Harrys Sicht:
Noch eine halbe Stunde bis zur Party und ich hatte immernoch keine passende Kleidung angezogen.
Draco zog sich gerade im Bad um. Wie er wohl aussehen würde? Bestimmt göttlich so wie immer...
Mein Bauch fing an zu kribbeln, als ich daran dachte, gleich mit Draco fucking Malfoy an meiner Seite auf diese Party zu gehen. Wie würden die anderen reagieren ?
Doch dann ging die Tür auf und Draco kam durch die Badezimmertür. Er hatte ein figurbetonendes schwarzes Shirt und eine blaue enge Jeans mit schwarzen Lederschuhen an. Zwischendurch kam ein wenig schimmernd helle Haut zum Vorschein. Seine Haare hatte er wie im 6. Jahr zur Seite gegelt und ein anzügliches Grinsen stiehl sich auf seine rosigen Lippen, als er meinen geschockten Gesichtsausdruck bemerkte.
Schnell klappte ich meinen Mund wieder zu und beeilte mich schnell anzuziehen, da ich, wie ich ärgerlich feststellte, nur eine Shorts anhatte.
Ich zog einen engen blauen Pullover an, den ich sonst nie anhatte, weil er mir einfach zu schick war, und eine schwarze schicke Jeans, in der mein Po besonders zum Vorschein kam.
Draco hatte sich ziemlich malfoylike an die Wand gelehnt und beobachtete mich schmunzelnd, während er eine Augenbraue nach oben zog.
Dann drehte ich mich um und sah ihn abwartend an.
„So willst du gehen? Mit der Frisur?",fragte er belustigt.
Ich runzelte die Stirn verunsichert: „Ich mag meine Haare...",sagte ich schüchtern, „Soll ich versuchen sie zu gelen so wie du?"
Er ging mit einem sanften Ausdruck im Gesicht auf mich zu und umarmte mich.
„Nein, ich liebe deine Haare verstrubbelt.",hauchte er mir mit einer verführerischen Stimme ins Ohr, sodass mir ein Schauer über den Rücken lief.
Dann löste er sich von mir und stand wieder aufrichtig vor mir. Er grinste und fuhr mir noch einmal durch die schwarzen Haare, bevor er meine Hand nahm und mich nach draußen in den Gemeinschaftsraum zog.
Doch ich blieb stehen und lächelte feixend.
Er drehte sich verwirrt um und beäugte mich fragend.
„Du musst mich doch zuerst fragen, ob ich deine Begleitung für den heutigen Abend sein will!",erklärte ich wichtigtuerisch und schmunzelte, „Hast du etwa deine Manieren vergessen?"
„Es tut mir von Herzen leid...Ich war zu abgelenkt von Ihrer Schönheit.", er verbeugte sich vor mir und gab mir einen sanften Handkuss, während er mir weiter mit seinen silbernen Augen in meine grünen Augen sah.
Ein rosa Schimmer zog sich über meine Wangen und ich bekam wieder dieses angenehme Bauchkribbeln.
„Mr. Potter, wollen Sie für den heutigen Abend meine Begleitung sein?",fragte Draco höflich und sah mir genau in die Augen.
„Aber gerne doch, Mr. Malfoy.",sagte ich gespielt hochnäsig und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Damit hatte er definitiv nicht gerechnet.
Wie zu Eis erstarrt, blieb er mit riesigen Augen und offenem Mund stehen und rieb über die Stelle an der ich ihm einen Kuss aufgedrückt hatte.
Kichernd blieb ich im Türrahmen stehen und fragte belustigt: „Kommen Sie jetzt Mr. Malfoy oder wollen Sie den ganzen Abend hier verbringen?"
Schnell fasste sich Draco wieder und setzte seine übliche Malfoy-Maske auf, nachdem er kurz genickt hatte.
Im Gemeinschaftsraum warteten wir noch eine Weile auf einem Sofa und hielten immer ein wenig Abstand, damit uns niemand schon heute Abend sah. Vor allem noch nicht Ron und Hermine...Natürlich wollte ich es ihnen sagen, aber nicht jetzt....nicht heute schon...
Ich musste ja selbst erst einmal schauen, wie ich mit Draco in einer Beziehung klarkam...Und noch waren wir auch noch nicht zusammen...
