St. John's Tag 3 (Teil 2)
Clary verließ mit Freya das Institutsgelände und lief die Straße Richtung Hafen entlang, dort lag ein kleines Wäldchen. Bis dort hin wollte sie schnell gehen und dann auch direkt wieder zurück. Ihr Magen machte sich bemerkbar und lief nun etwas schneller, was ihrer Hündin nichts ausmachte. Sie trabte freudig neben ihr her. Kurz vor ihrem Ziel verlangsamte Clary ihre Schritte und gab Freya das Zeichen, dass sie los laufen durfte und das tat sie. Sie rannte um die Bäume, immer ihre Nase dicht am Boden und Clary lächelte. Doch plötzlich veränderte sich die Körpersprache ihrer Hündin und sie blieb stocksteif stehen. Sie starrte in Clary's Richtung und knurrte bedrohlich. Clary wollte sich gerade umdrehen, als sie ein Schlag am Kopf traf. Sie taumelte, doch hielt sich auf den Beinen. Automatisch griff sie an ihre Beine, um sich einen Dolch zu greifen. Sie erstarrte. „Verdammt." murmelte sie. Die Dolche und ihre Stele lagen noch in ihrem Zimmer, sie nahm sie nie morgens mit. Warum auch, es passierte ja auch sonst nie etwas auf ihrer Morgenrunde. Sie drehte sich um sah ihrem Angreifer ins Gesicht. „Marc?" „Na Fairchild, hast du mich vermisst?" er grinste spöttisch und hielt sein Seraphschwert in der Hand. „Was willst du?" schrie sie ihn an. „Ich hab dir gesagt du wirst dafür büßen." langsam ging er auf sie zu und schwang sein Schwert. Clary lief rückwärts und blickte sich verzweifelt nach etwas um, was sie als Waffe nutzen konnte. Natürlich fand sie nichts. Er holte mit dem Schwert aus und schlug auf Clary's Kopf zu, die wirbelte zur Seite, doch er streifte ihren Arm. „Verdammt!" fluchte sie, hielt sich den Arm und schon spürte sie das warme Blut auf ihren Händen. „Willst du mich umbringen oder was?" Er ging weiter auf sie zu „Weist du ja genau das hab ich vor. Ich versuch es seit Jahren bei dir und immer weist du mich ab, doch dann taucht ein neuer hier auf und schon springst du mit ihm ins Bett!" seine Stimme war voller Zorn.
Von was redete er da? Ein neuer? Ins Bett springen? Jace! Er redete von Jace. „Du bist eifersüchtig!" lachte sie auf „Das kannst du auch sein. Jace ist der bessere Mann!" Seine Augen funkelten sie böse an. ‚Super Clary mach ihn noch wütender!' schrie ihr Unterbewusstsein „Er ist ein niemand! Er hat dich nicht verdient. Du kennst ihn doch kaum!" wieder schlug er mit seinem Schwert nach Clary, doch diesmal verfehlte er sie nur knapp. „Ich kenne ihn schon lange genug Marc. Länger als dich, ich liebe ihn und ich weis nicht was du dir einbildest, aber ich gehe jetzt!" „Du gehst nirgendwo hin Fairchild!" schrie er wieder. „Da kannst du aber von ausgehen!" Sie lief Richtung des Weges und hatte ihm genau im Auge. „Das würd ich an deiner Stelle nicht tun." sagte er tonlos und hielt einen kurzen Dolch zum Wurf bereit. Sie blickte in die Wurfrichtung und erstarrte. „Freya." hauchte sie und dann schrie sie „Das wagst du nicht!" „Wollen wir wetten?" Sie würde ihm am liebsten sein dämliches Grinsen aus seinem Gesicht schlagen. „Ich bring dich um." knurrte sie. Er schwang den Dolch und warf. Clary machte einen Satz in Richtung ihrer ihrer Hündin „Freya lauf!" schrie sie und dann war da Schmerz. „Ahhhh!" sie fiel auf den Boden und sah nach wo der Schmerz herkam. Der Dolch steckte in ihrer Bauchgegend. Sie wusste wenn sie ihn rausziehen würde, würde sie verbluten, aber ohne den Dolch hätte sie nichts um sich zu verteidigen. Sie suchte nach Freya und fand sie. Sie stand etwa zehn Meter von ihr entfernt und knurrte immer noch. Clary ging aufs ganze, sie zog an dem Dolch, sprang auf, lief auf Marc zu, schrie „Freya hol Rex und Charlie!" und wollte Marc den Dolch in die Brust stoßen, doch er wehrte ab und rammte ihr sein Schwert in die Schulter. Sie fiel zu Boden, sie griff nach ihrer Kette „Jace." hauchte sie noch erschöpft. Dann hörte sie ihn noch triumphierend sagen „Wenn ich dich nicht haben kann, soll dich niemand haben Fairchild." und alles wurde schwarz.
Als Jace die Küche betrat saßen die anderen schon zusammen am Tisch. „Guten Morgen!" rief er glücklich „Wer bist du und was hast du mit Jace gemacht?" fragte Alec skeptisch. „Was? Darf ich nicht glücklich sein?" „Doch doch, aber es ist ungewohnt und etwas beängstigend." lachte Alec. „Da hatte wohl jemand eine zauberhafte Nacht." schlussfolgerte Magnus mit seinem typischen Blick. Jace grinste „Nein, aber einen zauberhaften Morgen." „Bitte keine Details!" rief Simon und hob abwehrend die Hände. „Was ist passiert?" fragten Sarah und Izzy gleichzeitig und mussten lachen. Jace setzte sich mit einer Tasse Kaffee in der Hand an den Tisch und lächelte „Ich hab Clary den Familienring zurück gegeben, als Versprechen." „Wollt ihr etwa wieder heiraten?" rief Izzy aufgeregt. Er schüttelte mit dem Kopf „Nein Iz. Nur wieder zusammen sein." „Das sind super Neuigkeiten." Alec klopfte ihm auf die Schulter. „Und wisst ihr auch schon wo?" fragte Charlie etwas Traurigkeit lag in seiner Stimme. Jace sah ihn aufmunternd an „Keine Sorge, sie also wir bleiben hier." Izzy sprang auf „Was? Aber ich dachte...ich dachte ihr kommt wieder nach New York." „Beruhig dich Iz. Wir haben noch nicht darüber geredet, ob wir zurück gehen wollen." „Da bin ich ja...ahhhhh!" Izzy krümmte sich und hielt sich den Kopf. „Izzy was ist los?" rief Simon besorgt. „Ich...ich weis nicht...ahhhh!" Sie griff erst nach ihrem Arm und dann nach ihrer Parabatairune. „Clary." hauchte sie Jace war aufgesprungen und wollte aus der Küche stürmen, als Rex wie von einer Tarantel gestochen in die Küche rannte und bellte wie besessen. Izzy schrie wieder auf „ Irgendwas stimmt nicht!" und hielt sich den Bauch. „Rex was ist los?" Charlie stand schon in der Tür und blickte Richtung Kommandozentrale. Sein Rüde lief in die Richtung, blieb stehen und bellte wieder. „Los kommt!" rief er den anderen zu und sie stürmten zusammen in die Kommandozentrale. Kaum hatten Sie die Zentrale erreicht, ertönte der Alarm und Sarah lief auf den Monitor zu, der den Eingang zeigte „Es ist Freya! Aber sie ist allein!" rief sie den anderen zu. „Verdammt!" rief Jace. Jemand hatte der Hündin die Tür geöffnet, denn sie kam laut bellend auf die Gruppe zu. Charlie versuchte sie zu beruhigen „Hey Freya, alles ist gut. Wo ist Clary?" Ein Schrei durchfuhr die Zentrale, alle blickten zu Izzy „Ich glaub ich...ich fühle sie fast nicht mehr!" schrie sie verzweifelt. „Freya wo ist Clary?" rief Jace der Hündin zu. Sie lief zur Tür und bellte aufgeregt. „Sie will uns zeigen wo sie ist!" rief Charlie. Jace war schon an der Tür „Simon, Magnus bleibt bei Izzy! Wir holen Clary!" Die beiden nickten und stützen Izzy, die sich kaum noch auf den Beinen halte konnte.
Jace öffnete die Tür, Freya und Rex stürmten an ihm vorbei und er rannte so schnell er konnte. Er rannte um ihr Leben. Die anderen rannten hinterher, aber Jace war der erste der den leblosen Körper am Boden liegen sah, bei dem die Hunde halt machten. „Clary!" schrie er. Er rannte so schnell er konnte, die letzten Meter schlitterte er über den Boden. „Clary! Mach die Augen auf! Bitte mach die Augen auf!" verzweifelt versuchte er sie wach zubekommen. Er griff nach seiner Stele, legte ihre Haare beiseite und fuhr mit der Stele über die Iratze. „Bei den Engeln!" rief Charlie als er Clary am Boden liegen sah in Jace Armen. Sie blutete aus der Schulter und dem Bauch. Ihr Gesicht wirkte noch blasser als sonst. Ein Stück neben ihr lag ein Blut verschmierter Dolch. „Ist sie?" schluchzte Sarah auf. Jace griff nach ihrem Handgelenk und sah erleichtert zu den anderen „Sie hat einen Puls, aber er ist schwach, zu schwach. Clary! Bitte verlass mich nicht." flehte er unter Tränen. „Sie muss ins Institut sofort!" rief Alec und half Jace mit Clary im Arm auf die Beine. Sie liefen so schnell sie konnten zurück, währenddessen informierte Charlie per Handy die anderen mit einer Trage bereit zu stehen und die Ärzte sollten bereit stehen. „Bauchwunde!" schrie er ins Handy. Jace nahm es nicht war, er dachte nur an Clary. Seine Clary. Die mit dem Tod rang. Er hatte sie doch erst zurück, er konnte sie nicht nochmal verlieren. Die letzten Stufen zum Institut hoch sprang er. Alec und Charlie rissen die Tür auf und dahinter stand das Ärzteteam. Er legte sie auf die Trage und sofort rannten die Ärzte mit ihr Richtung Krankenflügel. Jace verließen seine Kräfte. Er sank auf die Knie und Tränen strömten über sein Gesicht. Alec legte ihm eine Hand auf seine Schulter. „Sie wird es schaffen, hörst du. Clary ist stark." „Ich werd denjenigen umbringen, der ihr das angetan hat Alec." seine Stimme war nur ein flüstern „Ich weis Mann. Wir werden denjenigen finden. Ich helfe dir. Komm steh auf, wir gehen zu den anderen in den Krankenflügel." Alec zog ihn hoch und stütze Jace. „Was mach ich denn wenn sie..." er konnte es nicht mal aussprechen, so schmerzte ihn dieser Gedanke. „Das wird sie nicht."
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Changes, a second chance? Another Story about Clace
FanfictionDiese Story beginnt ca 2 Jahre nach Jonathan's Tod durch Clary. Diesmal verliert sie aber nicht ihre Erinnerungen, so wie beim Staffelfinale. Was wäre wenn Jace einen so großen Fehler machen würde, das Clary einfach verschwinden würde? Das nach 10...
