ʏᴏᴜ.
☀︎
,,Ara?", die Stimme eines Lehrers reißt mich aus den Gedanken.
Ich schrecke lautlos auf und blicke in ihre besorgten Augen, die mich mustern.
,,Ja?", bringe ich leise über meine Lippen. Meine Hände sind verkrampft und mein Atem liegt flach.
,,Möchtest du an die frische Luft, Ara? Du siehst sehr blass aus", schlägt er vor und ich nicke sofort.
Ich muss hier raus, sonst ersticke ich.
Lange warte ich nicht ab, als seine Hand auf die Türe zeigt und ich meine Bücher in meine Tasche packe, meine Tasche schultere und aus dem Klassenraum verschwinde.
Als ich die Türe hinter mich schließe, atme ich scharf ein. Ich hätte trotz der Musik gestern einen Albtraum, und es macht mich verrückt.
Meine Sicht ist etwas wässrig, aber ich habe desto trotz einen aufrechten Gang, als ich durch die Fluren gehe.
Ich halte vor einer grauen Türe, auf der groß drauf steht, dass diese Türe dem Weg zum Dach führt.
Mir ist diese Türe bisher noch nie wirklich aufgefallen und ehe ich mich versehe, habe ich nach dem Türknauf gegriffen. Die Türe öffnet sich ganz leicht und ich schnappe ganz leicht nach Luft.
Ich schaue mich kurz um und atme erleichtert aus, als ich niemanden erblicke. Dann gehe ich durch die Türe durch und schließe sie leise hinter mir. Ich drehe mich sofort um und prüfe, ob man die Türe von innen öffnen kann, was sich innerhalb von Sekunden auch herausstellt.
Dann blicke ich zu den Treppen und atme aus. Es sind viele Treppen und ich muss ab und zu stoppen, weil ich außer Atem bin. Irgendwann halte ich vor einer rostigen Türe und muss erstmal rütteln, ehe sie aufgeht.
Beißender Wind kommt mir entgegen und ich muss kurz meine Augen zusammenkneifen, bevor ich mich an das grelle Licht und an den Wind gewöhne. Ich schaue um mich her und sehe nur eine große Fläche.
Ich lasse die Türe offen und trete weiter hinaus. Dann blicke ich zum Himmel und kneife meine Augen leicht zusammen. Der Himmel ist glasklar und so friedlich.
Es beruhigt mich und ich muss leicht Lächeln. Ich verschränke die Hände vor meinem Oberkörper und fange an, leise zu Summen. Ich gehe weiter geradeaus, bis zum Rand, des Daches und lege meine Arme auf das Gitter, was einem davon abhalten soll, runter zu fallen. Die Luft weht durch meine Haare und es tut so gut.
Ich sollte öfters hier hin kommen. Es fühlt sich gut an, mal alleine zu sein und die eigenen Gedanken zu ordnen.
Anschließend beschließe ich nach einer Weile, etwas rumzulaufen.
Ich bleibe dann vor einem kleinen Häuschen stehen. ,,Huh?"
Ich höre jemanden summen— eine sanfte Melodie dringt in meine Ohren und obwohl es nicht wirklich kalt ist, kriege ich Gänsehaut. Meine Beine reagieren von alleine und meine Hände berühren die Türe, welche schon zu einem Spalt geöffnet ist.
Ich öffne die Türe etwas und sehe, wie jemand mit dem Rücken zu mir sitzt.
Ich ziehe meine Augenbrauen überrascht in die Höhe und möchte etwas sagen, als ich weiß, um welche Person es sich handelt— aber ich kriege keinen Ton heraus.
Ich sehe ihn ganz genau vor mir und ich merke nicht, da ich alles um mich herum ausblende, wie ich die Türe immer weiter öffne und irgendwann mit ganzem Körper im Häuschen stehe. Die Person hat vor die Kopfhörer aus den Ohren zu nehmen, lässt es aber doch und dreht sich mit dem Dreh-Stuhl in meine Richtung.
Die geschlossenen Augen der Person treffen genau meine und ich gebe ein lautloses Laut von mir.
Ich sehr die Person und es macht Klick.
Es ist das Summen— die Stimme.
Die Stimme, die ich jeden Abend zum Einschlafen höre. Die sanfte Melodie, die mich dazu verleitet, in Ruhe auszuatmen, ohne unterbrochen zu werden.
Mein Gegenüber sitzt vor mir , hat seine Augen geschlossen, während seine Stirn von ein paar dunklen Strähnen umkringelt ist.
,,Du", setze ich leise an und er öffnet seine Augen auf Knopfdruck, als das Wort meine Lippen verlässt.
Sein Blick ist klar, aber ich sehe sofort, dass er überrumpelt ist.
,,Du bist Sweet, hab ich recht?"
__
Mieser cliffhanger, ikkkkk.
Ich finde es hat gepasst🌞🌞
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SWEET | p.cy✔︎
FanfictionEr will seine Identität für sich behalten und sie findet sein Geheimnis raus. ,,Du bist Sweet, oder?" Park Chanyeol möchte nicht, dass jemand erfährt, dass er hinter dem Synonym Sweet steckt. Als Joo Ara letztendlich hinter seinem Geheimnis komm...