Aber allein die Vorstellung von einer Beziehung mit Draco Malfoy war eine so unglaublich schöne Vorstellung, dass sich meine Lippen sofort zu einem leichten Lächeln verzogen.
Nach einer Weile kam Pansy aus dem Gemeinschaftsraum der Mädchen gehuscht. Sie sah ein wenig wütend aus, aber das verschwand sofort wieder als ihr Blick auf Draco und mich fiel. Oder eher auf unsere Hände, die ineinander verschränkt waren.
Ohne, dass ich es bemerkt hatte, hatte Draco seine Finger in Meinen verschränkt. Unglaublich!
Sie räusperte sich kurz und sagte dann schmunzelnd: „Ich will euch ja ungern stören, aber wir müssen los..."
Kurz darauf standen wir vor dem Slytherin Gemeinschaftsraum. Ich war schon einmal hier gewesen, als ich dachte, dass Draco Erbe Slytherins ist. Mein Magen verkrampfte sich bei dieser Erinnerung und ich drückte Dracos Hand fester.
Damals war alles noch so anders. Damals hätte ich mir nicht einmal im Traum vorstellen können mit Draco Malfoy auf eine Party zu gehen.
Dann erinnerte ich mich an unsere 2. Begegnung in Hogwarts. Draco hatte mir damals die Freundschaft angeboten und ich hatte das Angebot so arrogant wie ich war, mit einem fiesen Spruch mit Füßen getreten.
Aber ich sollte das vergessen! Ich sollte glücklich sein, dass Draco mir eine 2.Chance gab.
Diesmal wollte ich es richtig machen! Dieses Mal würde ich ihm ein Freund sein!
Aber eigentlich wollte ich ihm nicht nur ein guter Freund sein...Ich wollte mehr...
Doch eine versteckte Tür in der Steinwand glitt auf und gab den Blick auf die vielen Schüler frei, die ausgelassen tanzten.
Wir gingen zu dritt zu einer Couch und setzten uns zusammen hin. Die vielen verwirrten Blicke ignorierten wir. Sollten sie doch denken was sie wollen. Ich wurde früher schon immer so angeschaut und wenn es Draco etwas ausmachte, dann hatte er sich definitiv den falschen Partner ausgesucht...
Trotzdem beschloss ich ihn später zu fragen ob ihm das etwas ausmacht, solche Blicke zugeworfen zu bekommen. Wenn es so sein sollte, dann würde ich eben die Leute verhexen, die uns weiter so angucken würden, weil ich nicht wollte, dass sich Draco unwohl fühlte...
„Wollt ihr tanzen?",fragte Pansy auf einmal.
Ich schüttelte den Kopf und wandte Draco wieder meinen Blick zu. Er sah heute wirklich mehr als gut aus: „Wir bleiben bei dir. Du musst die Party nicht allein verbringen."
Draco sah aus, als ob er lieber tanzen würde, sagte aber nichts, sondern griff nach meiner Hand und drückte sie sanft, während er Pansy zunickte um meine Aussage zu unterstreichen.
„Geht tanzen! Ihr habt euch das beide verdient. Der Abend gehört euch!",wies sie schmunzelnd an.
Ich wollte widersprechen, wurde dann aber von Draco auf die Tanzfläche gezogen.
„Ich kann doch garnicht tanzen.",sagte ich schmollend, „Hast du mich mal beim Weihnachtsball gesehen?"
Drcao lachte: „Ja Harry das hab ich. Ich hab den ganzen Abend sowieso nur auf dich geschaut."
Meine Wangen färbten sich rosa und mein Bauch fing wieder an zu kribbeln.
„Du hast nur mich angeschaut?",fragte ich schüchtern.
Draco nickte leicht lächelnd und fügte dann hinzu: „Du hast wirklich gut ausgesehen. Wie sollte man da nicht auf dich schauen?"
„Meine Frisur war der Horror!",sagte ich kopfschüttelnd.
Draco zog mich näher an sich und flüsterte: „Ich fand trotzdem, dass du toll aussahst..."
Dann löste er sich wieder von mir und brachte uns in Tanzposition: „Jetzt wird aber getanzt! Und keine Ausreden!"
Draco fing an zu führen, aber schon im ersten Schritt trat ich ihm auf den Fuß.
Sofort entschuldigte ich mich, aber Draco winkte nur schmunzelnd ab.
