RONALD BILLIUS WEASLEY!!! DU A****L***!!!

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Es war Abend und ich saß wütend auf meinem Bett.
Nach unserem Gespräch war ich wieder wütend zu Ivy gestapft und hatte mich schnell verabschiedet, nachdem ich mir mein Buch geschnappt hatte. Dann war ich nach oben in den Achtklässlerturm gestürmt und hatte mich auf mein Bett fallen gelassen. Und dort lag ich immernoch und dachte daran, wie komisch Hermine reagiert hatte. Verzweifelt suchte ich nach einer schlüssigen Erklärung für ihr Verhalten, aber mir fiel einfach kein Grund ein.
Es konnte ihr doch eigentlich egal sein, oder etwa nicht? Aber offensichtlich war es ihr nicht egal... Aber warum? Warum war es ihr nicht egal ?
Seufzend setzte ich mich auf und ging in den Jungenschlafsaal. Harry und Draco lagen zusammen auf einem Bett und Harry war auf Draco eingeschlafen. Süß...
Draco lächelte mich an, als ich hereinkam und kraulte dann weiter Harrys wirres Haar. Sie sahen beide so süß und glücklich zusammen aus...
„Ich nehm mir einen Pulli von dir...",flüsterte ich Draco zu und huschte schnell zu seiner Kommode.
Ich hatte mir früher immer in seine Pullis gekuschelt, wenn es mir nicht gut ging, also brauchte ich ihn nicht fragen. Irgendwie beruhigte mich sein Geruch und weil Draco auch noch so groß war, konnte man sich gut in seine Pullis kuscheln...
„Pansy...Willst du reden?",fragte er besorgt, da er inzwischen wusste, dass ich seine Pullis eigentlich nur auslieh, wenn es mir nicht gut ging.
Ich schüttelte nur den Kopf und nahm mir schnell seinen Slytherin-Pulli heraus.
„Mir geht's gut, Draco.",flüsterte ich noch und zwang mich zu lächeln. Mir war überhaupt nicht zum Lächeln zumute, aber das musste Drcao jetzt nicht erfahren. Er war jetzt mit Harry zusammen und sie waren glücklich. Dracos sehnlichster Wunsch war in Erfüllung gegangen und jetzt sollte er sich nicht mehr mit meinen Problemen befassen müssen. Die musste ich alleine in den Griff bekommen...
„Ich geh jetzt schlafen...Morgen ist wieder Unterricht. Gute Nacht ihr Beiden!",flüsterte ich noch und zwang mich wieder zu lächeln. Dann huschte ich wieder in den Gemeinschaftsraum und schloss schnell, aber leise die Tür. So bemerkte ich den skeptischen Blich nicht, den mir Draco noch zuwarf.
Ich flitzte zum Mädchenschlafsaal und knallte gegen jemanden. Ich wollte mich entschuldigen, aber dann erkannte ich, wer es war: Weasley...
Aber er stand da nicht alleine... Hermine hatte ihre Beine um ihn geschlungen und hatte ihre Hände in seinen ekelhaft orangenen Haaren vergraben.
Als sie mich erkannte, färbten sich ihre gebräunten Wangen sofort leuchtend rot und ließ von ihm ab. Hatte ich sie gerade beim... Ein Klumpen formte sich in meinem Hals und mir wurde schlecht.
„Raus! Du siehst doch, dass du störst!",beantwortete mir Weasley meine Frage und beugte sich wieder vor zu Hermine um sie zu küssen, aber sie drückte ihn sanft von sich weg.
Ihr Blick war weiter auf mich gerichtet und irgendwie sah sie mich an, als würde sie sagen wollen „Es tut mir leid...",aber so schnell wie dieser Blick gekommen war, war er auch wieder verschwunden, sodass ich kurz dachte, dass ich ihn mir eingebildet hätte.
„Sprecht nen 'Mufflio'.",sagte ich nur schnell, bevor ich mich von Hermines fast schon schuldbewussten Blick losriss und mich wieder auf mein Bett warf und die Vorhänge hastig schloss.
Nun sprach ich selbst einen 'Mufflio' und ließ mal wieder meinen Tränen freien Lauf. Ungehindert liefen sie mir über meine Wangen und ich schaute regungslos an die Decke. Ich schluchzte nicht, aber ich weinte und konnte damit nicht aufhören.
Natürlich hatten sie Sex...Sie waren immerhin 18 und schon fast ein Jahr zusammen...Ich hätte es mir denken können.Es war doch klar gewesen, dass ich sie irgendwann wenigstens mal hören würde. Wir saßen alle zusammen hier in diesem Turm aufeinander und man konnte hier eigentlich nichts nicht mitbekommen...
Schnell schlüpfte ich in Dracos Pulli und kuschelte mich in den warmen Stoff, der so gut nach Pfefferminze und sauren Äpfeln roch: Nach Draco...
Kurze Zeit später war ich mit tränennassen Wangen eingeschlafen und so bemerkte ich nicht wie Hermine meinen Vorhang zur Seite zog und sich neben mich auf mein Bett setzte.


Hermines Sicht:

Sie sah so friedlich und doch so aufgewühlt aus. Sie hatte geweint...Ich hatte das irgendwie gespürt und als ich mit meiner Hand sanft über ihre feuchte Wange fuhr, bestätigte sich mein Gefühl...
Ich seufzte und strich ihr über ihren schwarzen Haarschopf. Doch dann zog ich meine Hand sofort zurück.
Was machte ich hier? Sie schlief...Ich durfte sie nicht einfach so anfassen! Sie hatte doch jetzt irgendwas mit dieser Ivy und sie waren bestimmt glücklich zusammen, so froh wie sie bei diesem Kuss gewirkt hatte...
Aber anschauen durfte ich sie doch noch, oder? Wie würde ich mich fühlen, wenn sie mich ,während ich schlief, anschaute? Bei dieser Vorstellung fing mein Bauch an zu kribbeln.
Wie wäre es ,sie jetzt an mich drücken zu können und mit ihr einzuschlafen? Bei dieser Vorstellung, zierte ein Lächeln meine Lippen.
Dann stand ich auf und besah sie noch einmal liebevoll, bevor ich ihren Vorhang leise zuzog um sie nicht zu wecken. Ich tapste leise wieder zurück zu meinem Bett und legte mich in meine weichen Kissen.
Ich wollte nach unserem Gespräch irgendwie immernoch nicht wahrhaben, dass ich wirklich Gefühle für Pansy hatte, also wollte ich noch einmal versuchen Sex mit Ron zu haben, aber...es hatte sich einfach nicht richtig angefühlt und als Pansy dann auch noch rein platzte, konnte ich einfach nicht mehr weitermachen.
Ron war ein bisschen eingeschnappt, als ich ihm erklärt, dass ich jetzt lieber schlafen gehen wollte, aber es war besser so. Bald müsste ich ihm sowieso sagen, dass ich Gefühle für jemand anderen hatte... Dass es sich dabei um Pansy handelt, würde ich ihm wohl besser verschweigen...

Pansys Sicht:
Langsam sah ich mich um. Der Raum war komplett weiß, ohne Fenster, ohne Farbe, ohne Möbel. Ein beklemmendes Gefühl beschlich mich. Wo war ich? Wie war ich hier her gekommen? Vom anderen Ende des Raumes erklang ein leises Knarren.
"Hallo?", rief ich in die Stille hinein. Leise hörte ich Schritte näher kommen,"Hallo?!"
Die Schritte verstummten. Dann wurde ein Teil der Wand beiseite geschoben und Hermine stand lächelnd in dem nun vorhandenen Durchgang.
"Draco, sie ist wach! Hol Harry!" Erleichtert atmete ich aus. Sie waren hier. Sie waren gekommen um mich hier, wo auch immer ich mich befand, rauszuholen.
"Hermine! Ihr seid ihr! Wo bin ich? Wie bin ich hier her gekommen? Was mache ich hier?" Ich war auf sie zugelaufen.
"Hallo...Pansy..." Sie sprach meinen Namen mit so viel Ekel in der Stimme aus das ich zusammenzuckte. "Pansy!" , Draco erschien hinter Hermine mit Harry im Schlepptau. Dieser wirkte wie weggetreten. Als wäre er nicht wirklich da. Verängstigt ging ich einige Schritte zurück
"Keine Sorge...bald ist es vorbei..." Irgendetwas machte mit Angst. Das war nicht die Hermine die ich kannte. Das war...Weiter konnte ich nicht denken, denn fürchterliche Schmerzen durchzuckten mich. Schreiend ging ich zu Boden. "Crucio!" Erklang es wieder und wieder. Als ich es schaffte kurz aufzusehen erkannte ich das blanke Entsetzen und die Panik in Harrsy Gesicht. Grob schubste Draco ihn in meine Richtung und richtete seinen Zauberstab auf ihn.
"Crucio!" Jetzt war Harry derjenige der sich vor Schmerzen wand. "Ist das nicht schön...? Sieh zu wie er leidet, sie zu wie er stirbt!" Mit diesen Worten richtete Draco seinen Zauberstab erneut auf Harry: "Avada Kedavra!" Ein grünes Lich erhellte den Raum und Harry sackte in sich zusammen. "Nein! Was hast du getan?!" Entsetzt schaute ich zwischen den dreien hin und her.
"Keine Sorge Pansy...du wirst ihm bald wieder Gesellschaft leisten können...Aber vorher: Crucio!" Nach einiger Zeit spürte ich nur noch Schmerz. Ich konnte nicht mehr denken, nicht mehr sehen. Nur noch den Schmerz konnte ich wahrnehmen. Ein letztes Mal öffnete ich die Augen.
"Avada Kedavra..." kam es geflüstert von Hermine und alles um mich herum wurde von tiefer Dunkelheit verschluckt.
Schweißgebadet schreckte ich auf. Um mich herum war alles stockdunkel und sofort wurde ich wieder an meinen schrecklichen Traum erinnert. Sofort griff ich nach meinem Zauberstab und sprach einen hastigen 'Lumos'.
Mein Herz pochte heftig gegen meine Rippen, sodass es schon fast wehtat. Ich stieg ungeschickt aus dem Bett und fiel vor lauter Hektik auf den Boden.
Doch sofort richtete ich mich wieder panisch auf.
Ich bekam wieder Schnappatmung und Schweiß brach wieder aus meinem ganzen Körper heraus.
Nein! Ich würde jetzt keine Panikattacke bekommen! Nicht noch einmal!
Panisch versuchte ich nach Luft zu schnappen, aber meine Lungen füllten sich nicht mit frischer Luft. Es war als würde mir jemand einfach meine Luftröhre fest zudrücken.
Aber das tat niemand! Das war nur ich und meine panischen Gedanken! Es war nur ein Alptraum gewesen...Nichts weiter...Ich war sicher und lebendig in meinem Bett aufgewacht.
Ich schloss meine Augen und atmete tief durch. Es war alles gut...Es war nur ein Alptraum gewesen...
Tatsächlich funktionierte es, nachdem ich es immer und immer wieder in meinen Gedanken wiederholt hatte.
Ich öffnete meine Augen und atmete noch einmal tief durch.
Mein Herz hatte sich zwar wieder beruhigt und ich konnte auch wieder normal atmen, aber ich konnte jetzt definitiv nicht mehr einfach weiter schlafen.
Ich beschloss auf den Astronomieturm zu gehen. Da ging ich irgendwie immer öfter hin, wenn ich nachts raus musste...
Ich wühlte in meinen Sachen und fand tatsächlich sogar noch Harrys Tarnumhang. Den musste ich ihm echt mal zurückgeben!
Den Tarnumhang warf ich mir schnell im Hinausgehen über und schlüpfte auf den leeren Korridor. Langsam ging ich meinen altbekannten Weg zum Astronomieturm entlang und schaute hinter jeder Ecke immer nach, ob dort jemand stand, aber es war schon so spät, dass sogar Filch ins Bett gegangen sein musste.
Doch dann blieb ich stocksteif stehen. Ganz in der Nähe hatte ich eine Stimme gehört. Ich hatte nicht verstanden was sie gesagt hatte, aber sie war definitiv weiblich.
Dann hörte ich sie wieder. Aber diesmal war es eine männliche Stimme und irgendwie erschien bei dieser Stimme sofort ein Bild von dem Wiesel vor meinem Inneren Auge. Ich tapste lautlos zur nächsten Ecke und horchte.
„Ich muss jetzt wirklich gehen!",das war definitiv Weasley, aber mit wem sprach er?
Vorsichtig spähte ich um die Ecke und entdeckte als erstes Weasley und dann ein blondes Mädchen bei ihm.
War das Ivy?! Doch dann schaute ich näher hin und erkannte...Lavender Brown...
Sie hatte ihre Arme um seinen Hals gelegt und er seine Hände auf ihrem Po.
„Mein Won-Won...Hoffentlich kannst du dich bald wieder von dieser Looserin losreißen und wir können wieder so einen schönen Abend zusammen verbringen...",seufzte Brown und schaute Weasley verliebt an.
Hatte sie gerade Hermine mit „Looserin" gemeint? Innerlich kochte ich vor Wut, aber ich riss mich zusammen. Vielleicht steckte ja noch etwas Gutes in Weasley und er würde von ihr zurückweichen und erklären, dass Hermine perfekt war und, dass er sie liebe, aber das tat er nicht...
Im Gegenteil: Er drückte sie näher an sich und verwickelte sie in einen gierigen Kuss, während er sie an die Wand drückte.
„Du bist so heiß, Babe!",keuchte er. Lautlos würgend registrierte ich, dass er einen Ständer hatte.
Sie gab einen entzückten Laut von sich und kicherte mädchenhaft.
„Wir sollten jetzt wirklich zurück...",sagte sie außer Atem.
Er wich von ihr zurück, betrachtete sie kurz von oben bis unten und legte dann mit einem verschmitzten Grinsen seine Hände auf ihre riesige Oberweite.
Dann begannen sie sich wieder zu küssen und zwischendurch seufzte er lustvoll auf.
„Das fühlt sich so verboten an...",seufzte sie und grinste ihn aufgeregt an.
„WEIL ES VERBOTEN IST, DU MISTSTÜCK!",schrie ich und riss mir den Tarnumhang vom Leib. Rauchend vor Wut schritt ich auf sie zu. Meinen Zauberstab hatte ich bedrohlich auf beide gerichtet.
Wie ein verschrecktes Huhn sah sie mich mit riesigen Augen an und rannte wimmernd davon, aber Weasley blieb stehen. Er sah eigentlich gelassen und auch ein wenig genervt aus.
„Was hält mich ab dich nicht jetzt sofort umzubringen, Weasley!",spuckte ich ihm entgegen.
Er zog arrogant eine Augenbraue hoch und antwortete schmunzelnd: „Hermine."
Ich ließ meinen Zauberstab sinken, so überrascht war ich von dieser Antwort.
„Sie würde dir nie glauben, wenn du ihr das hier erzählst und selbst wenn, dann hättest du ihr, ihr kleines hübsches Herz gebrochen. Du würdest nicht wollen, dass sie nächtelang weint.", erklärte er mit einem ekelhaften Grinsen.
Dann blieb er dicht vor mir stehen und flüsterte: „Und wenn du ihr irgendetwas sagst, dann werde ich ihr auch alles über dich erzählen. Ich weiß, dass du eine Lesbe bist und ich weiß auch, dass du in Hermine verknallt bist...Was würde sie wohl dazu sagen?"
Grinsend wich er vor mir weg und ging einfach.
Geschockt blieb ich auf dem Gang stehen. Alleine. Ganz alleine und einfach nur verzweifelt...


***

So... Hier ist das Kapitel von dem ich schon die ganze Zeit spreche... Das Kapitel, von dem ich versprochen habe, dass es euch dazu bringt das Wiesel noch mehr zu hassen als sowieso schon ;) Und dich glaube, dass es funktioniert hat, wenn ich so in eure wütenden Gesichter schaue :D
Nochmal für die, die es jetzt nicht so ganz gecheckt haben sollten, warum das eine Drohung für Pansy ist, was Weasley da von sich gegeben hat: Pansy weiß ja nicht, dass Hermine sie auch mag, da Pansy und Hermine in dieser FF irgendwie sprachunfähig sind ;) Also hat Pansy Angst, dass es die Freundschaft zu Hermine beenden würde, wenn sie wüsste, dass Pansy Gefühle für sie hat... Ja kritische Situation :(
Mal schauen wie es ausgeht ;) *grinst wissend, weil sie ja genau weiß, wie es ausgeht*
Euch noch einen schönen Abend und bitte verprügelt nicht euer Kissen in der Vorstellung es wäre Lavender oder das Wiesel...Das Kissen kann nichts dafür :(
- Franziii :D

PS: Wie findet ihr eig den Titel? Passt schon oder? xD

Liebe mit HindernissenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt