thirty five

173 10 0
                                        

chapter thirty fivees ist vorbei, murphy

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.



chapter thirty five
es ist vorbei, murphy

Bellamys Körper hing schlaff herab, fast wie ein Schatten seines früheren Selbst, während Murphy die Stufen erklomm.
„Bellamy, bitte, wach auf!" Freyas Stimme brach, ihre Worte wurden von Verzweiflung und Angst zerrissen.
Doch ihr Atem stockte, und ihre Stimme versagte.
Sie riss panisch an ihren Fesseln, doch es gab kein Entkommen.

„Hilfe!" schluchzte sie, Tränen liefen unaufhaltsam über ihr blasses Gesicht, während Bellamys lebloser Körper vor ihr baumelte wie ein dunkler Schleier.
„Bellamy! Bitte!" kreischte sie mit allem was sie in sich hatte.
Als die Tür sich ganz öffnete, stürmten Octavia und Jasper hinein.
Jasper fing Bellamys schlaffen Körper auf und legte ihn behutsam auf den Boden.
Octavia eilte zu Freya, löste sofort die Fesseln an ihrem blutenden Bein.
„Freya, geht es dir gut?" fragte sie hastig, ihr Blick wanderte von der klaffenden Wunde zu Freya, doch das Mädchen antwortete nicht.
Kaum waren die Fesseln gelöst, schleppte sich Freya mit schwerem Atem zu Jasper und Bellamy, ließ sich erschöpft zu Boden sinken.

„Hey, Blake, mach die Augen auf!" Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Doch Bellamy reagierte nicht.
Freyas Herz klopfte wild, drohte fast zu zerreißen.
„Lass mich nicht allein, hörst du?" Ihre Hände legten sich zitternd an seine kalte Wange, während die Tränen in ihre Stimme mischten.
„Bellamy!" Ihre Stimme überschlug sich fast vor Angst.
Als er schwach hustete, klopfte sie erleichtert auf seinen Rücken, und er richtete sich langsam auf, schnappte hastig nach Luft, als hätte er gerade die Welt wiedergefunden.
„Du Idiot", hauchte Freya und sah ihn mit einem schwachen Lächeln an.
Bellamy blickte ihr tief in die Augen, sein eigener Blick voll Sorge.
„Geht's dir gut?" fragte er sofort.
Freya hob nur die Augenbrauen und erwiderte mit einem leichten Schmunzeln:
„Du wurdest gerade aufgehängt, und du fragst, wie es mir geht?"

Erleichterung breitete sich zwischen ihnen aus, wie ein warmes Licht.
Bellamy sprang auf und trat zur Treppe.
Erst jetzt spürte Freya den stechenden Schmerz in ihrem Oberschenkel.
Das Adrenalin hatte den Schmerz so lange gedämpft, doch nun wurde er unüberhörbar.
Schmerzhaft seufzte sie, als sie auf die klaffende Wunde blickte.
„Scheiße", zischte sie und presste ihre Hand fest auf die Blutung.
„Hier, nimm das. Dann suchen wir Raven, sie wird dir helfen." Octavia reichte ihr ein Tuch und half ihr vorsichtig auf die Beine.

„Murphy! Murphy! Es ist vorbei! Murphy!" Bellamys Stimme war heiser und voller Dringlichkeit, als er die Leiter hinaufkletterte.
Er hatte sich erstaunlich schnell erholt.
Er stieß seine Schulter gegen die Falltür, doch sie bewegte sich nicht.
Murphy hatte sie offenbar blockiert.
„Es gibt nur einen Ausweg für dich!"
Dann...

Eine gewaltige Explosion erschütterte das Schiff.
Alle fuhren erschrocken zusammen und hoben die Köpfe.
Jasper ging dicht hinter Bellamy her, als dieser die Tür öffnen konnte.
Octavia und Freya stolperten schnell aus dem Schiff hinaus.
„Alle Kanonenschützen! Bewegung an der Südwand! Jemand kommt!" rief Miller über das Radio.
Alle eilten nach draußen, die Angst schnürte ihnen die Kehle zu.
Waren es die Grounder?
„Macht euch bereit! Bleibt zusammen!" Miller hob die Stimme, doch dann stoppte er plötzlich die Kanoniere.
„Warte! Feuer einstellen! Clarke, Finn, öffnet das Tor! Kommt rein! Schnell!"

PROTECTOR; bellamy blakeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt