"Guten Morgen", begrüße ich Ámbars Eltern nervös.
Ich habe Respekt vor den beiden, ich weiß, dass sie mich nicht ausstehen können.
"Matteo, das ist aber eine Überraschung", antwortet ihre Mutter. Das ist schon mal freundlicher, als ich es erwartet habe.
"Was sucht er hier?", erklingt dann aber die strenge Stimme ihres Papás und am liebsten würde ich wieder rückwärts aus der Küche gehen, nur hält Ámbar mich an der Hand fest, sodass ich nicht flüchten kann.
"Matteo und ich sind wieder zusammen", verkündet Ámbar und lächelt mich dabei an. Kurz erwidere ich dieses Lächeln, allerdings gefriert es, als ich die Blicke ihrer Eltern sehe.
Ich habe noch immer keinen guten Stand hier.
"Daddy!", höre ich plötzlich die Stimme meiner Tochter. Kaum das ich mich umgedreht hat, steht sie schon vor mir und ich hebe sie hoch.
"Na meine Süße. Gehts dir gut?", frage ich, als sie mich fest umarmt.
"Jaaa. Was machst du hier?", fragt sie zurück und ich werfe Ámbar einen hilfesuchenden Blick zu.
"Papa will mit uns frühstücken. Also hast du schon Hände gewaschen?", rettet die Blondine mich und ich setze Lucia zurück auf den Boden, die sofort losflitzt ins Badezimmer.
"Eure Tochter weiß also nichts davon, das sind ja tolle Voraussetzungen", schnaubt Ámbars Mutter, ohne uns auch nur anzusehen.
"Es ist ja wohl unsere Entscheidung, wann wir ihr davon erzählen, oder nicht?", giftet Ámbar zurück, was nicht nur mich, sondern auch ihre Eltern zu überraschen scheint.
Ich halte mich zurück, da ich mich sowieso schon unwohl fühle und Angst habe, wohin diese Art von Gespräch noch führen wird.
Zum Glück kommt Lucia schnell wieder und wir setzen uns gemeinsam an den Esstisch. Dort besteht sie darauf, das sie zwischen uns beiden sitzt.
Mein Blick wechselt während des Frühstücks immer zwischen meiner Freundin und unserer Tochter hin und her und ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal so glücklich war.
Ihren Eltern bin ich immernoch ein Dorn im Auge, aber hier zu sitzen, wie eine Familie ist das schönste auf der Welt.
"Papa, was machen wir heute noch?", holt meine Tochter mich aus meiner gedanklichen Schwärmerei, indem sie mich mit ihren strahlenden Augen ansieht.
"Wenn du willst, dann lernst du heute deine anderen Großeltern kennen. Die würden sich nämlich freuen, dich mal kennenzulernen."
Sofort ernte ich böse Blick von Ámbars Eltern. Sie waren vorher auch schon böse, aber das ist nochmal eine Stufe schlimmer.
Die Kleine nickt freudig, das ist alles was zählt, wenn ich heil aus diesem Haus komme.
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Lucia geht sich noch schnell umziehen, bevor wir zu meinen Eltern fahren. Das Frühstück war stimmungsmäßig wirklich grausam. Mein Lichtblicke waren eindeutig Ámbar und unsere Tochter.
Ihre Eltern haben kaum gesprochen und wenn, dann nicht mit mir.
"Wollt ihr jetzt immer so zu Matteo sein?", fragt Ámbar sauer, als wir alle im Wohnzimmer sitzen.
"All zu lange wird das ja hier hoffentlich nicht gehen", entgegnet ihr Vater trocken, was mich nochmal bestätigt. Er hasst mich.
"Mamá, hast du auch noch was zu sagen?"
"Wenn man nichts gutes zu sagen hat, dann ist man lieber still."
Das reicht mir gerade.
"Ich warte draußen", spreche ich leise zu Ámbar und verlasse ihr Elternhaus.
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New Year's Day
FanfictionÁmbar und Matteo. Sie waren DAS Traumpaar der Schule. Er wollte Sänger werden, sie Tänzerin. Während Matteo sich seinen Traum Schritt für Schritt näherte, wurde Ámbar ausgebremst. Ungewollt Schwanger und das mit 18! Matteo hat sie nie was erzählt, e...
