich zurück zu ziehen, als die vermumte Gestalt auf ihn zu kam. Als eine Hand ihn am Kinn berührte keuchte und krechtzte er, versuchte erneut zurück zu weichen, wurde jedoch von einem der Drachen gestoppt und dieser hielt ihn am Hemdkragen fest. ,,Wer bist du? Wo bin ich? Warum hast du mich hier her gebracht?'' fragte Hicks wild zitternd sowohl aus Kälte als auch aus Angst. ,,Keine Angst Hicks'' ertönte eine überraschend weiblich klingende Stimme, ,,Woher weißt du wie ich heiße?'' fragte er verwirrt und verängstigt, wie viel wusste dieser Mensch über ihn. Doch seine Frage wurde ignoriert: ,,Du bist so groß geworden, du hast dich so verändert, ich kann es nicht fassen'' meinte die Frau. ,,Wer bist du?'' fragte Hicks etwas harscher und mutiger, er hatte große Angst ja, aber er war deswegen noch lange keine Spielpuppe die man einfach so mitnehmen konnte. Sie hielt inne und ließ von ihm ab, machte einen Schritt zurück, dann nahm sie ihr Maske ab. Zum Vorschein kam eine braunhaarige Frau, etwa Mitte dreißig mit stechend grünen Augen wie die seinen. ,,Hicks'' hauchte sie, verwirrt stotterte der Junge: ,,Ke-Kenne ich dich irgendwoher?'' Sie senkte den Blick und wirkte enttäuscht. ,,Nein, du warst noch ein Baby, aber eine Mutter vergisst nie'' flüsterte sie. Hicks keuchte. Das war seine Mutter?! ,,Komm'' meinte sie mit einem kleinen lächelnd und zog ihn am Arm mit.
700 Wörter
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Geschichten zu Httyd
FanfictionHi ich schreibe einfach mal meine Ideen auf, wenn sie euch bekannt vorkommen ist es Zufall. Dies ist meine erste Geschichte und ich hab mit dem Internet noch nicht so viel Erfahrung also seid bitte nachsichtig. Mir gehört kein Httyd. Es sind größten...
