Dieses Kapitel wechselt zwischen Pansys und Hermines Sicht. Es steht aber vorher da, wenn Hermines Sicht anfängt ;) Jetzt erstmal beginnt Pansys Sicht...
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Hermine stand weinend an einer Klippe. Zitternd trat sie immer näher an den Abgrund. Es war die Klippe an der ich gestanden hatte. Um meinen Körper schlangen sich stramme Seile und ich schrie aus Leibeskräften. Ich wollte nicht, dass Hermine das tat! Doch sie reagierte nicht und...sprang...Ich schrie weiter, aber diesmal nicht aus Angst, sondern aus Trauer und Verzweiflung. Ich hatte nichts machen können...Rein garnichts...So musste sich Draco gefühlt haben...Schuldgefühle mischten sich unter die tiefe Trauer und Verzweiflung. Die Seile um meinen Körper lösten sich und ich trat an den Abgrund. Ich schluchtzte immernoch unaufhaltsam und mein Körper zitterte. Ich traute mich nicht in den Abgrund zu sehen...Diesen Anblick hätte ich nicht ertragen...
Dann hörte ich ein Rascheln und Schritte. Hunderte Schüler kamen aus dem dunklen Wald und sahen mich bedrohlich an. Immer schneller kamen sie auf mich zu und umzingelten mich, sodass es keinen Ausweg mehr gab. Harry trat aus der Menge hervor und schaute mich angeekelt an: „Wie konntest du das zulassen ?"
„Ich- Ich war gefesselt...Ich konnte sie nicht-",doch ich wurde von Draco unterbrochen, „Du lügst!"
Ich sah ihn flehend an, aber er hatte nur diesen Eisblick drauf, den er sich im 6 Schuljahr zugelegt hatte.
Weasley kam vor, packte mich und warf mich die Klippe runter. Der Boden kam immer näher und ich schrie.Ich wollte nicht mehr hier runter! Ich wollte es nicht mehr beenden! Ich wollte leben!!!
Dann schlug ich auf und....
Schweißgebadet schreckte ich aus meinem Albtraum. Zitternd richtete ich mich auf und lief nervös hin und her. Es war nur ein Albtraum, aber dieser hatte mich sehr mitgenommen. Er hatte sich so unglaublich real angefühlt...
Wieder bekam ich Schnappatmung und musste mich an meinem Bett festhalten. Ich musste hier raus! Ich brauchte frische Luft! Jetzt !
Ich schnappte mir meinen Umhang und zog mir schnell meine Schuhe an. Langsam trat ich raus auf den Korridor. Es war dunkel, aber durch ein Fenster schien der helle Vollmond hindurch. Langsam ging ich weiter, während ich versuchte meine Atmung wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich endlich den Astronomieturm und blickte in die Tiefe.
Heute Nachmittag wäre ich noch hier runtergesprungen, aber dieser Traum hatte mir klargemacht, dass ich das nicht mehr wollte. Obwohl...er hatte mir eher klargemacht, dass ich das Draco nicht antun wollte. Würde es nur um mich gehen, wäre ich schon längst da unten...
Ich schloss die Augen und atmete tief ein. Der kalte Wind fegte über mein Gesicht und ich fühlte mich einfach mal frei hier oben. Hier oben wollte niemand etwas von mir. Hier oben konnte ich einfach ich sein und es genießen...
„Pansy...?",fragte eine leise Stimme hinter mir.
Sofort schlug ich meine Augen, drehte mich schlagartig nach hinten auf und sah Hermine ein paar Meter vor mir stehen. Sie war nervös und blickte mich besorgt an. Sofort verkrampfte sich mein Herz und ich drehte mich widerwillig wieder weg von ihr. Ich konnte jetzt einfach nicht mit ihr reden...
Sie kam näher und stellte sich neben mich an die Brüstung, „Draco hat es mir erzählt..."
Ich reagierte nicht und blickte weiter starr auf die Ländereien.
„Er...Er wollte mir nicht sagen, was genau passiert ist und...er hat sich wirklich besorgt angehört...",fügte sie flüsternd hinzu, „Er hat nur gesagt, dass ich mich von dir fernhalten soll..."
Langsam legte sie ihre Hand auf Meine. Es war ein schönes Gefühl, aber ich durfte jetzt nicht meinen Gefühlen nachgeben. Hermine wollte das alles hier nicht! Hermine wollte Weasley und nicht mich!
Ich riss meine Hand vom Geländer und entfernte mich ein paar Meter von Hermine, „Da hat er auch Recht! Lass mich bitte einfach in Ruhe okay?!"
