TWENTY - FIVE

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ᴄᴏɴғᴇss

Ich schlage meine Augen auf und finde mich in den Armen von Chanyeol wieder. Sein Gesicht ist in meiner Halsbeuge vergraben, und sein Atem kitzelt meine Haut.

Er liegt praktisch fast auf mir, was dafür sorgt, dass mein Herz gefühlt einen kurzen Aussetzer hat.
Ich versuche so gut wie möglich meine Kopf zu bewegen, um mir einzuprägen, wo wir uns gerade befinden.

Das Zimmer ziemlich groß und überall hängen Poster von berühmten Soloartisten, die im Moment sehr gefragt hier im Land sind. Und als ich ein Computer mit einem Mikro davor sehe, wird mir bewusst, wo ich mich gerade befinde.

Chanyeols Zimmer.

Sofort schießt mir Unmengen von Röte in meine Wangen und ich atme angestrengt aus. Ich schaue langsam zu Chanyeol, der langsam und gleichzeitig ausatmet und seinen Griff noch mehr um meine Taille verstärkt.

Seine Lippen streifen meine warme Haut und ich kriege Gänsehaut.
,,Nicht..bewegen, Ara", murmelt er leise, als wäre er nicht mehr er selbst.

,,Ich muss aber nach Hause", sage ich leise und Chanyeol seufzt, ehe er sich langsam aufsetzt und mit der Hand über sein verschlafenes Gesicht geht.

Dann öffnet er seine Augen und sieht so verschlafen aus, dass ich schmunzeln muss.

,,Ich bring dich", kommt es knapp von ihm. Er wirft mir ein Lächeln zu und rauft mir unerwartet meine Haare.

,,Hey!", sage ich sofort und schlage seine Hand leicht zur Seite. Als Antwort kriege ich nur ein vielsagendes Lachen.



Chanyeol händigt mir eine frische Zahnbürste, dich ich dankend annehme und wir fangen gelassen an, unsere Zähne zu putzen. Ich erwische Chanyeol manchmal dabei, wie er mir kurze Seitenblicke zu wirft.
Wir reden nicht wirklich miteinander, dafür ist die Stille zwischen uns aber angenehm.

Wir gehen anschließend zusammen runter, um zu frühstücken. Ich gehe davon aus, dass sich seine Eltern ebenfalls in der Küche befinden— als hätte Chanyeol meine Gedanken gelesen, sagt er mir, dass diese übers Wochenende bei Verwandten sind und wir somit alleine wären.

,,Ich bräuchte mein Shirt wieder", sagt Chanyeol, als ich kurz davor bin sein wieder sein Zimmer zu verlassen, nachdem wir es uns dort wieder gemütlich gemacht haben.
Verwirrt schaue ich ihn an und als er augenbrauenhebend auf meinen Oberkörper zeigt, steigt mir die Wärme in die Wangen und ich fluche leise.

,,Wo ist denn mein Top?", frage ich ihn zögernd. Chanyeol fängt an zu Grinsen und hält ein dunkelblaues Top in seinen Händen, welches er zuvor unbemerkt hinter seinem Rücken versteckt hat.

Ich gehe kopfschüttelnd an ihm vorbei und nehme ihm das top aus den Händen, bleibe jedoch stehen, als etwas zu mir sagt, was mich komplett aus der Bahn wirft.

,,Du kannst mein Oberteil behalten", sagt er dann und hat Mühe damit nicht zu lachen. Noch verwirrter drehe ich mich zu ihm um und sehe, dass er nur noch leicht lächelt.

,,Wieso?", frage ich ihn, woraufhin Chanyeol auf mich zukommt und seine Hände auf meine Schultern legt und diese sanft drückt.

,,Du bist meine feste Freundin. Du darfst das", sagt er augenzwinkernd und ich lächle leicht.

,,Also sind wir wirklich ein Ding?
Du und ich? Nicht, dass du wieder deine Meinung änderst", sage ich vorsichtig und Chanyeol schüttelt zuversichtlich seinen Kopf.

,,Wir sind ein Ding, Ara", versichert er mir und streicht mir dabei eine Strähne hinter mein Ohr.

Ich räuspere mich dann etwas und löse mich wiederwillig von ihm.
,,Können wir?", frage ich ihn dann sanft und mein Gegenüber nickt.

Er hält mir seine Hand hingegen, die ich sofort ergreife. Ich kann teils immer noch nicht fassen, was sich in den letzten 24 Stunden angespielt hat.

Es ist so surreal.

Ein wohliges Gefühl macht sich in meiner Magengegend bereit und mir fällt auf, dass ich letzte Nacht problemlos einschlafen konnte.

Das ist eine Seltenheit.

Während wir zu mir nach Hause fahren, unterhalten Chanyeol und ich uns über viele Sachen und lachen sogar über Dinge, die gar nicht witzig sind. Sobald mir Chanyeol sein schiefes Grinsen zeigt, vergesse ich alles um mich herum und glaube in dem Moment auch, der glücklichste Mensch auf Erden zu sein.

,,Wir sind da. Leider", sagt Chanyeol und hält dabei genau vor meinem Haus.

,,Danke fürs Bringen", sage ich und schnall mich ab.

,,Aber gerne doch", kommt es charmant von Chanyeol, der mich von der Seite betrachtet und so breit lächelt, dass sich unzählige Grübchen auf seinen Wangen bilden.

Ich traue mich letztendlich, ihn richtig anzuschauen.

,,Was ist denn?", frage ich ihn belustigt. Chanyeol lächelt immer noch etwas, schüttelt aber nur leicht seinen Kopf. ,,Nichts", sagt er und legt seinen Kopf etwas schief.
,,Der Gedanke, dass wir endlich ein Paar sind, macht mich nur verdammt glücklich", gesteht Chanyeol und ich muss mir auf die Lippen beißen, um nicht anfangen zu lachen.

,,Mich auch", antworte ich dann und mir wird in dem Moment erst recht bewusst, dass ich wirklich glücklich bin.
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Endlich haben sie's geschafft :)

SWEET | p.cy✔︎ Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt