Wütend verließ Alisha die UHA und atmete die kalte Novemberluft ein. Sie war unglaublich wütend auf John.
»Und? Wie ist es gelaufen?«, fragte Marten als Alisha auf ihn zu lief.
Alisha nahm die Zigarette an, die Marten ihr anbot, und seufzte laut.
»Ich kann das nicht Marten«, seufzte Alisha und zündete die Zigarette an.
»Was meinst du?«, Marten sah sie fragend an.
»John nimmt die ganze Sache hier kein bisschen ernst! Ihm ist es egal ob er hier raus kommt oder nicht Marten!«
»Das stimmt doch so gar nicht», brummte Marten.
»Ich glaube ihm ist einfach nicht bewusst wie ernst die Situation ist. Was ist wenn er angeklagt wird und wirklich rein kommt? Was dann? Was soll ich Ty erzählen? Sie wird es doch nicht verstehe dafür ist sie einfach noch zu jung«, Alisha spürte wie sich ihre Augen füllten.
Marten seufzte kurz und sah Alisha aufmunternd an.
»Wir werden ihn da schon raus bekommen keine Angst«, sagte er und strich ihr sanft über den Arm.
»Tut mir leid Marten aber ich möchte ihn auch nicht mehr besuchen solange er sich nicht zusammen reißt«, sagte sie entschlossen.
Alisha blockte jeden Kontakversuch von John konsequent ab und richtete ihre volle Aufmerksamkeit auf ihr Privatleben. Langsam neigte sich das Jahr dem Ende zu und die letzten Weihnachtsvorbereitungen wurden getroffen.
Heiligabend würde Alisha gemeinsam mit Tyga bei ihrer Mutter verbringen. Marten hatte sie zwar immer wieder versucht zu erreichen, war aber erfolglos geworden. Alisha bereute mittlerweile den Kontakt zu John und versuchte ihn aus ihrer Welt fern zu halten. Er nahm seine Verantwortung nicht ernst und so wollte Alisha keine Beziehung eingehen. Tyga brauchte ihren Vater und Alisha konnte nicht dabei zusehen wie sehr er seine eigene Tochter immer mehr enttäuschte.
Alisha lief hektisch durch die Einkaufsstraße und sah immer wieder auf ihre Uhr. Sie war auf dem Weg um Tyga's Weihnachtsgeschenk abzuholen. Alisha hatte es zwar frühzeitig bestellt, aber duch eine Lieferverzögerung seitens des Herstellers, war das Geschenk erst jetzt im Spielzeugladen angekommen.
Heiligabend würden beide bei ihrer Mutter verbringen und bis dahin waren es nur noch wenige Stunden. Auser Atem ließ sie sich in den Sitz ihres neuen Wagens nieder und legte die große Tüte auf den Rücksitz. Zum Glück bot der Spielzeugladen einen Einpackservice an, so dass das Geschenk schon fertig verpackt war.
Alisha hatte Marten, als sie wütend aus der UHA kam, Johns Autoschlüssel in die Hand gedrückt. Sie wollte keine Unterstützung von ihm. All die Jahre hatte sie sich selber um ihre kleine Familie gekümmert.
Sie startete ihr Auto und machte sich auf den Weg um Tyga von ihrer besten Freundin abzuholen. Während sie auf ihre Tochter wartete, verstaute sie die Geschenke im Kofferraum und rauchte eine.
Als Tyga nach gefühlt einer Ewigkeit durch die Türe kam, schmiss Alisha ihre Zigarette auf den Boden und hielt ihrer Tochter die Autotüre auf.
Die Fahrt zu ihrer Mutter zog sich, durch den Verkehr, relativ in die Länge. Nachdem sie fast eine Stunde im Stau standen, trafen sie kurz nach 19 Uhr bei Tanja ein. Es schneite wild und die Schneeflocken tanzen um beide rum als sie aus dem Auto stiegen. Der Schnee blieb liegen und das knirschen war unter ihren Stiefeln zu hören. Dicke Schneeflocken verfingen sich in
Alisha's hohem Zopf und schmolzen auf ihrem schwarzen Mantel.
»Lauf schon mal ins Haus ja? Ich hol die Sachen aus dem Kofferraum«, sagte sie zu Tyga während sie den Kofferraum öffnete.
Tanja hatte sie zwar gebeten nichts mitzubringen aber Alisha konnte es einfach nicht lassen und hatte Cupcakes gebacken. Zum Glück waren sie noch heil obwohl sie so lange im Auto verbracht hatten.
»Brauchst du Hilfe?«, hörte sie die bekannte Stimme sagen und drehte ihren Kopf in die Richtung.
Alisha hielt kurz Inne als sie direkt in John's Augen blickte. Seine blonden locken wurden kurz von den dicken Schneeflocken bedeckt bevor sie zu Wasser wurden.
»Was machst du hier?«, fragte Alisha perplex und blinzelte um sich sicher zu gehen das John wirklich vor ihr stand.
»Der Haftbefehl wurde fallen gelassen wegen Mangel an Beweisen«, sagte John.
»Ich habe versucht dich zu erreichen aber du hast nur abgeblockt. Ich bin seit zwei Wochen wieder draußen. Marten hat mir erzählt was los ist«, sagte John und hielt kurz inne.
»Willst du das echt durchziehen? Willst du mir meine Tochter wegnehmen?«, fragte John mit ernster Miene.
»John du lässt mir keine andere Wahl. Ich kann dir keine zahlreichen Chancen geben und hoffen das du dich änderst! Du wirst dich nicht ändern und das wissen wir beide! Das viele Geld, die ganzen Frau und diese Partys. Das gehört alles zu deinem Leben und da haben wir keinen Platz«, sagte Alisha.
Die beiden standen immer noch am Kofferraum in der Kälte und sahen sich an.
»Du kannst mir Tyga nicht schon wieder vorenthalten nur weil dir meine Lebensweise nicht passt Lisha! Lass uns Weihnachten, unserer Tochter zuliebe, zusammen verbringen und danach können wir über das ganze nochmal reden«, sagte John woraufhin Alisha zustimmend nickte.
»Kommt ihr endlich? Wir haben Hunger!«, rief plötzlich Tyga genervt woraufhin John mit dem Kopf schüttelte und dann Alisha anlächelte.
»Sie kommt eindeutig ganz nach dir«, lachte er und schnappte sich die Geschenktüten bevor er gemeinsam mit Alisha ins Hausinnere lief.
Fortsetzung folgt......
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THE BOYS OF HELL
Fiksi PenggemarEr genießt das Rapper leben in vollen Zügen. Geld, Frauen, Alkohol und Drogen sind ein Teil seines Lebens. Er genießt den Ruhm und die Aufmerksamkeit in vollen Zügen bis seine Vergangenheit ihn urplötzlich einholt.
