☼ Teil 3 der Season-Reihe ☼
* Kann einzeln gelesen werden
»Ich muss mich nicht verstecken, ganz im Gegenteil, aber in Keiths Nähe fühle ich mich nicht ganz so Einsam. «
Ashley Summer landet mit ihrer besten Freundin Tamara Calvert in einer Kleinstad...
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Als ich am Abend nach Hause komme, ist es still. Zu still, wenn ich ehrlich bin. Eigentlich bin ich nur nach Hause gegangen um mir Sachen zu holen und dann zu Ashley zu verschwinden. Schon komisch, dass ich lieber in dem Hotel meines Vaters bin als in seinem eigenen Haus. Na gut, es ist nicht das selbe und Ashley schaue ich lieber an, als das strenge Gesicht meines Vaters. Kaum habe ich die Treppe überwunden höre ich eine Tür knallen. Die zur Garage, wenn ich es richtig deuten kann. » Du kannst nicht ständig davon laufen!« ertönt die Stimme meiner Mutter kurz darauf erneutes Knallen der selben Tür. » Du schreist mich ständig an, ich hab keinen Bock mehr auf deinen Scheiß, Isabell.« schleudert ihr mein Vater entgegen. Ich ignoriere es und gehe weiter in mein Zimmer um wie geplant meine Tasche zu packen. » Du bist nur am Arbeiten und wenn du einmal Zeit hast, beschwerst du dich. Was willst du denn?« » Meine Ruhe!« nächste Tür die zugeknallt wird. Wahrscheinlich bin ich kein guter Sohn, weil ich mich nicht dafür interessiere, wie es meiner Mutter geht, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich keine Ahnung mehr wer diese Frau überhaupt ist. Angefangen bei der Sache, dass sie Teddies Vater verlassen hatte, anstatt mich einfach zu meinem abzuschieben. Nein, sie hat ihre eigene Tochter, die sie dringender gebraucht hätte einfach in Stich gelassen um „für mich" da zusein. Nur leider hat das nicht so gut funktioniert. Dann stritten sich meine Eltern, aber nur wenn ich nicht da war, ich habe es erst erfahren, als meine Mutter sich an Geschirr die Finger aufgeschnitten hatte - wie jedes Mal. Seitdem an streiten sich meine Eltern ununterbrochen. Und auch wenn ich weiß, dass Mom es nur gut mit mir meint, weiß ich, dass sie ihren Hass auf mich projizieren wird, weil ich aussehe wie Dad. Dieselben Gesichtszüge, der selbe Mund, Nase sogar die Augen, nur die Haare habe ich von meiner Mutter. Wenn sie zu lang sind Wellen sie sich genauso wie ihre und Teddies. Mit einer vollgepackten Tasche verlasse ich unbemerkt das Haus und fahre ins Hotel. Ich klopfe an Ashleys Tür, aber niemand macht auf, auch nicht nach dem dritten Mal. Also versuche ich es bei Tamara, welche mir sofort öffnet. Wahrscheinlich hat sie Nyle erwartet. » Keith?« » Ashley macht nicht auf, sie meinte ich soll nach der Arbeit zu ihr.« Die braunen Locken schwingen über ihre Schultern als sie zu der Verbindungstür blickt. » Eigentlich ist sie da, komm rein.« Sie schließt die Tür hinter mir. » Geht es ihr gut? Wir haben wenig in den letzten Tagen geredet, ich fühle mich schlecht.« » Ich glaube, sie hätte mit dir geredet, wenn etwas gewesen wäre.« sage ich ehrlich. Erleichtert seufzt sie, wobei sie es nicht sein sollte - nur sollte ich dagegen mich nicht einmischen. Es ist Ashleys Entscheidung mit wem sie darüber spricht und wenn sie mir zeigt, wie sie sich fühlt, dann behalte ich das für mich. Denn ich will nicht ihr Vertrauen aufs Spiel setzen. » Ich bin froh, dass sie nicht ganz allein ist, aber Nyle.. Ich sollte nicht mit dir über ihn reden.« » Er hat mir gesagt es läuft gut zwischen euch.