Wir tanzten und zwischendurch trat ich Draco immer mal wieder auf den Fuß, aber der sagte nur kichernd, als ich mich immer entschuldigen wollte: „Harry, wenn du dich immer entschuldigst, kommen wir zu nichts!"
Nach einer Weile waren die schönen Songs vorbei und eine Rockband fing an zu spielen.
„Willst du dazu auch noch tanzen?",fragte ich Draco belustigt.
Der schüttelte den Kopf und ich ließ ein freudiges: „Ja!", verhören, woraufhin ich einen Schlag von Draco gegen meine Schulter einstecken musste.
Auf einmal nahm Draco meine Hand und führte mich zur Tür.
„Wo willst du hin?",fragte ich verwirrt, aber Draco legte nur einen seiner langen Finger an seinen Mund und führte mich durch die Korridore bis zum Gemeinschaftsraum der Achtklässler.
Dann öffnete er die Tür und führte mich in den Schlafsaal der Jungen.
Dort setzte ich mich immernoch verwirrt auf mein Bett und sah Draco erwartungsvoll an.
Der hatte sich von mir abgewandt und dann drehte er sich auf einmal zu mir um. Er lächelte, aber in seinen Augen hatten sich Tränen gesammelt.
Wieso weinte Draco jetzt? Hatte ihm der Abend nicht gefallen?
Ich stand auf, ging langsam auf ihn zu und legte ich meine Arme um ihn.
Dann nahm ich sein Gesicht in meine Hände und sah ihm tief in die silbernen Augen. Eine einzelne Träne lief ihm über seine blasse Wange.
„Harry...",flüsterte er.
Er drückte mich sanft weg und erst da bemerkte ich wir nah wir uns eben gekommen waren.
Erwartungsvoll blickte ich ihn an.
Er atmete tief durch und begann zu erklären: „Harry...Ich bin schon seit dem 3. Jahr in dich verknallt und jetzt sei bitte nicht geschockt oder so! Ich will es dir einfach erklären und bestimmt magst du mich nicht mehr so gerne danach, aber ich halte das nicht mehr aus...Ich hab so lange auf diesen Moment gewartet, also bitte hör mir zu...Also, ich bin dich verknall und vielleicht noch mehr. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, aber ich hab starke Gefühle für dich entwickelt...Früher hast du bestimmt gedacht, dass ich dich hasse, aber das war nicht so. Immer wenn ich blöd über dich gesprochen habe, dann meinte ich das nicht böse...Ich wollte einfach mit anderen über dich sprechen...Ich hab immer versucht deine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Wahrscheinlich hast du gedacht, dass ich dich im 4.Jahr mit diesen Ansteckern ärgern will, aber ich wollte einfach nur, dass du auf mich aufmerksam wirst...Der heutige Abend heute war so wunderschön und ich hab diese ganzen Blicke heute Abend genossen, weil mich niemand angeglotzt hat, weil sie dachten, dass ich ein Todesser bin, sondern, weil ich deine Hand halten durfte! Und ich habe mir vorgestellt wie es wäre wenn wir öffentlich...naja...zusammen wären...Bitte sei jetzt nicht angeekelt, aber es war eine schöne Vorstellung...Du willst wahrscheinlich nichts von mir, aber ich kann meine Gefühle für dich nicht weiter zurückhalten...Ich will wenigstens weiter mit dir befreundet sein, aber bitte verlass mich jetzt nicht...Das könnte ich nicht...Weil...Weil ich dich liebe Harry Potter..."
Er hatte angefangen unaufhaltsam zu weinen und wendete sich beschämt ab.
Ich ging auf ihn hinzu und drehte ihn zu mir.
Liebevoll strich ich ihm eine Träne weg und sah ihm dann genau in seine wunderschönen Augen.
„Draco...Das ist das schönste was ich jemals gehört habe...",flüsterte ich leise, während sich auch bei mir Tränen in den Augen gesammelt hatten.
Ich zog ihn sanft zu mir herunter und konnte so seinen heißen Atem an meinen Lippen spüren. Seine Lippen zitterten noch, vom Weinen und auch wenn er total verheult war, sah er wunderschön aus.
Ich beugte mich vor und legte meine Lippen auf Seine.
Es war ein kurzer Kuss, aber es fühlte sich an wie die wunderschöne Ewigkeit.
Das war mit Abstand das schönste Gefühl was ich jemals erleben durfte.
Ich löste mich langsam von ihm und sah ihn liebevoll an.
Wieder fing er an zu schluchzen und drückte mich fest an sich.
„Wieso weinst du?",fragte ich leise, während ich leicht über seinen dürren Rücken strich, „Hat es dir nicht gefallen?"
„Harry, das sind Freudentränen.",schluchzte er und auch wenn ich sein Gesicht nicht sehen konnte, merkte ich, dass er lächelte.
Dann löste er sich und küsste mich wieder und wieder.
Bald darauf wurden die Küsse leidenschaftlicher und dann lagen wir auch schon (nur noch mit Shorts bekleidet) in meinem Bett.
Doch dann löste ich mich ein wenig von ihm: „Draco....Jetzt noch nicht...Lass uns noch warten..."
Er sah beschämt weg und wollte aufstehen, aber ich drückte ihn grinsend wieder unter mich: „Hey! Ich hab gesagt, dass wir noch warten sollten. Das heißt 1. nicht, dass ich nicht will und 2. heißt das nicht, dass wir aufstehen müssen!"
Draco setzte eine äußerst erleichterte Miene auf und nickte lächelnd.
Ich stützte meinen Kopf auf meine Hand und sah ihn an.
Langsam führ ich seinen schmalen Oberkörper mit meinem Finger entlang und dann sah ich sie: Die Narben. Die Narben, für die ich verantwortlich war...
Draco bemerkte, dass ich mich für die Narben schämte und sagte: „Harry...Solange sie dir nichts ausmachen, sind sie okay. Jemand anderes hat sie ja auch noch nie gesehen und niemand außer du soll sie sehen."
Ich schaute ihn verblüfft an und fragte vorsichtig: „Du...du bist noch Jungfrau?"
Draco nickte und sagte dann: „Du wahrscheinlich nicht mehr..."
„Naja...",sagte ich etwas belustigt, „Ich hatte so oft Sex wie du..."
„Du bist auch Jungfrau?!",fragte Draco erstaunt.
Ich nickte und musste über seine geschockte Miene lachen.
„Ja, selbst der ach so berühmte Harry Potter ist noch Jungfrau!",erklärte ich lachend.
Wir unterhielten und noch, bis wir auf einmal die Turmtür aufgehen hörten.
Ich schaute Draco verwirrt an, aber der guckte genauso wie ich.
Schnell hüpfte ich aus dem Bett und ging langsam in den Gemeinschaftsraum. Dass ich nur in einer Shorts bekleidet war, vergaß ich dabei komplett.
Auf einer Couch im Gemeinschaftsraum entdeckte ich einen schwarzen Haarschopf.
„Pansy?",fragte ich sanft.
Sie drehte sich um und beäugte mich belustigt, aber auch erstaunt. Da fiel mir dann wieder ein, dass ich nur eine Shorts anhatte.
„Oh...Hi Pansy...",sagte eine belustigte Stimme: Dracos Stimme.
Draco kam nach mir aus dem Schlafsaal und hatte genauso wie ich nur eine Shorts an.
Für sie musste es wohl eine ziemlich belustigende Szene sein. Ich musste auch über die Situation schmunzeln.
Fragend zog sie eine Augenbraue hoch und blickte mich und Draco schmunzelnd an.
„Also es ist nicht so wie es aussieht...",wollte ich erklären, aber Draco sagte gelassen, „Harry, wir lügen sie nicht an. Es ist so wie es aussieht."
Lachend boxte ich Draco schmunzelnd gegen den Oberarm, aber Draco drehte mich geschickt zu sich und drückte mir einen leichten Kuss au den Mund.
Pansy prustete lachend los und wir beiden mussten auch augenblicklich anfangen zu lachen.
„Ihr seid echt unmöglich!",prustete sie immernoch lachend hervor, während wir anderen uns einfach nicht mehr einbekamen.
Wir setzten uns auf die Couch und redeten noch ein wenig, während ich auf Dracos Schoß saß und ihn verliebt ansah.
Auf einmal ging die Tür auf und Ron kam mit Hermine in den Raum. Sofort wichen Draco und ich voneinander weg, doch Ron hatte es schon gesehen.
Er zog seinen Zauberstab und entwaffnete Draco blitzschnell, während er wütend auf Draco zuschritt.
„Was hast du mit meinem Besten Freund gemacht?!",spuckte er Draco entgegen, „Du ekelhafter Todesser! Ich mach dich fertig!"
