ʜᴜʀᴛ.
,,Ja, es tut mir leid. Ich verstehe mich selbst nicht", sagt er leise.
,,Warum tust du das dann? Warum küsst du mich, obwohl du keine wirklichen Gefühle für mich hegst? Ich verstehe das ni—", Chanyeol unterbricht mich sofort und als er einen Satz sagt, der mich umhaut, kriege ich fast keine Luft.
,,Weil ich dich mag, Ara. Aber ich nichts mit dir haben will, da ich keine guten Erfahrungen mit Beziehungen habe."
Ich könnte ihn sagen, dass wir es versuchen könnten, ihm sagen, dass ich nicht so bin, wie seine Exfreundin, Yuri. Mir fehlt aber die Kraft dazu.
,,Ich weiß, was du sagen willst. Aber ich bleibe bei meiner Meinung", fügt Chanyeol müde und stur hinzu und ich nicke nur entschlossen.
,,Gut. Dann sind wir quitt", sage ich kühl und Chanyeol nickt, wenn auch nur zögernd. Ich versuche seinen Blick zu identifizieren, vielleicht sagt mir der Blick, dass er etwas Anderes von mir hören wollte.
Aber ich kriege nichts heraus.
Ich stoße die Türe auf und blicke nochmals zu Chanyeol, der mich fast schon wehmütig anschaut.
Als ich mich schlafen lege lasse ich Chanyeols Cover zum Einschlafen aus, da ich seine Stimme im Moment nicht ertragen kann.
Natürlich werde ich diese Nacht von Sachen heimgesucht, die ich hasse.
Mein Atem geht schnell und ich habe manchmal das Gefühl, dass ich nicht durchatmen kann. Meine Kehle ist wie zugeschnürt und im Inneren wünsche ich mir, dass jemand neben mir liegen würde und mich in die Arme nehmen könnte. Er.
Alles was ich möchte, ist es, seine Stimme zu hören, ohne dass mein Herz wehtut und dass er mich in seine Arme nimmt, ohne dass mein Herz anfängt wehzutun.
Mein Sonntag ist trübselig verlaufen.
Ich bin alleine, da meine Eltern immer noch weg sind. Viel zu viele Gedanken plagen mich und ich sehe krank aus, als hätte ich zu wenig geschlafen. Was auch der Fall ist.
Irgendwann kommt der Montag und in der Nacht ist mein Schlaf so gut wie nicht vorhanden. Mein Gang ist langsam, mein Puls entweder zu hoch oder niedrig.
Yuji und Jongdae blicken mich beide besorgt an und reden immer wieder auf mich ein, zur Krankenschwester zugehen.
,,Nein, mir geht es gut", sage ich und kann es nicht verhindern schroff zu klingen. Meine Freunde seufzen und blicken sich dann daraufhin kurz an.
Ich schlurfe mit ihnen zu meinen Spind. Regelrecht muss ich mich festhalten, da ich gefühlt nicht mehr stehen kann. Ich bin so verdammt müde.
Als ich mit zittrigen Fingern meinen Code eingebe und ein paar Bücher raushole, fallen diese mir sofort aus dem Spind.
,,Warte, ich helfe d—", Yuji will mir helfen, aber ich schüttele meinen Kopf.
,,Nein." Ich hocke mich leicht hin und greife nach dem ersten Buch, welches sich richtig schwer anfühlt.
Plötzlich, wie aus dem Nichts— ich vergleiche es mit einem Blitz— dreht sich alles. Um mich herum verblasst alles und ich verliere mein Gleichgewicht.
Ich falle seitlich hin und kann mich nicht mehr bewegen. Mein Magen krampft sich sofort zusammen, als ich in die entgeisterten Augen von Park Chanyeol blicke. Er eilt auf mich zu, schüttelt mich etwas, sagt meinen Namen und hebt mich dann hoch.
Ich nehme Yuji, Jongdae und die Blicke der Anderen um mich herum wahr.
Dann schließe ich meine Augen und bete im Unterbewusstsein für immer zu schlafen.
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SWEET | p.cy✔︎
FanfictionEr will seine Identität für sich behalten und sie findet sein Geheimnis raus. ,,Du bist Sweet, oder?" Park Chanyeol möchte nicht, dass jemand erfährt, dass er hinter dem Synonym Sweet steckt. Als Joo Ara letztendlich hinter seinem Geheimnis komm...