« Tamara nickt und das Lächeln, was auf ihren Lippen erscheint ist echt und zu meiner Überraschung ist auch Nyle nicht so ein Idiot und es scheint ihm wirklich etwas an ihr zu liegen. Sonst hätte ich ihn wahrscheinlich umbringen müssen und das hätte ich nicht übers Herz gebracht. » Das freut mich.« Sie öffnet die Tür zu Ashleys Zimmer. Mein Grinsen kommt von allein, als ich sie auf der Couch schlafen sehe. Die blonden Haare wirr über der Lehne verteilt mit einem Kissen im Arm. » Ich kümmere mich darum. Viel Spaß mit Nyle.« » Danke.« wieder schließt sie die Tür hinter mir. Mir fällt der Block auf, welcher auf dem Tisch liegt, daneben eine leere Flasche Champagner. Ich kann nicht anders als ein Blick darauf zu werfen. Mode ist wirklich ihre Begabung. Diese Kleider sehen, mindestens gezeichnet, wunderschön aus. Blazer, Blusen, Hosen, Unterwäsche, man findet alles in diesem Block. Ich lege den Block wieder hin, die Tasche auf den Sessel und wende mich an die schlafende Schönheit auf der Couch. Mit Leichtigkeit hebe ich sie hoch, das Kissen fällt zu Boden, stattdessen klammert sie sich an mich. » Ich will nicht wieder nach Hause.« murmelt sie und ich bin mir sicher dass sie immer noch tief schläft. Oder mindestens sehr betrunken ist - wenn sie die ganze Flasche alleine getrunken hat. Trotzdem frage ich leise » Warum nicht?« » Weil ich dann wieder allein bin.« Ja, Ashley, ich verstehe das. Zwar habe ich die besten Freunde der Welt. Wenn ich mit ihnen bin, fühle ich mich nicht allein. Aber trotzdem ist da eine Leere die ich nicht füllen kann, weswegen ich mit jedem Mädchen in der Stadt ausging. Auch das half nicht, es lenkte nur ab. Weshalb ich verstehe, was Ashley versuchte ohne dass sie es aussprach. Sie hat das selbe versucht, wie ich. Es gibt eine Leere die nur ein Mensch füllen kann, der dich bedingungslos liebt. Alles mit einem durchsteht und dir das Gefühl gibt, ihr seid ein Team. Ich lege Ashley auf das Bett, mache mich daran meine Klamotten auszuziehen und lege mich neben ihr. Die Decke bis zu ihren Schultern gezogen, da sie sich ohnehin an meine Brust schmiegt. » Versprich mir, dass du mich nicht gehen lässt.« Selbst wenn sie nur im Halbschlaf ist, wird sie sich bestimmt Morgen nicht mehr daran erinnern. Vor allem wenn sie eine Flasche Champagner alleine geleert hat. » Versprochen.«
Am nächsten Morgen ist Ashley schon wieder auf den Beinen. In einem schwarzen Kleid steht sie vor dem Tisch und räumt ihre Stifte zusammen. » Scheiße.« flucht sie leise und legt die Hand an ihren Kopf. Dann eine auf ihren Bauch, bevor sie sich auf das Sofa fällt. Die Verbindungstür zu Tamaras Zimmer geht auf. Anders wie gestern Abend trägt sie nun eine Jogginghose und ein Bandshirt was offensichtlich Nyle gehört - ich kenne es. » Hier.« sie reicht Ashley eine Dose, wahrscheinlich Schmerztabletten. » Du weißt, dass du nicht trinken sollst, wenn du deine Tage bekommst.« bemerkt sie streng. » Sie sollten noch gar nicht da sein.« Ashley wirft die Tabletten ein und schluckt sie mit Wasser runter. » Tja Ash, der weibliche Körper ist unberechenbar. Brauchst du sonst noch etwas?« Sie schüttelt den Kopf und bereut es sofort. » Ich räum später auf, geh ruhig wieder rüber.« vor Schmerz stöhnt sie auf. » Vergiss nicht zu essen und nicht zu viel Gelatine.« damit ist Tamara wieder in ihrem Zimmer verschwunden. » Nicht zu viel Gelatine.« äfft sie ihre beste Freundin nach. » Ich ess so viel wie ich - au.« Ich kann mir mein Grinsen nicht verkneifen, während ich mir den Schlaf aus den Augen reibe richte ich mich auf. Sie ist so süß, selbst wenn sie schlecht gelaunt ist. » Und tut dein Nacken auch weh?« Ashley zuckt zusammen bevor sie schmunzelt. » Ein wenig... Tut mir leid, dass ich eingeschlafen bin.« » Schon gut, wenigstens musste ich mich nicht mit deiner tollpatschigen Seite rumschalgen.« ich stehe auf, gehe zu ihr rüber und greife nach meiner Sporttasche. » Ich bin nicht.. Na gut, manchmal. Aber nur wenn ich zu viel getrunken habe. Und du, was sagt dein Vater dazu, dass du kostenlos in ein Hotelzimmer in seinem Hotel ziehst?« Nichts, selbst wenn er es wüsste. Ich hätte ein Zimmer in das ich könnte, aber allein wäre es ziemlich schade. » Du hast mir doch angeboten, dass ich herkommen kann, wenn ich nicht nach hause will.«erinnere ich sie. » Muss ich das Versprechen von gestern eigentlich halten?« Ich würde es ohnehin tun, wenn sie mir nur ein Zeichen gibt, dass sie nicht wieder weg wollen würde. » Welches Versprechen?« sie legt ihren Kopf schief. » Unwichtig. Ich geh duschen.« » Übrigens, ich hab kein Problem, dass du hier bleibst.« ruft sie mir nach. » Natürlich nicht. Niemand hätte damit ein Problem.« » Idiot.« höre ich sie murmeln, jedoch höre ich auch ihr Grinsen.
Später muss ich wieder an der Bar arbeiten. Der Pool ist tagsüber eher besucht, als Abends, weshalb ich nicht viel zu tun habe. Was Ashley angeht, hab ich keine Ahnung was sie tut. Ich hoffe, dass sie Zeit mit Tamara verbringt. Man sieht ihr an, dass sie ihr fehlt. Nyle dagegen sitzt bei mir und quatscht mich voll. Er ist nur für den Sommer hier und ja, ich kann Ashley ziemlich gut verstehen, wenn man vom besten Freund links liegen gelassen wird, weil er jemanden datet. » Wie wärs wenn wir nicht über Tamara oder Ashley reden?« schlage ich vor. » Läuft wohl nicht so gut.« Es läuft besser als gedacht. » Nein, ich hab nur keine Lust, die Zeit die ich mit dir hab damit zu nutzen über die beiden zu reden. Zwischen mir und Ashley läuft alles bestens.« stelle ich klar. » Gut und bei dir zu hause?« Ich unterdrücke ein Brummen. Darüber will ich noch weniger sprechen. » So wie immer.« ich reibe über mein Gesicht. » Ich frage mich manchmal was wäre, wenn Mom bei Teddies Dad geblieben wäre.« » Dann hätte Teddie dich nicht gehasst, aber du hättest keinen Haufen Kohle. Und ich hätte sie nicht daten können.« » Sie ist und bleibt meine Schwester, Nyle. Du warst der einzige der davon wusste.« » Da lief das aber schon. Egal, ich hab jetzt Tamara.« Na gut, reden wir doch darüber. » Und wie soll das weiter gehen, wenn ihr an verschiedenen Enden des Landes lebt.« Er zuckt mit den Schultern. » Ich bin unabhängig, wenn ich will ziehe ich nach New York und dann hat sich die Sache. Was willst du machen?« Gute Frage. Nach vorne sehen wahrscheinlich. Ich kann sie nicht zwingen hier zu bleiben und Großstädte sind nicht wirklich meins. Vielleicht bin ich zu fest gefahren, aber ich liebe es hier in Rosewood, ich bin hier aufgewachsen und meine Freunde sind hier. Was Ashleys Ziele angeht, hat sie mehr Chancen in New York. Wahrscheinlich würde sie ohnehin nicht in Rosewood bleiben wollen. » Mal schauen wie es weiterläuft. Aber sie zwingen zu bleiben kann ich nicht.« » Du könntest im Hotel deines Vaters arbeiten. Ich geh davon aus, dass er dir fürs erste ein Zimmer gibt.« » Du denkst zu einfach.« Zwar hat er recht, aber ich würde mein ganzes Leben umschmeißen. Wenn ich das nicht kann, kann ich es auch nicht von Ashley erwarten. » Du denkst zu kompliziert.« Ich schmunzle. » Fick dich, Nyle.«
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