Draco hatte die Augen weit aufgerissen und schaute voller Angst auf den Zauberstab, der auf ihn gerichtet war.
Ich war einfach nur geschockt. Mein ganzer Körper schrie, dass ich Draco helfen musste, aber ich konnte mich einfach nicht bewegen. Ich war wie festgewachsen.
Irgendwie verschwamm alles vor meinen Augen und ich sah nur noch wie Ron seinen Zauberstab sinken ließ und in den Schlafsaal der Jungen rauschte.
Auf einmal schaltete ich wieder und rannte Ron in den Schlafsaal hinterher, nachdem ich Pansy noch einen dankbaren Blick zugeworfen hatte.
Ron lief wutentbrannt hin und her und schaute wütend auf, als er mich sah.
„Was sollte das ?",fragte ich geschockt.
Er drehte sich komplett zu mir herum und funkelte mich bedrohlich an: „Der hat dich gezwungen! Du kannst mir die Wahrheit sagen, Harry! Der wird dich zu nichts mehr zwingen wenn ich mit ihm fertig bin!"
„Ron beruhig dich!",wies ich barsch an und er blieb stehen.
„Er hat mich zu nichts gezwungen. Ich saß freiwillig auf seinem Schoß und ich habe ihn auch freiwillig geküsst!"
„Ihr habt euch geküsst?!",schrie Ron geschockt.
„Ja, und das freiwillig, okay?! Wenn du Draco noch einmal so behandelst, dann werde ich sauer! Er hat dir nichts getan!"
„Moment mal...Du bist schwul?",fragte Ron und verzog angeekelt sein Gesicht.
Verwirrt über diese Frage blieb ich stehen und sah ihm direkt in seine braunen Augen.
„Ja...Bin ich dann wohl...",sagte ich langsam.
„Omg, Harry!", er drehte sich weg, „Sag mir nicht, dass ihr Sex hattet!"
„Selbst wenn, wäre es meine Sache!", erklärte ich wütend. War er jetzt wirklich angeekelt, weil ich schwul war?!
Ron blickte mich geschockt an: „Dass Malfoy so abartig ist, das wusste ich schon vorher, aber du...Du hast mich schon mal nackt gesehen! Hast du da etwa nen Steifen bekommen?! Du bist abartig!"
Das hatte mich verletzt...Sehr sogar...
Tränen sammelten sich in meinen Augen und rollten meine Wangen herunter.
„Heulst du jetzt ernsthaft? Bist du so weich geworden?",fragte Ron und schüttelte belustigt den Kopf.
„Der Abend war so schön und du musst ihn mir zerstören! Wieso?",fragte ich traurig und wütend zugleich.
Ron blickte mich noch einmal angeekelt an und zog dann den Vorhang von seinem Himmelbett zu.
Die Tür flog auf und Draco kam herein gestürmt.
Er sah mich weinen und umarmte mich sofort. Es lag so viel Gefühl und Liebe in dieser Umarmung, dass es überall kribbelte.
Wütend sah Draco auf Rons Bett und führte mich dann zu seinem Bett, was weiter von Rons Bett entfernt war, als Meins. Leise sagte er: „Heute schläfst du bei mir und wir kuscheln die ganze Nacht. Versprochen..."
("Awwww...Draco, du weißt genau was Harry braucht <3 Wie cute <3<3<3")
***
Also spätestens jetzt MÜSSEN alle das Wiesel hassen...Aber auch wirklich aller aller aller ALLER spätestens ;) Mal schauen ob ich das noch toppen kann ;D (Wenn das überhaupt noch geht xD)
Ich hoffe, dass alle jetzt erstmal mit Drarry-Shit gesättigt sind :D (Ich habs geliebt dieses Kapitel zu schreiben, mal abgesehen von der letzten Szene mit Weasley...Ich musste richtig überlegen, was wohl so ein homophobes Arschloch wie er sagen würde...Das war extrem schwer!!!)
DU LIEST GERADE
Liebe mit Hindernissen
FanfictionDas hier ist eine Pansmione (Pansy+Hermine) Fanfiction. Ich habe letztens nämlich nach Pansmione Fanfictions gesucht und habe fast keine gefunden und das ist wirklich schade, weil ich finde, dass die beiden echt gut zusammen passen und deshalb habe...
