FIFTY - THREE

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ᴛʜᴇ ʟᴀsᴛ ᴛɪᴍᴇ.

Die Trennung zwischen mir und Chanyeol liegt viele Tage zurück und nach dem vierten Tag habe ich aufgehört zu zählen, weil es mich sonst in den Wahnsinn getrieben hätte. ,,Dafür, dass du und Chanyeol euch vor kurzem getrennt habt, bist du ziemlich gut drauf", kommt es von Suho, der mit mir an einem Nachmittag einen Regal in der Bücherei einräumt.

,,Ich danke dir", erwidere ich sarkastisch und versuche auf den Zehenspitzen das Buch in meiner Hand in den Regal zu stehen.

,,Suho? Kannst du mir einen Stuhl ho—", jemand nimmt mir das Buch aus der Hand und stellt es anstelle von mir in den Regal. Ich erwarte, dass es Suho ist, schnappe jedoch überrascht nach Luft, als ich Chanyeol erkenne.

Er tritt einen Schritt nach hinten und schaut mit einem vorsichtigen Lächeln zu mir runter. Fast schon Hilfesuchend werfe ich einen Blick auf Suho, der nur grinsend zu mir blickt und sich dann wegdreht, um weiterhin Bücher in den Regal zu räumen.

,,Hey", Chanyeol stupst mich etwas an und ich zwinge mir ein Lächeln auf meine Lippen.

,,Sollen wir aufs Dach?", höre ich ihn fragen und ich nicke zögernd ehe ich mich davon abhalte.

,,Suho, ich bin kurz—"

,,Alles klar!", kommt es sofort von ihm. Ich seufze nur leise und folge Chanyeol aus der Bibliothek. Da heute Samstag ist, ist fast keiner in der Schule. Der Weg bis zum Dach kommt mir viel länger vor und als ich oben stehe und über das Viertel schaue, in welches meine Schule liegt, werde ich mit einem Male etwas traurig.

Das alles hier, werden nur noch Erinnerungen sein. Erinnerungen, die ich mit Chanyeol erlebt habe.
Und der Gedanke, dass wir nicht mehr zusammen sind, schmerzt innerlich. Es mag kindisch klingen, aber, wenn ich psychisch bereit bin, Diese zu vergessen, werde ich glücklich sein.

,,Ich werde das hier vermissen", ertönt es neben mir und ich atme zitternd aus. Mit einem Male wird mir seine Gegenwart zu viel und das alles, was ich die letzten vielen Tage in mir verstaut habe, droht langsam rauszukommen.

Ich schweige. Vielleicht etwas zu lange, denn Chanyeol bemerkt nach einen Sekunden stille, das etwas nicht stimmt. ,,Ara", sagt er sofort und greift nach meinen Schultern.

Er dreht mich sanft zu sich und legt seinen warmen Zeigefinger unter mein Kinn, damit ich ihn anschauen kann. Seine Gesichtszüge werden augenblicklich traurig und weich zugleich, als er sieht, dass meine Augen sich mit Tränen gefüllt haben.

,,Ich wünschte, ich wüsste einen Ausweg", kommt es leise von ihm und löse mich aus seinem leichten Griff.

Ich ziehe scharf die Luft ein und bin undenkbar erleichtert darüber, dass die Tränen beim blinzeln langsam verschwindem

,,Du könntest es ja aufgeben. Das Musikmachen, aber du liebst es", sage ich mit Nachdruck und über Chanyeol huscht pure Reue.
Es mag ihn gegenüber jetzt nicht unfair sein, aber es tut verdammt noch mal weh. Der Schmerz jetzt, ist nicht mit dem zu vergleichen, welcher er mir damals hinzufügt hat, als er mich abgewiesen hat.

,,Ara, ich..es tut mir leid, okay? Was hättest du an meiner Stelle getan?", kommt es nun von Chanyeol, der hilfloser denn je klingt.

,,Ich weiß es nicht", antworte ich ehrlich und mein Gegenüber atmet angestrengt aus und nickt dann langsam. Dann tritt einen Schritt auf mich zu und blickt mit einem Blick, den ich nicht identifizieren kann, zu mir runter.

,,Du bist zu gut für mich, Ara und ich kann— bin sogar dankbar, wenn du mich hasst", sagt Chanyeol ruhig.

,,Das klingt so verdreht", entgegne ich nur und ich sehe, wie er milde lächelt.

,,Ich weiß...", Chanyeol hebt seine Hand langsam, aber mit bedacht und streicht mir eine lose Strähne hinter mein Ohr.

,,Bevor ich gehe, möchte ich dir noch sagen, dass ich froh bin, dich kennengelernt zu haben", fügt Chanyeol hinzu und ich presse meine Lippen zu einer dünnen Linie zusammen.

,,Wusstest du, Ara", Chanyeol lässt seine Hand sinken und lächelt nun wieder. ,,Ich habe immer gewusst, dass du mich irgendwie mochtest. Mir eine deine Blicke nie entgangen. Umso schöner ist das Gefühl gewesen, dass es dir nicht wirklich um meine Popularität in der Schule, dank der Basketballmannschaft ging, sondern um mich als Person. Und als du wusstest, dass ich Sweet bin, warst du immer noch so zu mir, wie vorher.
Ich schätze das." Sein Lächeln wird breiter und es ist Dankbarkeit in seiner Stimme rauszuhören.

Meine Wangen fühlen sich warm an, als ich höre, dass er schon lange bemerkt hat, dass ich etwas für ihn empfinde. ,,Hör auf sowas zu sagen", nuschele ich nur und Chanyeol lacht leise.

,,Wie denn, wenn ich dich liebe", erwidert er nun grinsend und meine Augenwinkel zucken leicht.

,,Du brichst mir das Herz", entgegne ich nur und Chanyeol verzieht sein Gesicht.

,,Würde dein Herz es denn noch ertragen, wenn ich dich noch ein letztes Mal küsse?", kommt es von ihm und ich habe Mühe damit, nicht zu lachen.

,,Das klang so käsig", sage ich und muss nun wirklich lachen. Chanyeol stimmt mit ein und sieht mit einem Male so glücklich aus, dass mir warm ums Herz wird.

,,Also, Ara."

,,Hm?"

,,Ich werde dich jetzt küssen, okay?", sagt er mit witzelnden Unterton, aber er meint es wirklich ernst.

Ich beiße mir leicht auf die Lippe und nicke dann langsam. Chanyeol seufzt zufrieden und beugt sich leicht zu mir runter. Seine Lippen finden nach einer gefühlten Ewigkeit Meine und das Gefühl, welches durch meinen Körper geht, ist unbeschreiblich.

Ich lege meine Hände um sein Gesicht, während Seine meine Taille umfassen und mich näher an ihn ran ziehen. Um den Kuss zu vertiefen, neige ich meinen Kopf etwas.

Er soll wissen, dass er mir viel bedeutet. Und Chanyeol scheint dies auch zu bemerken.







ENDE.


Okay, nein, es ist noch nicht DAS ENDE JSJSJDJD
___

:(

SWEET | p.cy✔︎ Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt