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chapter onegefangene 328

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chapter one
gefangene 328


„Gefangene Nummer 328, Gesicht zu Wand." mit lauter und fester Stimme sprach einer der Wachmänner welche gerade in eine Zelle gestürmt war.
Ohne Widerworte tat das angesprochene Mädchen auf.
Ihre langen dunkel braunen Haare schwingen über ihre Schulter als sie durch die kleine grau gepflegte Zelle lief und sich etwas an die kalte Wand lehnte.
Doch etwas in ihr, fing an ihr Herz nervös schneller Schlagen zu lassen.
Ihre trockenen Hände fingen an zu zittern als einer der Männer sie grob am Arm packte.
„Was wird das? Ich werde erst in ein paar Wochen 18!"fragte sie dann, doch die Männer ignorierten sie.

Jetzt war der Moment in dem das junge Mädchen realisierte das etwas nicht stimmte.
Normalerweise liefen die Kontrollen der Wachen anders ab.
Sie stellte sich zur Seite und die Männer dursuchten die Sachen, dann waren sie weg.
Doch bei diesem Mal war es anders.
„Streck deinen rechten Arm aus." befahl der größte von Ihnen, und die dunklen Augen von Freya Cross schossen verwirrt zwischen den Wachen zu seinem Koffer den sie nun geöffnet hatten.
Sie hatten eine Art Metall Armband aus einem Koffer gezogen.
Sofort schossen die Augen auf, eine Gänsehaut überzog ihren Körper, die Angst stieg.
„Nein. Nein das-ich bin noch nicht dran. Ich bin noch keine 18!" wiederholte sie sich als ein anderer der Wachleute seinen Schlagstock auspackte und diesen drohend in der Luft schwung.

Auf der Ark wird selbst das kleinste Geschehen mit dem Tod bestraft.
Es sei denn man ist unter 18.
Diese Jugendliche Straftäter werden hier eingesperrt bis sie das Alter erreichten, man nannten es die Skybox.
Freya Cross sitzt hier nun schon seit 2 Jahren fest.

Ihre Augen waren auf dem elektrisch aufzuckenden Starb gerichtet, als beide Wachen ihr näher kamen und ihr das seltsame Armband umlegen.
Doch sie wehrte sich.
„Nein!" rief sie, schlug sich um die beiden herum und trat schnell aus den Zellentüren welche offen standen.
Doch draußen konnte das Mädchen vor Schock nicht weiter laufen.
Vor sich sah sie wie alle restlichen Jugendlichen ebenfalls aggressiv aus Ihren Zellen gezogen wurden.
„Was zum..." sie wollte weiter laufen als sie jemanden hinter sich hörte.
„Freya. Bleib stehen." sprach die helle stimme ihrer Mutter.

Sofort drehte Freya sich um und lief auf sie zu.
„Mom? Was tust du hier? Du darfst hier nicht sein!" reif Freya aufgebracht als Ihre Mutter das Mädchen einfach fest in den Arm nahm.
Sie sagte kein Wort doch wollte noch ein letztes Mal Ihre Tochter in Ihren Armen halten.
„Was geht hier vor sich?" fragte Freya jetzt, mit noch mehr Panik in ihrer Stimme.
Die ältere der beiden schluckte fest und fuhr mit ihrer Hand über die Haare Ihrer Tochter.

Die Cross Familie gehörte zu den ärmere Familie.
Mellanie Cross war eine Händlerin, welche nicht mehr verdiente als das wir uns täglich eine Mahlzeit leisten konnten.
Und Ihr Mann war, bevor er gefloatet wurde, eine Wache.
Doch man kann sich wohl denken wie das ausgegangen war.

„Es tut mir so leid, süße." meinte Mellanie und ihre Tochter sah wie ihre Augen wässrig wurden.
Sofort fing ihr Herz wieder schneller an zu schlagen.
„Sie schicken euch auf die Erde. 100 Jugendliche. Ihr bekommt eine zweite Chance." versuchte diese zu lächeln doch Freya schüttelte nur den Kopf.
Geschockt versuchte sie die worte ihrer Mutter zu verarbeiten.
„Was? Nein! Die Erde ist noch nicht sicher."
„Ich weiß nicht was genau passiert ist, aber es wird schon alles wieder okay?"versicherte sie ihrer Tochter, obwohl sie selber daran zweifelte.
Bevor die Tochter antworten konnte kam eine Wache mit großen Schritten.

„Gefangene 328!"rief dieser mit dem Schlagstock und kam auf Freya zu.
Schnell griff er grob nach ihrem Arm.
„Nein. Bitte Mom!" schrie Freya und sah zu ihrer Mutter.
Doch diese wurde ebenfalls von einem der Wachleute schmerzhaft weggezogen.
Sie durfte sich hier nicht aufhalten.

Sogleich kam der zweite der Männer mit dem Armband, doch wieder wehrte Freya sich.
Einem schlug sie gegen das Knie woraufhin er umfiel und sie wollte los laufen doch im selben Moment spürte sie einen straken, ziehenden Schmerz an Ihrer Schulter.
Sie sackte zu Boden.
„Freya!" hörte sie noch schwach die rufe ihrer Mutter und das letzte was sie mitbekam war wie einer der Männer sie hoch nahm und weg trug.

Langsam öffnete Freya ihre Augen.
Kurz zuckten Ihre Augen auf und zu uns versuchten sich an das grelle weiße Licht zu gewöhnen.
Sie sah sich etwas um doch konnte nicht erkennen wo sie war.

Viele Jugendliche saßen neben, vor und hinter ihr.
Sie alle waren mit roten Gurten an einzelnen Metallstühle geschnallt.
Gleich spürte Freya ein leichtes ziehen an ihrem rechten Unterarm und als sie diesen hoch hob staunte sie nur.
Sie hatte das Metall Armband um Ihr Arm gebunden und dieses drückte sich fest um Ihre Haut.

Als Freya sich dann noch etwas genauer um sah erkannte sie vor sich zwei bekannte Gesichter.
„Jasper? Monty?" Sie sah verwirrt zu den beiden Jungs vor sich.
„Schön geschlafen? Ich dachte schon du wachst nie auf." sprach Jasper leicht lachend.

"Wo sind wir?" wollte das Mädchen gleich wissen und Jasper zuckte mit den Schultern.

"In einem Drop Ship." antwortete dann Monty.

Freya seufzte gleich.

"Sie hätten uns wenigsten Bequemere Stühle geben können."  begann Jasper und Freya musste leicht lachen, doch bevor sie sich weiter unterhalten konnten prallte die ganze Umgebung zusammen.
Alle atmeten tief ein und sogleich gingen die Bildschirme die indem Raum verteilt waren an.

Auf dem Bildschirm war jemand zu erkennen den jeder von uns kannte...Thelonious Jaha.
Der Ratsvorsitzender.

Gefangene der Ark, hört mir zu. Ihr bekommt eine zweite Chance. Und als Ratsvorsitzender hoffe ich das ihr das nicht nur als Chance für euch selbst sondern für uns alle begreift. Das heißt  für die Menschheit als ganzes. Wir wissen nicht was euch da unten erwartet, wenn die Überlebenschancen besser stünden hätten wir andere geschickt, aber wir schicken euch da ihr auf Grund euere Verbrechen für uns erbärmlich seit. Wenn ihr wie auch immer überlebt, dann wird man euch begnadigen und euere Vorstrafen werden gelöscht.

Überrascht sahen sich alle Teenager um.
„Dein Vater ist ein Arsch, wills." rief einer der gefangenen.
Freya erkannte Wills.
Er war der Sohn von Jaha.
Und sie zweifelte daran weshalb er hier war...Wills war kein Verbrecher.

Die Landezone wurde sorgfältig ausgewählt, vor dem alles vernichtenden Atomikik war Mount Weather eine versteckte Militärbasis. Sie war mit ausreichend haltbaren Lebensmitteln ausgestattet um ca 300 Menschen...

Jaha sprach weiter doch keiner hörte dem Mann auf dem Bildschirm wirklich zu.
Sie sahen alle zu einem Typen welcher seinen Gurt abgeschnallt hatte und nun durch die Luft schwebte.
Mit leichtem grinsen beobachtete auch Freya ihn.
„Ja Finn!" rief jemand und der Typ, Namens Finn blieb kurz vor Wills hängen.
„Seht euch das an, jetzt hat dein Dad mich doch noch gefloatet." lachte er ihn an, doch Wills fand es anscheinend nicht so amüsant.

„Schnall dich lieber wieder an bevor die Fallschirme aufgehen." meckerte er und sofort unterstütze ihn seine blonde Freundin welche neben ihm saß.
„Hey ihr zwei, wenn ihr überleben wollt bleibt sitzen!" rief sie zu zwei Jungs welche sich gerade ebenfalls ihren Gurt aufschnitten.
Und wie aufs Stichwort, spürte man einen straken Schlag, alles wackelte und die Jungs die schwebten schlugen fest zu Boden oder gegen die Wände.
Panisch schrien alle herum und überall sprühten funken.
Alle Lichter flackerten die ganze Zeit doch mit einem mal stoppte es.
Die Lichter gingen an und es war ruhig.
„Hört ihr das? Kein Maschinen brummen" bemerkte Monty und jeder schwieg.
Sogleich hörte man lautes knackten und alle unsere Gurten sprangen automatisch auf.

„Wir sind da. Wir sind auf der Erde."csprach nun Freya und stand langsam von ihrem sitz auf.
Alle taten es ihr gleich und sie lief schnell zur unteren Etage wo sich die Schleusen Tür befand.
Jeder wartet darauf das der Typ mit dunklem Haar welcher vorne stand die Tür öffnete doch die Freundin von Wills wollte ihn hindern.
„Stopp! Die Luft ist vielleicht verseucht." sprach sie.
„Dann werden wir sowieso alle sterben." antwortete dieser nur ernst.
„Bellamy?" hörte man dann eine weibliche Stimme.

PROTECTOR; bellamy blakeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt