☼ Teil 3 der Season-Reihe ☼
* Kann einzeln gelesen werden
»Ich muss mich nicht verstecken, ganz im Gegenteil, aber in Keiths Nähe fühle ich mich nicht ganz so Einsam. «
Ashley Summer landet mit ihrer besten Freundin Tamara Calvert in einer Kleinstad...
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Der Laden ist mittlerweile fast fertig. Mein Büro nimmt Form an, ich nähe tagsüber an meinen Klamotten. Kleider in verschiedensten Größen, Unterwäsche in verschiedensten Arten und Stoffen. Wenn Keith von der Werkstatt in den Laden kommt helfe ich ihm da. Wir sind wirklich ein gutes Team. Heute haben wir uns eine Pause genommen, weshalb ich in seinem Auto sitze und mich von ihm fahren lasse. Er hat nicht gesagt, was er vor hat. Heute früh hatte er eine Wohnungsbesichtigung, aber er hat heute seinen freien Tag, das wollten wir nutzen. Ich nippe an meinem Hibiskus Eistee, welchen wir vorhin beim Cherry Bean geholt haben, » Fahren wir wieder zu dem Wasserfall?« frage ich, als ich den Weg wieder erkenne. » Oh bitte. Keith, sag wir fahren dahin.« Es war so schön dort. Seine Mundwinkel zucken, bevor er nickt. Die weiße Cap die er heute trägt, hat er falsch herum aufgesetzt. Das weiße Shirt bildet einen Kontrast zu seiner gebräunten Haut, dazu trägt er blaue Jeans. Ich küsse den Rücken seiner Hand, die meine hält, stelle den Becher in die Halterung seines Wagens und beginne kleine Kreise auf seinen Handrücken zu zeichnen. Es ist alles so schön, mein Leben scheint sich so langsam zusammenzufügen und.. Ich bin wirklich glücklich. Auch wenn es anders gelaufen ist als ich dachte. » Weißt du noch, nachdem du dein Handy kaputt gemacht hast.. im Cherry Bean?« Ich schaue etwas irritiert zu ihm, auch wenn er sich auf die Straße fokussiert. » Über Katzen..« hilft er mir auf die Sprünge. » Ah ja, ja, dass ich eine Katze möchte und du dir eine holen- Stopp. Nein, Keith du holst keine Katze. Wir haben nicht mal eine Wohnung.« » Ja, aber wenn wir eine Wohnung haben. Ich wollte dich fragen ob wir dann eine Katze holen.. oder zwei, weil wir tagsüber nicht da sind. Sodass sie nicht allein sind.« » Wir können nicht-« ich seufze. » Ich möchte eine Katze.« » Wir holen eine Katze.« er hält am Straßenrand und küsst meine Nase, weshalb ich sie kräusle. » Ich liebe es wenn du das tust.« Und jetzt werde ich auch noch rot. Das hat noch nie jemand gesagt und es ist... süß. » Du hättest mir ruhig sagen können, dass ich wieder mit meinen Heels nicht so gut vorankomme.« die Erinnerung von unserem ersten Ausflug hier her bringt mich zum Lachen. Keith hatte mich durch den Wald getragen, weil ich kaum einen Schritt gehen konnte. » Du hättest sowieso nicht auf mich gehört. Wenn du den Korb nimmst, trage ich dich wieder.« » Korb?« frage ich. Er nickt zur Tür, damit ich aussteige. Auch er öffnet die Tür und geht nach hinten bevor er mir einen Korb zu streckt. » Wir machen ein Picknick?« frage ich mit kugelrunden Augen. » Ja, halt dich fest, Prinzessin.« Ich schmelze dahin, als ich einen Arm um seinen Hals schlinge und er mich hochhebt. Den Korb habe ich in der anderen Hand. Keith läuft durch den Wald bis der Weg eben wird und ich ohne Probleme laufen kann. Das Rauschen des Wasserfalls wird immer lauter. Keith nimmt mir den Korb ab und nimmt meine Hand. Als wir am Teich ankommen breitet er eine Decke aus, welche im Korb war. Ich setze mich darauf, er setzt sich neben mich und beginnt die Sachen auszuräumen. Sofort mache ich mich über die Box mit den Wassermelonenstücken her. Ich liebe Wassermelonen. Ich seufze und verdrehe die Augen, das hat mir diesen Sommer gefehlt. Wie konnte ich nicht daran denken. Keith schnaubt amüsiert. » Woran denkst du wenn du Wassermelone isst?« » Nicht an das was dir gefallen würde.« grinse ich. » Also ich kenn da etwas, dass dir die gleichen Reaktionen entlockt.« » Keith, lass mich essen.« lache ich. » Du kannst mir später diese Reaktionen entlocken, aber jetzt. Lass uns unser Date genießen.« Er beugt sich rüber, beißt von meinem Stück ab und drückt mit einen Kuss auf die Lippen. Bevor er sich die Ananasscheiben nimmt und selbst beginnt zu essen. Libellen fliegen um uns, das Rauschen des Wasserfalls ist beruhigend und das Wetter angenehm warm. Die Sonnenstrahlen, die ihren Weg durch die Bäume finden, strahlen auf das Wasser, sodass es glänzt. » Ich habe übermorgen eine Besichtigung nach meiner Schicht. Kommst du mit? Schließlich ist es auch deine Wohnung.« Sein Blick richtet sich von seinem Handy auf mich und steckt es zurück in seine Hosentasche. Er ist nur an seinem Handy wenn es wirklich wichtig ist, jedenfalls wenn wir zusammen Zeit verbringen. Wenn wir essen gehen, oder wie jetzt bei einem Date. » Ja natürlich.« sage ich sofort. » Sag mir rechtzeitig bescheid, damit ich im Laden soweit fertig bin.« Kauend nickt er, dann schluckt er die Ananas runter. » Wahrscheinlich komme ich morgen nicht in den Laden, ich muss mit meinem Vater reden.« » Warum?« frage ich und nehme mir ein paar Weintrauben. » Ist alles okay?« » Ja, an sich schon. Ich will nur nicht mehr an der Bar arbeiten.« » Aber ich dachte-« » Ich kann Vollzeit in der Werkstatt arbeiten. Jedenfalls... sobald der Laden fertig ist.« Ich nicke. Einerseits bin ich froh, dass er dann nicht mehr zwei Jobs hat, die an zwei verschiedenen Tageszeiten ist. Andererseits ist es auch komisch. Der Job an der Bar war seine einzige Verbindung zu seinem Vater. Na schön, ich kann ihn verstehen, wenn er nichts mehr mit ihm zu tun haben will. » Wenn es das ist was du willst, dann freue ich mich für dich.« » Danke.« er legt seine Hand auf meine. » Es ist vielleicht nicht das was ich mir vorgestellt habe, aber ich hab Spaß daran und ich verdiene nicht schlecht. Und ich habe noch im Winter meine Schichten im Cherry Bean.. Obwohl es sein kann, dass Ruby keine Hilfe mehr braucht. Sie ist eine gute Chefin und die Leute rennen alle zu ihr für einen Job. So war das früher nicht.« » Der vorherige Besitzer schien wirklich nicht gut gewesen zu sein.« Er schüttelt den Kopf. » Er war geizig. Taylor musste fast jeden Tag Doppelschichten nehmen, weil sie erstens unterbesetzt waren und er zweitens sonst nicht um die Runden gekommen wäre. Er hat seine Arbeiter nicht fair bezahlt, hat sich nicht gut um den Coffeeshop gekümmert, bevor Taylor kam sah es katastrophal dort aus. Jenkins war dazu noch ein ziemliches Arschloch - wenn er denn überhaupt im Cherry Bean vorbeikam. Immer hat er rumgeschrien und alles bemängelt, aber sich auch nicht darum gekümmert dass es besser wurde. Das was wichtig war, wie die Kaffeemaschinen oder so, da hat er keinen Cent gespart, aber alles andere. Bloß nichts dafür tun.« Keith seufzt. » Ich hab den Kerl gehasst, Ruby war vielleicht noch nicht meine Chefin, aber Millie meinte, sie macht ihren Job gut und das habe ich auch von ihr erwartet.« Ich muss Lächeln. » Sie macht den Eindruck als wäre dass wirklich etwas was sie will. Das gefällt mir.« » Ich bin sehr froh darüber, dass du dich so gut mit ihnen verstehst. Und dass sie nicht mehr meine sondern unsere Freunde sind.« Unsere Freunde... richtig. Ich rede immer davon, dass es Keiths Freunde sind, aber mittlerweile bin ich genau so ein Teil von ihrer Gruppe, wie jeder andere auch. Und das gefällt mir sehr. » Ich bin froh, dass sie mit mir klar kommen.« gebe ich ehrlich zu. » Wenn du nicht grade deine Maske aufsetzt, bist du ein sehr wundervoller und liebenswerter Mensch, Ashley. Ich weiß, dass du dich durch das arrogante schützen willst, du weißt Menschen mögen diesen Charakterzug mit am wenigsten, aber bei uns kannst du immer du selbst sein. Bei jedem einzelnen.« Seine Finger streichen mir eine gelockte Strähne hinter mein Ohr. » Ich hab dich nicht verdient. Ich war immer so gemein zu allen und du... du bist so toll.« » Sag das nicht.« sein Daumen streicht über meine Lippen, dann über mein Kiefer bis zu meinem Kinn. » Ich hab auch meine Fehler gemacht, aber du warst keiner davon. Manchmal denke ich, ich hätte dich nicht verdient. Aber vielleicht ist genau das, das was uns bestätigt, dass wir einander verdienen.« » Kannst du diesen Poeten öfters rausholen?« Ein Grinsen stehlt sich auf seine Lippen. » Nur wenn du den anderen nichts davon erzählst. Es ist nur für dich.« » Gut, ich teile nämlich nicht gerne.« wir küssen uns. Wir essen das ganze Obst, das Keith eingepackt hat, auf und packen die leeren Verpackungen wieder in den Korb. Sein Körper rutsch näher an meinem. Seine Lippen berühren die dünne Haut hinter meinem Ohr. » Ich liebe dich.« flüstert er in mein Ohr und drückt mir einen Kuss auf die Schläfe. Mein Herz setzt aus. Hat er das grade wirklich gesagt? Hat er... wow. Ich schaue ihn an, weiß dass ich etwas sagen muss, weiß dass ich es erwidern will, aber seine grünen Augen lenken mich ab... Nein, sie machen meinen Kopf völlig leer. Dafür spüre ich mein Herz nur allzu deutlich. Er legt seine Hand an meine Wange. Mustert mein Gesicht, beginnt zu lächeln. » Ich liebe dich.« wiederholt er etwas gefasster. Ich beginne ebenfalls breit zu lächeln, beuge mich vor um ihn zu küssen. Mit einer Hand zieht er mich auf seinen Schoß, bevor er sich löst. Komm schon, sag es. » Ich...« ich räuspere mich. » Ich liebe dich auch.« Ich habe das bisher zu niemanden gesagt, weil ich nie verliebt war und jetzt.. verdammt. Ich muss lachen und vergrabe mein Gesicht in seine Halsbeuge. » Lachst du mich aus?« fragt er und stimmt mit in mein Lachen ein, obwohl er keine Ahnung hat weshalb ich lache. » Nein, tut mir leid.. Es ist nur..« ich muss immer noch lachen. Als ich meinen Kopf wieder hebe, sehr ich sein breites Lächeln. Eingerahmt von den Bartstoppeln seines Dreitagebarts. » Es ist einfach absurd. Ich dachte nicht irgendwann diese Worte, von jemand anderem als meinen Eltern, zu hören weder sie zu sagen.« » Ich hatte schon kurz Angst, dass du es nicht erwiderst.« gibt er zu. Ich küsse seine Wange. » Du hast mir einfach die Sprache verschlagen, Keith.«
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