50. Kapitel: Flug mit böser Überraschung

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Hopes POV / Kieras POV:

Ich bin schon über einem Monat hier an der Schule, und habe mich schon richtig an den Namen Kiera gewöhnt. Natürlich denkt ihr bestimmt, dass ich meinen Plan aus den Augen verloren habe, weil Adam und ich uns gut verstehen, aber eines müsst ihr wissen, dass habe ich nicht, denn der Tag rückt immer näher. Gerade sitzen wir im Flugzeug. Genau wie das letzte mal. Das heißt Adam sitzt neben mir. Da der Flieger noch nicht starten konnte, weil noch ein paar Passagiere fehlten, beschloss ich noch schnell aufs Klo zu gehen. Als ich das Klo verlassen hatte, kam eine Stewardess auf mich zu. "Sind sie Kiera?", fragte sie mich. "Ja warum?", fragte ich verwirrt. "Dieser Brief wurde für sie abgegeben", meinte sie und hielt mir einen kleinen Umschlag hin. Stirnrunzelnd nahm ich den Umschlag entgegen und die Stewardess verschwand. Ich öffnete ihn vorsichtig und in mir kam die Panik hoch. Der Brief war von dem Unbekannten. Ist er mir von Californien bis nach Spanien gefolgt, nur mich im Auge zu behalten? Wer ist denn bitte so krank und macht so etwas? Ich begann mit zitternden Händen den Brief zu lesen.

Liebe Kiera,
wie du mitbekommen hast, habe ich dir einen kleinen Brief hinterlassen, damit du mich ja auch nicht vergisst. Du denkst bestimmt, dass ich dir gefolgt bin, aber ich kann dich beruhigen in dem ich dir versichern kann, dass ich viele Kontakte rund um die Welt habe. Ich hoffe du hattest eine schöne Zeit in Spanien. Was mir aber nicht gefallen hat wirst du dann gleich sehen, wenn du den Brief zu Ende gelesen hast. Hab noch einen schönen Flug.

Xoxo

Als ich den Brief zu Ende gelesen hatte, bemerkte ich noch paar Bilder im Umschlag. Mir stockte der Atem. Auf einem Bild waren Adam und ich zu sehen, wo wir uns küssten. Auf dem anderen waren ich und Ruby im Club zu sehen. Ein anderes zeigte nur mich bei der Sightseeing Tour, und das letzte zeigte wo Adam mir den Rücken eincremte. Fassungslos sah ich die Bilder an. Wie hatte er es geschafft, noch so schnell diese Bilder zu besorgen? Schnell stopfte ich die Bilder in den Umschlag und den Umschlag in meine Hosentasche. Ich lief zurück und blickte Adam ins Gesicht. "Wo warst du?", fragte er mich. "Auf der Toilette. Das weißt du doch", antwortete ich. "Ja aber doch nicht so lange. Ich habe mir Sorgen gemacht", meinte dieser. Da ich am Fenster saß musste ich irgendwie reinkommen. Ich sah Adam auffordernd an, doch der grinste nur. Seufzend verdrehte ich die Augen und quetschte mich an seinen Beinen durch. "Was für ein Ausblick", sagte er. Ich schaute ihn nur Kopfschüttelnd an, lächelte dann aber. Als auch endlich die letzten Passagiere ankamen, konnte der Flug starten. Langsam merkte ich wie ich wieder müde wurde. Adam bemerkte es anscheinend, denn er schnallte mich ab, und zog mich zu sich. Überrascht sah ich ihn an, und er sagte: "Ist ja nicht so, das wir noch nie zusammen in einem Bett lagen, und außerdem finde ich es ziemlich gemütlich". Lächelnd schmiegte ich mich an ihm und schlief kurze Zeit später ein.

Adams POV:

Nachdem Kiera eingeschlafen war, bemerkte auch ich, dass ich langsam müde wurde. Doch kurz bevor ich einschlief erhielt ich eine Nachricht. Ja ich weiß man sollte das Handy auf Flugmodus schalten, aber es war wichtig. Und seit wann denn hielt ich mich an die Regeln? Ich sah, dass ich eine Nachricht von Jordan hatte.

Jordan: Ey was geht?
Adam : Nichts. Nur müde.
Jordan: Was macht Kiera?
Adam : Schlafen.
Jordan: Aso. Hier hinten zu sitzen ist echt die Hölle.
Adam : Pech ich will jetzt pennen.
Jordan: Dann tu das.

Ich steckte mein Handy zurück in meine Jacke. Dann legte ich meinen Kopf auf Kieras und schlief bald darauf auch schon ein.

**********

Ich wurde durch ein tippen an meiner Schulter wach. Blinzelnd öffnete ich die Augen. Vor mir stand eine Stewardess und lächelte mich entschuldigend an. "Es tut mir leid, dass ich Sie geweckt habe, aber ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass der Flug verzögert wird, da wir eine kurze Zwischenlandung machen müssen", erklärte sie mir. "Warum denn?", fragte ich. "Ein Sturm ist aufgekommen, und der Regen und der Gegenwind sind zu stark", kam es von ihr. "Okay und wie lange dauert es ungefähr?", fragte ich. "Ungefähr eine Stunde", sagte sie. Ich nickte und sie ging zu den nächsten. Müde blinzelte ich und schaute auf Kiera, die immer noch friedlich schlief. Ich beschloss auch noch weiter zu schlafen, als ich merkte, dass uns jemand beobachtete. Ich blickte mich um und sah einen Typen im Alter von 19 Jahren. Als ich ihn anblickt, schaute er erst zu mir und dann zu Kiera. Anschließend drehte er sich schnell weg. Geht doch. Ich will nicht dass jemand Kiera anschaut. Ohne weiteres schlief ich dann ein.

Hopes POV / Kieras POV:

Ich wurde durch das hukeln des Flugzeugs wach. Gähnend setzte ich mich auf. "Na gut geschlafen?", fragte Adam mich. "Ja so gut. Ich glaube ich habe noch nie so gut geschlafen", antwortete ich. Er grinste. "Bei mir schlafen alle gut". Ich verdrehte die Augen und quietschte erschrocken. Fragend schaute Adam mich an. "Wir haben jetzt 21 Uhr", sagte ich. "Ja und?", fragte er. "Wir sollten doch schon vor einer Stunde da sein", antwortete ich panisch. "Ja aber das Flugzeug musste eine Zwischenlandung machen, weil ein Sturm aufgezogen war", erklärte er mir. Sofort entspannte ich mich.

**********

Als wir bei der Gepäck Ausgabe standen spürte ich einen Blick auf mir. Verwirrt suchte ich den Raum ab. Mein Blick fiel auf einen Jungen im Alter von ungefähr 19 Jahren. Als ich ihn anblickte schaute er mich weiterhin an, bis Adam mich antippte. "Äh ja?", fragte ich verwirrt. "Nicht's. Wohin schaust du denn?", fragte er mich. "Ich schau mir nur den Flughafen an", versuchte ich mich herauszureden. Prüfend schaute er mich an. Ich weiß das es eine sehr schlechte Ausrede ist, aber mir ist nichts besseres eingefallen. "Habt ihr eure Koffer schon?", fragte Jordan und kam auf uns zu. Ich schüttelte den Kopf. "Wahrscheinlich kommt der gleich", sagte ich und er nickte. Kurze Zeit später kam auch Ruby auf uns zu. "Fährst du mit mir?", fragte Ruby mich. Ich schüttelte den Kopf und antwortete: "Nein danke. Mein Dad holt mich schon ab". Sie nickte und umarmte mich. "Wir telefonieren dann okay?", fragte sie mich. Ich nickte und sie ging. Als mein Koffer endlich ankam, lief ich mit Adam nach draußen. "Wo sind deine Eltern?", fragte er mich. Ich blickte mich um und entdeckte meine Mom am Auto. "Dort hinten", sagte ich und deutete auf sie. Ohne ein Wort zu sagen schnappte sich Adam meinen Koffer und lief auf meine Mom zu. "Hallo Mrs. Stone", begrüßte er sie. Verdattert sah ich ihn an. "Hallo und du bist?", fragte meine Mom. "Achso ja. Ich bin Adam. Schön Sie kennenlernen", antwortete er und sie nickte. "Die Freude ist ganz meinerseits", antwortete sie lächelnd. Gerade wollte Adam etwas sagen, als mein Dad vom Auto ausstieg. "Hallo junger Mann. Wer bist du denn?", fragte mein Dad ihn. "Ich bin Adam Sir", stellte er sich vor. Er schüttelte ihm die Hand. "Holt dich niemand ab Adam?", fragte meine Mom. "Ähm ich werde von meinem Chaffeur gefahren", antwortete dieser. "Ist er denn schon da?", fragte mein Dad. "Nein ich habe ihn noch nicht angerufen", antwortete Adam. "Wenn du möchtest können wir dich auch mitnehmen", schlug meine Mom vor. "Ähm nein. Ich möchte Ihnen keine Umstände machen", erwiderte Adam. "Ach bitte. Das ist dich keine große Sache. Und du kannst mich auch duzen. Nenn mich einfach Miranda", meinte meine Mom. "Okay. Wie kann ich dieses Angebot denn abschlagen", stimmte Adam zu. Nachdem die Koffer in den Kofferraum verstaut wurden, fuhren wir los. Während der Autofahrt unterhielten mein Dad und Adam sich über Football. Es kommt selten vor, dass Dad sich so gut mit Jungs in meinem Alter versteht. Normalerweise droht er ihnen sofort mit dem Tod, wenn sie mir auch nur zu nahe kommen. Während mein Dad sich mit Adam unterhält, redete ich mit meiner Mom. "Und wie war es in Spanien?", fragte sie mich. "Schön. Ich liebe dieses Land", antwortete ich. "Na dann sollten wir auch mal dort hin fliegen. Was meinst du Paul?", fragte meine Mom meinen Dad. "Was hast du gesagt?", fragte dieser nach. Ich kicherte und meine Mom verdreht die Augen. Auch Adam schaute belustigt. Da wir beide hinten saßen konnten wir alles gut mitverfolgen. "Ich habe gesagt, dass wir ja mal nach Spanien in den Urlaub fliegen könnten", wiederholte sie sich. "Ja klar. Warum nicht?", stimmte dieser zu. Während meine Eltern sich weiter unterhielten flüsterte ich Adam zu: "Seit wann denn so schüchtern?". Dieser grinste nur uns antwortete: "aich muss doch einen guten Eindruck bei deinen Eltern hinterlassen, immerhin werde ich ihr zukünftiger Schwiegersohn". Ich riss je Augen auf und er lachte. "Das war ein kleiner Scherz. Vielleicht aber auch nicht", meinte er zwinkernd. Kopfschüttelnd blickte ich nach vorne, und bemerkte, dass meine Mom uns beobachtet hatte. Sie grinste vielsagend, doch ich verdrehte nur die Augen.

Zeitsprung 30 Minuten später

Adams POV:

Kieras Eltern sind echt nett und witzig. Als wir dann vor meinem Haus ankamen, bedankte ich mich bei allen. Miranda nahm mich in eine Umarmung und Paul klopfte mir auf die Schulter. Als ich mich von Kiera verabschiedete gab ich ihr wie immer einen Kuss auf die Wange und umarmte sie. Nervös schaute sie zu ihren Eltern, die es anscheinend nicht mitbekommen hatten. "Wir sehen uns dann am Montag", flüsterte ich ihr ins Ohr und ging gut gelaunt ins Haus.

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