Sie blickte mich verletzt an, „Pansy...du bist eine sehr gute Freundin von mir geworden und ich...ich will nicht, dass ich das zerstört hab...Ich hätte nicht weglaufen dürfen..."
„Nein, es war gut so! Du wolltest es nicht und bist weggerannt! Du warst ehrlich!",rief ich und kämpfte gegen die Tränen an, die sich in meinen Augen gebildet hatten. Es fühlte sich so falsch an zu Hermine gemein zu sein! Aber ich durfte jetzt keine Schwäche zeigen und anfangen zu Heulen!
„Pansy...", aber ich unterbrach sie, „Du hättest mich nicht küssen müssen! Du hättest einfach nicht wegrennen sollen!",bevor ich es zurückhalten konnte, fügte ich hinzu, „Das hat mich verletzt, Hermine..."
Stumme Tränen liefen über Hermines Wangen und sie flehte schon fast: „Bitte, Pansy! Ich will dich nicht verlieren! Ich kann dich nicht verlieren!"
Sie streckte ihre Arme zu einer Umarmung aus, aber ich rannte zur Tür. Dort drehte ich mich noch einmal zu ihr und fügte nun auch weinend hinzu: „Tut mir leid...Aber das ist schon passiert."
Ich sah sie noch ein letztes Mal an und stürmte dann ohne Vorwarnung aus dem Turm.
Hermine rief mir verletzt hinterher, aber ich ignorierte sie widerwillig. Dann hörte ich Schritte hinter mir: Hermine rannte mir hinterher.
Ehrlich gesagt wollte ich stehenbleiben und alles zurücknehmen was ich gesagt hatte, aber ich rannte weiter. Immer weiter, bis ich vor dem Schlossportal stand. Es war verschlossen. Hektisch drehte ich mich um und sah Hermine, die schnaufend vor mich stehen blieb.
Eine Sekunde schaute ich direkt in ihre wunderschönen Augen und sie in Meine. Es war nur ein kurzer Moment, aber es kam mir so unglaublich lang vor. Doch dann riss ich den Blickkontakt ab.
„Pansy...",flüsterte sie und lief langsam zu mir.
Sie nahm mich in den Arm und mein Körper entspannte sich. Es war falsch und eigentlich hätte ich mich losreißen sollen, aber es fühlte sich doch so richtig an! Als würde ein riesiger Felsbrocken endlich nach langer Zeit von meinem Herzen herunterrollen. Ich konnte es nicht mehr verhindern und presste sie an mich.
Ich vergrub mein Gesicht in ihren wuscheligen Haaren und eine einzelne Träne lief mir über meine Wange.
Ihr süßer Geruch stieg mir in die Nase. Ich schloss die Augen und gab mich einfach dem Moment hin.
Doch dann begann Hermine zu schluchzen und ich schlug sofort meine Augen auf.
Ich löste mich langsam von ihr und sah sie besorgt an.
„Nicht so wichtig...",sagte sie schnell und wollte sich wieder in meine Arme stürzen, aber ich hielt sie sanft fest. „Was ist los? Wieso weinst du?",fragte ich besorgt.
Sie schüttelte den Kopf und sah bedrückt zu Boden.
„Hermine...Sag mir was los ist....Bitte..."
Sie atmete tief ein und flüsterte: „Es fühlt sich nur so toll an dich zu umarmen..."
Mein Herz machte einen Hüpfer, aber das ließ ich mir nicht anmerken. Das konnte nur die halbe Wahrheit sein. Vorsichtig fragte ich: „Aber das ist doch gut oder nicht ?"
Sie sah weiter zu Boden und flüsterte fast kaum hörbar: „Ich liebe Ron und bei ihm hat sich das nie so toll angefühlt...Ich weiß nicht was ich noch tun soll...Als ich dich dann auch noch verloren hab, da...da hab ich mich gefühlt als sei..."
Doch mitten im Satz blickte sie geschockt zu mir nach oben und löste sich schnell aus meinem Griff: „Wir sollten wieder zum Gemeinschaftsraum gehen..."
„Hermine...Wie hast du dich da gefühlt?",fragte ich noch einmal.
Sie schüttelte den Kopf: „Nichts...also...ist nicht so wichtig...komm wir gehen wieder zurück."
Bedrückt senkte ich den Blick und trottete mit ihr zum Gemeinschaftstraum.
Hermines Sicht:
Ihr Duft war so unwiderstehlich...Es fühlte sich so falsch an, aber doch so richtig!
Ich hätte niemals riskieren dürfen sie zu verlieren! Hätte ich sie wirklich verloren, wäre ich nicht mehr ich...dann wäre das so gewesen, als sei die Welt für mich zerbrochen.
Aber ich liebte doch Ron! Ron war mein Freund und mit ihm hatte ich auch im Bett gelegen!
Aber ich hatte danach auch gekotzt...
Was wenn ich Ron garnicht mehr liebte? Was wenn ich Pansy mochte...Aber das war doch Quatsch! Ich war doch nicht lesbisch....oder doch ?
Nein, war ich nicht!
Aber wieso verbrachte ich dann lieber meine Zeit mit Pansy als mit Ron?
Was das überhaupt so?
Es war alles so verwirrend! Überall kamen Fragen auf und ich fand einfach keine Antwort...
Ich fing an zu zittern und vergrub mein Gesicht tiefer in Pansys schwarzen Haaren, die so unglaublich gut rochen...
Sachte schob mich Pansy von sich weg und schaute mich besorgt an.
Jetzt liefen mir wirklich heiße Tränen über meine Wangen.
„Nicht so wichtig...",sagte ich schnell und wollte mich schnell wieder in ihre Arme stürzen, aber sie hielt mich sanft fest. „Was ist los? Wieso weinst du?",fragte sie besorgt.
Ich schüttelte bestimmt den Kopf und sah bedrückt zu Boden.
„Hermine...Sag mir was los ist....Bitte..."
Ich atmete tief ein und flüsterte: „Es fühlt sich nur so toll an dich zu umarmen..."
Wieso hatte ich das jetzt nur gesagt? War das jetzt ein Fehler gewesen...? Aber es fühlte sich nicht wie ein Fehler an. Es war die Wahrheit...
Vorsichtig fragte Pansy: „Aber das ist doch gut oder nicht ?"
Ich sah weiter zu Boden und flüsterte fast kaum hörbar: „Ich liebe Ron und bei ihm hat sich das nie so toll angefühlt...Ich weiß nicht was ich noch tun soll...Als ich dich dann auch noch verloren hab, da...da hab ich mich gefühlt als sei..."
STOP HERMINE! NICHT WEITERREDEN!
Geschockt darüber, dass ich ihr fast alles erzählt hätte, blickte ich sie an. Schnell entwich ich ihrem sanften Griff und entglitt ihren kleinen dünnen Fingern.
„Wir sollten wieder zum Gemeinschaftsraum gehen..."
„Hermine...Wie hast du dich da gefühlt?",fragte sie noch einmal.
Ich schüttelte den Kopf und sagte schnell: „Nichts...also...ist nicht so wichtig...komm wir gehen wieder zurück."
Zusammen trotteten wir zurück zum Gemeinschaftsraum.
Ich war kurz davor ihr zu erzählen was für ein Gefühlschaos in meinem Kopf herrschte, aber ich hatte mich zum Glück nochmal zurückgehalten! Sie durfte das nicht erfahren! Sie würde mich für komplett verrückt erklären, wenn ich ihr erzählen würde, dass ich glaube eher auf sie zu stehen als auf Ron und, dass ich nicht mal wüsste, ob das auch so stimmt.
Wie sah sie das eigentlich mit dem schwul, lesbisch und so weiter?
Aber sie hatte mich doch geküsst...war das eigentlich nur aus Spaß gewesen?
In der Muggel Welt wurde es eher skeptisch betrachtet, obwohl man eigentlich nichts dafür konnte...Entweder man war es oder eben nicht...
Ich persönlich hatte mir noch nie Gedanken dazu gemacht...Meine Eltern hatten nie mit mir darüber gesprochen.
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als ich eine Gestalt vor dem Gemeinschaftsraum stehen sah. Er sah mich wütend an und hatte die Hände in die Hüften gestemmt: Draco.
(„Da gibt's jetzt aber Ärger...Wie wird Aufpasser Draco wohl darauf reagieren, wenn er Hermine mit Pansy sieht, obwohl er doch Hermie gesagt hat, sie soll sich von Pansy fernhalten? Wir werden sehen...")
***
Tadaaaaa! Also ich würde sagen, dass das mal eine Verbesserung zu den letzten beiden Kapitel ist oder ???
Und ja, ich glaube der Krankenflügel, der Flur vor dem Gemeinschaftsraum und der Astronomieturm sind so ziemlich die Hauptszenerien in dieser Fanfiktion xD
Euch allen noch einen schönen Tag :D
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Liebe mit Hindernissen
Fiksi PenggemarDas hier ist eine Pansmione (Pansy+Hermine) Fanfiction. Ich habe letztens nämlich nach Pansmione Fanfictions gesucht und habe fast keine gefunden und das ist wirklich schade, weil ich finde, dass die beiden echt gut zusammen passen und deshalb habe...
