chapter twenty-eight

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noch ein update, gern geschehen 😇

„Noch ein wenig Cola für die Dame?" fragte Brad und grinste. „Nichts lieber als das" grinste ich zurück und schob mein Glas zu ihm rüber.

Der Regen prasselte gegen die Fensterscheibe und bis auf das Feuer des Kamins und einigen Kerzen hatten wir kein anderes Licht an.

Das schummerige Licht untermalte unser romantisches Dinner mit Tiefkühlpizza und Cola in Weingläsern - ich fand Wein absolut nicht trinkbar, haha - und immer wenn ich zu Brad sah schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen...

Nachdem wir ausgepackt und uns bequeme Sachen angezogen hatten haben wir uns auf die Couch geworfen und einfach zusammen die Seele baumeln gelassen.

Nach einer Zeit bekamen wir beide Hunger und freuten uns wie kleine Kinder, dass Brads Verwandte uns Tiefkühlpizzen besorgt hatten. Brad sagte, das wäre sozusagen ein Ritual von ihnen...

„Auf einen schönen Abend" grinste Brad und hob sein Glas in die Höhe, nachdem auch er sich wieder etwas eingeschenkt hatte.

„Auf einen schönen Abend" sagte ich und das Klingen der Gläser erfüllte den Raum.

Nachdem wir aufgegessen und eine ausgelassene Konversation geführt hatten räumten wir schnell auf und gingen dann zurück ins Wohnzimmer.

Meine Gedanken fanden ihren Weg wie von allein zu meinem Song und ich grübelte, ob ich ihn nicht einfach Brad zeigen sollte.

Wie als würde er meine Gedanken lesen fragte er: „Was beschäftigt dich, Love?" und sah von der anderen Seite des Raums fragend zu mir rüber. „Ich denke nur nach" antwortete ich mit einem kleinen Lächeln und er lächelte zurück.

Ich beobachtete ihn dabei, wie er zum Kamin ging und sich vor diesem niederkniete. Er griff zur Seite um ein weiteres Stück Holz auf die Glut zu legen, damit der Kamin nicht ausging.

Bei jeder Bewegung sah ich durch sein weißes T-shirt, wie sich seine Rückenmuskulatur anspannte und wieder entspannte.

Er sah so gut aus. Womit hatte ich ihn nur verdient? Er war ein wahrer Engel und sah so unglaublich gut aus, keine Ahnung wie man so perfekt sein konnte.

Fasziniert sah ich ihm einfach nur zu und als er sich langsam wieder zu mir drehte war sein Lächeln breit und seine Grübchen kamen zum Vorschein.

Seine Augen funkelten und schon bald lief er zu mir herüber und ließ sich neben mir auf's Sofa fallen, eine Hand auf meinem Oberschenkel.

Erst jetzt kam ich zurück in die Realität und merkte wie mir Hitze in die Wangen stieg, weil ich ihn die ganze Zeit anstarrte, meinen Blick wandte ich trotzdem nicht von meinem Lockenkopf ab.

Er sah zu erst nach vorne und drehte seinen Kopf dann ganz langsam zu mir.

„Warum starrst du mich so an? Weil ich so wunderschön bin?" grinste er frech und ich musste augenblicklich lachen, vielleicht auch um zu kaschieren, dass das wirklich der Grund war.

Das konnte ich vor ihm natürlich nicht zugeben, sonst würde er sich etwas darauf einbilden. Aber wem sag ich das schon: er weiß sehr genau, wie gut er aussieht...

Er ging sich mit seiner Hand durch die Haare und seufzte dann leicht bevor er mich zu sich zog und mich sanft küsste.

Schon bald wurde der Kuss intensiver und ich fand meinen Weg wie von allein auf seinen Schoß, meine Beine links und rechts von seinen.

Er zog mich noch näher zu sich, seine Hände an meiner Taille und unsere Lippen bewegten sich im Einklang.

Meine Gedanken schweiften aus welchem Grund auch immer zurück zu meinem Song, der mich die ganze Zeit schon beschäftigte und es tat mir Leid, dass ich nicht wirklich bei der Sache war, aber ich konnte nicht anders...

Seine Hände wanderten zu meinem Hintern und blieben dort.

Wir wurden immer leidenschaftlicher - naja ich war immer noch nicht wirklich bei der Sache und jetzt hielt ich es nicht mehr aus ihn so zu enttäuschen.

Ich unterbrach den Kuss und löste mich langsam von ihm. Er war sichtlich überrascht und ich sah förmlich die Fragezeichen, die sich in seinen Augen bildeten.

Meine Entscheidung war getroffen und ich stand wortlos auf, doch er hielt mich zurück.

„Hey, hab ich irgendwas falsch gemacht?" fragte er mit großen Augen und ließ mein Handgelenk noch immer nicht los.

Erst jetzt wurde mir klar, dass er ja überhaupt nicht wusste was ich vor hatte. Facepalm

„Nein, nein! Ich wollte nur kurz was holen..." antwortete ich und damit ließ er mein Handgelenk los, immer noch ziemlich verwirrt.

Ich lief aus dem Raum und hätte mir wirklich am liebsten die Hand vor den Kopf geklatscht, weil jetzt absolut nicht der richtige Zeitpunkt war um ihm meinen Song zu zeigen...

Ich bin aber auch dämlich!
Was mache ich jetzt nur?

Ich wollte gerade die Treppen nach oben ins Schlafzimmer gehen als Brad mich abfing und an die Wand drückte.

Überwältigt kreischte ich leise, weil ich damit eher weniger gerechnet hätte und sah ihm dann in seine großen braunen Teddybär-Augen.

Mit einer Hand stützte er sich neben meinem Kopf ab, während die andere locker an meiner Taille lag.

„Bitte, rede mit mir" sagte er eindringlich und ich hatte augenblicklich ein schlechtes Gewissen, weil das ja alles nicht so war wie es jetzt für ihn aussah.

„Brad, lach' mich nicht aus, okay?" flüsterte ich und seine Gesichtszüge entspannten sich sofort wieder.

Mhh?" brummte er auffordernd und ich musste lachen, ich konnte es einfach nicht zurückhalten.

„Ähm, ja, eventuell hab ich mir einfach im falschen Moment überlegt, dass ich dir unbedingt noch einen Song zeigen wollte, den ich vor kurzem geschrieben habe" sagte ich leise und kicherte nervös.

Er sah mich einen Moment an, bevor er lachend seine Stirn auf meine Schulter legte und mich dann wieder ansah.

„Tut mir Leid, Braddie, aber du kennst mich ja" lachte ich schüchtern und im nächsten Moment waren seine Lippen schon wieder mit meinen verbunden.

Allerdings war der Song dieses Mal vollkommen aus meinem Kopf verdrängt und es gab nur Brad.

Ich zog ihn noch enger zu mir, obwohl er mich sowieso schon noch enger an die Wand drückte. Diesmal war er derjenige der minimal zurückwich und ich war ein wenig enttäuscht über den Verlust an Kontakt.

Trotzdem spürte ich wie sein Atem auf meiner Haut kitzelte und seine Worte waren nur ein Flüstern. „Denkst du der Song kann bis morgen warten? Ich will ihn natürlich hören, aber jetzt -"

Weiter kam er nicht, denn ich hatte meine Lippen wieder mit seinen verbunden und er lächelte in den Kuss hinein.

Geschickt und ohne unsere Lippen voneinander zu trennen hob er mich mühelos hoch und hielt mich eng an sich gedrückt.

Wie er das machte war mir ein Rätsel, aber ohne den Kuss auch nur eine Sekunde zu unterbrechen trug er mich die Treppen nach oben, öffnete die Tür des Schlafzimmers und legte mich langsam auf unserem Bett ab.

Erst jetzt trennte er sich kurz von mir und sah mir tief in die Augen. „Ganz sicher, dass du das hier willst?" flüsterte er und mein Herz begann zu rasen.

Natürlich wusste ich, was er meinte und ja, ich war mir sicher. Ich wollte es. Es gab keinen Moment, indem ich mir es besser hätte vorstellen können, als jetzt.

Ich grinste nur und zog ihn hitzig wieder zu mir, was dann Antwort genug für ihn war.

hihihi u know what happens

btw das passt hier jetzt auch absolut
nicht rein aber habt ihr lust auf ein
richtig süßes weihnachtskapitel?
das wäre eher ein zusatzkapitel aber
ich könnte das gut einbauen. hab's
halt gerade zusätzlich geschrieben, weil
ich das irgendwie süß fand, aber es
gehört eigentlich nicht so zur story...
was sagt ihr ?

oh und ich will jetzt so alle 1-2 Tage updaten
wuhuuu

Stolen MomentsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt