Als eine atomare Katastrophe die Erde vor 97 Jahren zerstört und mit ihr fast die ganze Menschheit auslöschte, retteten die wenigen Überlebenden sich auf eine Raumstation, um den nuklearen Winter auszuharren.
Und hinterließen die Erde strahlenverse...
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chapter twenty five
mörderin?
Freya stand nur dämlichen da und sah auf die stelle auf welche Bellamy gerade noch stand. Doch als sie langsam gehen wollte wurde ihr mit einem Schlag plötzlich schwindelig. Ihre Sicht verschwamm komplett und als sie dann zur Seite sah erkannte sie sich woanders. Auf der Ark.
Es war ein Flur den sie kannte. Bevor sie weiter darüber nachdenken konnte hörte und sah sie wie jemand auf sie zu kam. „Hast du mich vermisst." sprach der Mann vor ihr. Verwirrt sah sie ihn an. „Dad." rief sie dann schwer.
Sofort fing er an zu lächeln. „Oh mein Gott Dad." keine Sekunde später fiel sie in seine Arme und er drückte seine Tochter fest zu ihm. Doch dann lies sie ihn los, trat einige Schritte zurück als sie realisierte. „Du bist nicht echt." schüttelte sie den Kopf. „Wovon redest du mein Schatz." sprach er mit verwirrtem Blick auf dem Gesicht. „Das ist alles nicht echt das ist nur-" doch sie stockte mitten im Satz als ihr Vater vor Schmerz aufstöhnte. Sofort viel er auf die knie und hielt sich den Magen welcher anfing zu bluten. „Dad?" sofort stiegen ihr Tränen in die Augen. Freya sah auf seine Hand und als er diese entfernte sah sie wie sein shirt Blut verschmiert an ihm klebte. „Oh meint Gott." seufzte sie und wollte ihre Hand auf seine Schulter legen doch er sprach jetzt. „Nein, das warst du." Geschockt öffnete das Mädchen ihre Augen.
„Was?" doch bevor er antworten konnte hörte sie eine weitere Stimme hinter sich. „Richtig. Das war deine Schuld." sie sah gerade aus und traf ein Augenpaar. Dort stand...sie selbst. Sie stand vor sich mit ausgestreckten Armen und einer Waffe in der Hand. „Deine Schuld. Du Miststück." hörte sie ihre eigene Stimme sprechen bevor sie einen Starken Schmerz spürte und ihr etwas hartes gegen den Kopf geschlagen wurde.
Dieser Schlag brachte sie zu Boden und ihr wurde schwarz vor Augen. Schmerzhaft hielt Freya ihren Hinterkopf als sie langsam ihre Augen wieder öffnete und wach wurde. Verwirrt sah sie sich um und war noch immer in dem Bunker. Ihr Kopf dröhnte und schlug wie wild an der Wunde, doch ein einziger Gedanke flog ihr ein. „Bellamy."
Sofort sprang Freya auf ihre Beine, griff nach dem Pfeil und Bogen und lief auch schon Richtung Ausgang. Es war schon dunkel draußen geworden.
Und da sah sie ihn. Bellamy lag verzweifelt am Boden, blutverschmiertes Gesicht Er hatte ebenfalls Visionen. Und dann verstand sie es. Die Beeren, irgendwas war mit diesen Beeren welche beide gegessen hatten. Dann sah sie wie jemand vor Bellamy stand mit einer Waffe direkt über seinem Gesicht. Sie griff nach dem Bogen und spannte sofort ein Pfeil in diesen. „Ist nichts persönliches." sprach der Junge über ihm und da erkannte sie sein Gesicht. „Waffe runter, dex!"rief sie während sie gefährlich ein paar Schritte auf ihn zu lief.
„Du hättest unten bleiben sollen Freya. Mit deinem bogen kommst du gegen eine Waffe nicht weit." entgegnete er ihr und hatte seine Waffe nun auf sie gerichtet. „Eigentlich wollte ich dir nichts tun. Und dich nicht töten. Aber jetzt bist du im Weg und shamboy hat gesagt keine Zeugen." sprach er drohend Dieser mistkerl!
„Wenn du jetzt gehst bringe ich dich nicht um." begann er doch Freya rührte sich nicht und zog den Bogen noch fester. „Waffe runter!" drohte sie ihm deutlicher. „Deine Entscheidung." sprach er und war kurz davor ab zu schießen. „NEIN!" schrie Bellamy stürzte sich vom Boden aus auf dex und beide fielen zu Boden. Bellamy schlug auf bex ein doch dieser gewann schnell wieder die Oberhand und war nun über Bellamy. „Geh runter von ihm." rief Freya und als sie sah wie bex immer öfter auf Bellamy zu schlug und der schwarzhaarige immer mehr blutige Wunden im Gesicht bekam, handelte sie einfach. Mein Herz raste doch ich sah nur wie Bellamy's Gesicht immer mehr wunden bekam und stärker blutete.
Also ließ sie die hintere Finger los und traf ihr Ziel. Ihr Pfeil durchbohrte sich durch die Mitte von Dexters Hals und kam mit der Spitze auf der anderen Seite hervor. Dieser stöhnte schwer schmerzhaft auf, fiel zur Seite und krümmte sich kaum in der Lage zu atmen. Und nach ein paar kurzen verzweifelten Atemzügen hörte man nichts mehr von ihm. Doch das war Freya egal Sofort lief sie auf Bellamy zu und ließ sich zu ihm auf den Boden auf ihre Knie fallen.
„Bellamy. Gehts dir gut?" Panik klang in ihrer stimme und sie legte ihre Hände um sein Gesicht und betrachte die blutenden wunden in darauf. „alles gut. Wie geht es dir? Ist dir was passiert?" sprach Bellamy leise aber zögernd. „ich wurde nicht zusammengeschlagen." begann sie leicht lächeln doch das verschwand schnell während sie ihn genau ansah. „Bitte lauf nicht weg. Ich brauche dich hier Bellamy. Alle im Camp brauchen dich. Wir finden einen weg...das verspreche ich dir." schwor sie ihm und sah dem Jungen direkt in die dunklen Augen. „Bitte." seufzte sie dann weiter und sah den Jungen traurig an.
„Jahar wird mich umbringen wenn er runter kommt." kam es von ihm. Sie schüttelte den Kopf. „wir überlegen uns was." sprach sie sicher. „Und was wenn nicht?" zweifelte er. Wieder schüttelte sie erst mit dem Kopf. „Ich schätze du musst mir einfach vertrauen." meinte sie und beide hielten den Augenkontakt.
Doch als Freya dann kurz ihren Blick zur Seite warf sah sie auf den leblosen Körper von Bex. Bellamy schien zu bemerken warum sie zur Seite sah. „Freya, du hast nichts falsch gemacht!" sprach Bellamy sofort, hob sich schwer auf und stellte sich etwas weiter links vor sie sodass ihr Blick nicht mehr auf Bex lag. „ich hab ihn umgebracht." „Das war nu-" sie unterbrach Bellamy gleich. „Ich hab nicht gezögert. Ohne zu überlegen habe ich abgeschossen. Ich habe auf sein Hals gezielt. Ich hatte auf sein Bein Zeilen können...dann wäre er noch am leben und ich wäre keine Mör-" jetzt unterbrach Bellamy sie indem er seine beiden Hände um ihr Gesicht legte sodass sie direkt in seine Augen sehen musste.
„Du hast nichts falsch gemacht, Freya. Hättest du nicht zu erst geschossen hätte er mich und auch dich umgebracht. Er hat sich darauf eingelassen. Du hast nur gehandelt wie jeder handeln würde okay?" sprach er und sie sagte nichts mehr, schluckte nur schwer. Ihr Blick schweifte über sein ganzes Gesicht über seine ganzen wunden und das verschmierte Blut auf den Wangen. Und das leicht angeschwollene dunkle Auge. Auch Bellamy beobachtete jeden ihrer Gesichtszüge. Freya war jedoch die jenige welche das angenehmes schweigen unterbrach. „Wir sollten zurück zum camp laufen. Es ist schon dunkel und wir wissen nicht wann die Grounder kommen." auf ihre Aussage nickte Bellamy nur. „Ja-nein...ich meine du hast recht."