Vierzehntes Leuchten

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Das flackernde Licht der Kerzen, die den Raum erleuchteten, hinderten Yui daran, ihre Augen zu öffnen. Wo bin ich? An das Letzte, an was sie sich erinnern konnte, war das sie mit Raito in einen Vergnügungspark war und dort mit ihm auf drei zwielichtige Gestalten stieß. Außerdem war da noch irgendein Brief... Aber was er mit all dem zutun hatte, wusste sie nicht genau. Zumindestens fehlte ihr die komplette Erinnerung daran, was es auf sich hatte.

Jemand nahm eine kuschelige Decke, und bedeckte sie mit ihr. Und auf einmal fühlte sie sich darin sehr geborgen. Yui vernahm einen Geruch, den ihr sehr bekannt vorkam, und versuchte nochmal ihre Augenlider zu spreizen, was dieses Mal besser geklappt hatte. Zwar waren ihre pinkfarbenen Augen halb geschlossen, dennoch konnte sie diese Silhouette erkennen. Die, die sie so gut kannte. Und nun schien er sie auch bemerkt zu haben, da er nun sein Blick auf sie gerichtet, innen hielt. ,,Yui..." seine Stimme klang seltsamerweise tief und samt, aber zugleich gelassen. Plötzlich begann ihr Herz wie wild zu hämmern, als sie sein Lächeln erblickte. Was ist nur mit mir los? Langsam und sehr vorsichtig, rappelte sie sich wieder auf und nahm die Tasse Tee an, welche ihr Ayato entgegenhielt. ,,Danke-." sie unterbrach sich selbst und nahm einen Schluck von den Schwarzen Tee. Still, betrachtete sie den Inhalt der Tasse, und ab und zu richtete sie ihren Blick auf, um andere Dinge inspizieren zu können. Yui konnte nun alles, außer Ayatos Blick standhalten. Es brachte sie in Verlegenheit, weswegen ihr die ganze Farbe ins Gesicht schoss, und dort für einige Zeit haften blieb. Ihre Wangen drohten zu brennen, so sehr glühten sie vor Scham! Nun nippte sie weiter an den Tee und bemerkte, dass dieser ihr bekannt vorkam. War es vielleicht Reijis? Letztendlich war er der Einzige der Brüder, welcher regelmäßig Tee trank. ,,Ja das gehört der Brillenschlange." Nach den langen Mustern und Studieren ihres Gesichtes, ahnte er ihre Frage und beantwortete sie unbekümmert. Doch dann plötzlich räusperte sich jemand laut. ,,Es ist nicht schon, hinter jemands Rücken abfällig über die nicht anwesende Person zu sprechen." Reiji erteilte Ayato augenblicklich eine Lektion, als dieser die Worte seines Halbbruders hörte. Danach fuhr er sich mit einer Hans in die Haare und szeufte. ,,Ach was soll denn all meine Mühe, es kümmert doch eh keinen. " Müde warf er sich auf die blaufarbene Couch, welche gegenüber Yui stand, und nahm vorsichtig seine Brille ab. Ayato hingegen kicherte und machte sich über Reijis Worte lustig, während er neben Yui saß. Nach seiner Gestik, hatte er anscheinend Angst vor etwas bestimmten, was wahrscheinlich mit Yui zu tun hatte. Sie bemerkte trotzdem seine Unruhe,,, und beschloss sich aufzustehen und ihr Zimmer aufzusuchen. Letztendlich neigten die Ferien ihren Ende, und sie wollte auf keinen Fall, ihren falschen Schlafrythmus beibehalten. ,,Yui, könntest du bitte kurz warten?" Reiji setzte sich langsam wieder aufrecht hin und sprach sie höflich an. Die Reaktion des Tsundere Vampirs, welcher noch vor kurzem neben Yui saß, war nicht gerade sehr angemessen. ,,Ich habe sie für heute gebucht, also verzieh dich!" Sie war wirklich geschockt, als er so barsch gegenüber seinen älteren Bruder klang. Wahrscheinlich lag es auch an den Einfluss des Vollmondlichtes. Nicht mal Ayato, würde so frech sein, vor allem gegenüber Reiji. ,,Wo ist eigentlich Raito verblieben?", ergänzte Ayato anschließend. Doch Yui erinnerte sich nur noch an die Geschehnisse im Hotelzimmer. Sie war nicht bereit über ihn zu sprechen, weshalb sie einfach schwieg. Er erwartete immer noch eine Antwort, doch sie gab ihn diese nicht...

Yui hatte es am Ende geschafft, sich Ayato vom Hals zu schaffen, und war nun in ihr Schlafzimmer. Sie suchte ihr geliebtes Tagebuch auf, und schrieb ihre Gedanken, sowie jene Geschehnisse ein. Am besten nutzte ein Tagebuch, wenn man Sachen vergaß. So konnte man sich einfach an sie erinnern. Und genau deswegen nahm sie nun ihr Tagebuch und las ihr Vorhaben, letztes Tages. Je mehr sie las, desto mehr erschreckte sie sich. Raito hatte es geschafft ihre Gedanken so zu manipulieren, das sie alles vergaß. Aber aus welchen Grund hatte er dies gemacht? Letztendlich war das die einzige schleierhafte Erinnerung in ihrem Kurzzeitgedächtnis. Immer noch am Zweifeln, nahm sie ihr Tagebuch und schrieb alles auf, und kam am Ende auf einer Idee. Weshalb sollte sie nicht Reiji oder Shu um Erlaubnis bitten? Sie würden wahrscheinlich, wenn sie nicht alles verriet, einverstanden sein. Es wäre so, als ob Yui ihren Vater nur schreiben wollte, dass es ihr gut erginge. Doch Vampire sind nicht leicht zu täuschen, genau wie sie es bei Raito auf die schmerzhafte Tour erfahren musste.

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Der Brillenträger brühte sich nun einen einzigartigen indischen Tee und nippte vorsichtig an ihn, um ihn mit genug Zucker abschmecken zu können. Er hätte ein kleines Schlückchen ihres so süßen Blutes haben können, wäre Ayato nicht in seinem Weg gewesen. Doch nun beschäftigten ihn auch mehrere Sachen, was viel Aufmerksamkeit von sich verlangte. Seine Taschenuhr, spielte in Yuis Gegenwart wie verrückt. Er hatte es anfangs nicht glauben können, aber der Zeitpunkt des Weltunterganges, variierte bei ihren Taten. War die Uhr vielleicht beschädigt? Oder war sie diejenige, die an der Apokalypse schuld sein würde? Aber so viel er nachdachte, er fand keinen logischen Zusammenhang der Dinge. So ein Mädchen wie sie konnte doch nichts anrichten, oder vielleicht doch? Das Schicksal spielte ihn schon grausame Streiche... Schließlich kam Reiji zum Entschluss, Yui unter Auge zu behalten und näher nach zu forschen. Er war sich bereits einigen Dingen bekannt, aber natürlich nicht allem.
Nach einigen Stunden recherchieren, stieß er auf recht interessante Information, wie beispielsweise der Inhalt der Berichte seines leiblichen Vaters, und was nun kam, machte wirklich Sinn. Und sogar beängstigend viel Sinn. Anscheinend trug Yui durch Cordelias Herz, ein sehr machtvolles Blut feinster Qualität in sich, was alle Vampire in ihrer Umgebung in den Wahnsinn trieb. Doch es war wirklich kein Zufall gewesen, das genau sie nun dort lebte, genau wie Reiji es Anfangs gedacht hatte. Sie wurde nämlich als sie klein war, alleine auf der Straße aufgelesen, von Richter, Karl Heinz Bruder, welcher das Herz Cordelias in ihr einsetzte und sie Touhou Komori überließ. Er war ein Vampirjäger, was Yuis Sicherheit garantierte, von anderen Vampiren angegriffen zu werden, was ihr Ziehvater allerdings nicht wusste. Doch nun hatte die Gesellschaft der Vampire Wind von ihrer Existenz bekommen, und wusste nun, das Karl Heinz Söhne mit ihren Blut, den Vampirkönig seine Qualen nehmen sollten. Sie sollten ihn Erlösen von all den Leid und Pein des Lebens. Doch der aller wichtigste Teil, welcher besagte, dass Yui ihr Leben dafür opfern musste, da sie dies nicht verkraften würde, war sehr überraschend... Reiji hatte noch andere Briefe durchwühlt, in denen geschrieben wurde, dass es angeblich eine Soire, also der Ball der Vampire, der exakte Zeitpunkt wäre, wo dies vollführt werden sollte. Nun verstand er den Sinn der Uhr, es zeigte nicht exakt das Ende der Welt an, sondern zugleich auch das Ende seiner Welt, so wie er sie kannte. Was Reiji nicht sehr willkommen hieß... Yui musste sterben...

Fortsetzung folgt :3

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Konnichiwa Mina! Und sry wegen der Verspätung.
Da ich sie 5k erreicht habe, habe ich darüber nachgedacht ein Special zu schreiben. Habt ihr Vorschläge?
Übrigen für alle Reiji Fans: in den nächsten Kapiteln wird es richtige kreisch Momente zwischen den beiden geben, also liest weiter wenn es euch interessiert :3

Vampire Bride ~ Diabolik LoversGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt